FC Bayern München-Partner

BMW wird Audi ablösen

Audi - Auslieferung - FC Bayern München Foto: Audi

BMW will Audi als Partner beim Fußball-Erstligisten FC Bayern München ablösen. Die Bayern haben auch bereits eine Absichtserklärung abgegeben, wonach der Münchner Autobauer Audi spätestens im Jahr 2025 ablöst.

Der Sponsoren-Vertrag des FC Bayern mit Anteilseigner Audi läuft noch bis 2025. Zudem hält Audi seit 2011 8,33 Prozent an der FC Bayern München AG. Audi hat sich damals mit 90 Millionen Euro eingekauft.

Mittlerweile fühlen sich die Bayern aber offensichtlich von der VW-Tochter vernachlässigt. Auch die Dieselaffäre trübe die Stimmung. Schon im Sommer 2018 wollte BMW Audi als Sponsor verdrängen. VW-Chef Herbert Diess wehrte seinerzeit den Angriff ab, versprach 60 Millionen Euro pro Jahr, doppelt so viel wie bisher, und eine Vertragsverlängerung bis 2030.

FC Bayern bestätigt Wechsel

Wie das Manager Magazin jetzt unter Berufung auf FC Bayern-Aufsichtsrat Edmund Stoiber schrieb, soll der Sponsorenwechsel fix sein. Mit Verweis auf die Vertragspartner nennt das Manager Magazin 800 Millionen Euro, die BMW in den Deal investieren wolle. BMW werde dabei auch den Audi-Anteil von 8,33 % am FC Bayern übernehmen. „Für den FC Bayern hochattraktiv ist, dass dies BMWs einziges Engagement im Fußball bleiben wird“, wird Stoiber zitiert. Wie weiter berichtet wurde, erhalte der Verein von BMW in etwa das Doppelte von dem, was Audi bisher überweist. Bei den Basketballern des FC Bayern soll BMW bereits zum 1. Juli als Partner einsteigen. Dann soll auch der Audi-Dome, die Spielstätte der Basketballer, einen neuen Namen erhalten. BMW kommentierte den Bericht nicht. Dafür bestätigte FC Bayern-Präsident und Aufsichtsratschef Uli Hoeneß jetzt ebenfalls den Sponsorenwechsel bis spätestens 2025. Das kolportierte Gesamtvolumen in Höhe von 800 Millionen Euro dementierte der Bayern-Boss jedoch vehement. Wann die Fuß0ball-Partnerschaft beginne, sei noch offen. Darüber werde mit Audi noch verhandelt.

FC Bayern im Tausch gegen Vorstand

Wie der Donaukurier im September 2018 berichtete, hätte BMW-Einkaufschef Markus Duesmann das Zünglein an der Waage spielen können. Duesmann wurde als kommender Audi-Chef und Nachfolger von Rupert Stadler gehandelt, dessen Posten aber mittlerweile von Bram Schot bekleidet wird. Schot galt zunächst nur als Interimslösung. Duesmann hat bei BMW aber eine Sperre bis Herbst 2020 in seinem Vertrag stehen, die einen schnellen Wechsel zu Audi verhindert und auf die BMW besteht. Der Donaukurier spekulierte seinerzeit, wenn Diess Audi beim FC Bayern zurückziehen würde, könnte BMW Duesmann nach Ingolstadt ziehen lassen.

Diess wird FC Bayern Aufsichtsrat

Nachdem Rupert Stadler Anfang Oktober seinen Audi-Chefposten verloren hatte, musste er auch seinen Aufsichtsratsitz beim FC Bayern räumen. Hier rückte Volkswagen-Konzernboss Herbert Diess nach. Mit der Entscheidung, selbst in den Aufsichtsrat des FC Bayern einzuziehen, wolle Diess ein klares Bekenntnis für das Engagement von Audi beim FC Bayern setzen.

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