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Wer fährt was?: Autos im Leben von Tina Ruland

Serie: „Wer fährt was?“ Autos im Leben von Tina Ruland

Ihre Schauspiel-Karriere begann auf dem Beifahrersitz des getunten Opel Manta B im Kult-Autofilm "Manta, Manta". Und schöne Autos liebt sie immer noch.

"Manta, Manta" ist sicher ein deutscher Auto-Kultfilm. War es ein Zufall, dass Sie darin mitwirkten?

Ja, schon, damals war ich noch sehr jung und neu in meinem Beruf. Ich wurde zum Casting eingeladen, durfte vorspielen und bin glücklicherweise genommen worden. So einfach war das.

Mit dem getunten Opel sind Sie aber gar nicht gefahren?

Nein (lacht), das ist immer ganz lustig. Alle denken, ich sei die Manta-Braut gewesen. Dabei fahre ich im Film gar nicht den Manta, sondern den Ferrari.

Dirk de Jager ©2015 Courtesy of
Ihr erstes eigenes Auto war aber etwas bescheidener als der Film-Ferrari?

Ja, das war ein Citroën Dyane, den fuhr ich, gleich nachdem ich mit 18 den Führerschein gemacht hatte.

Der Film hat Ihrer Karriere einen ordentlichen Schub versetzt. Hat er auch Ihre Autoliebe geprägt?

Nicht nur der Film, das fing schon früher an. Mein Vater arbeitete bei Mercedes. Er hat mich immer zu allen möglichen Veranstaltungen mitgenommen, zu Unimog-Tests zum Beispiel. So war ich bereits als Kind in dem Thema drin, mit der Begeisterung fürs Fahren und für schöne Autos.

Hat der Film dennoch Spuren hinterlassen?

Ganz klar, durch den Film bin ich wirklich zum Manta-Fan geworden. Ich habe dadurch viele Leute kennengelernt, die dieses Auto lieben. Die sind alle supernett. Es war sehr spannend für mich, diese Welt kennenzulernen.

Opel Manta (Manta B mit Mattig Breitbau Tuning Kit, Baujahr 1983, Filmauto aus Manta Manta, Farbe: Gelb/Blau). Presseter
www.imago-images.de
Einen Manta besitzen Sie aber nicht?

Nein, zurzeit habe ich kein eigenes Auto. In letzter Zeit bin ich meist Mietwagen gefahren. Ich finde so viele Autos toll, dass ich jeden Monat ein anderes fahren könnte, eine Mercedes Pagode etwa.

Und das aufregendste Auto, das Sie seit dem Film gefahren sind?

Oh, das war ein Jaguar E-Type. Den sollte ich zu einem Fotoshooting fahren, einfach dem Team hinterher. Ich war so mit dem alten Auto, mit Schalten, Lenken und Bremsen beschäftigt, so auf das Fahren konzentriert, dass ich dem Falschen hinterhergefahren bin. Das war dann etwas unpraktisch (lacht).

Patrick Ernzen ©2015 Courtesy o
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