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Ford Elektro-Strategie: 7 neue E-Autos bis 2024

Ford Elektro-Offensive ab 2023 Sieben neue E-Autos bis 2024

Bis 2024 sollen drei neue Elektroautos und vier neue Elektro-Nutzfahrzeuge auf die Straße kommen. Im Fokus dabei: Die Ford-Werke in Köln und Craiova.

Ford erhöht in Sachen Elektrifizierung auch in Europa das Tempo. Bis 2024 will Ford nicht weniger als drei neue Elektro-Pkw und vier neue Elektro-Nutzfahrzeuge in Europa einführen. Ziel ist es, ab 2026 jährlich mehr als 600.000 Elektrofahrzeuge in Europa zu verkaufen. Bei den Pkw erweitert Ford das Angebot deshalb um den bereits verfügbaren Ford Mustang Mach-E in alle Richtungen. Im Fokus stehen zunächst zwei Elektro-Modelle auf Basis des Elektro-Baukastens MEB, den Ford von VW bezieht. Los geht es 2023 mit einem sportlichen Crossover, den Ford dann im Stammwerk Köln statt des Fiesta herstellen wird. 2024 soll dann ein "Medium-Size-Crossover" dazukommen, der ebenfalls den MEB-Unterbau nutzt. Dafür wurde die Vereinbarung mit Volkswagen von 600.000 auf 1,2 Millionen Fahrzeuge erweitert. 2030 dann will Ford in Europa ausschließlich elektrische Pkw anbieten.

Puma wird elektrisch

Den Mustang Mach-E hat Ford seit 2020 im Programm, inzwischen reicht das Angebot vom Einstiegsmodell mit 258 PS (190 kW) bis zum GT mit 487 PS (358 kW). Für den kommenden "Sport Crossover" gibt's zwar noch keinen offiziellen Namen, aber wenigstens erste Erlkönig-Fotos. Wir sehen: Einen relativ kantigen Elektro-Ford, der sich optisch weitestgehend vom Mach-E emanzipiert. Der dritte neue Elektro-Ford wird die vollelektrische Version des kleinen Ford Puma, der ab 2024 aus dem rumänischen Werk in Craiova kommen soll.

VW Ford Kooperation MEB
Volkswagen
Ford intensiviert die Zusammenarbeit mit Volkswagen und will jetzt 1,2 Millionen E-Autos auf Basis des VW-Elektro-Baukastens MEB produzieren.

E-Nutzfahrzeuge von Ford Otosan


Dieses Werk spielt, neben dem zum "Ford Cologne Electrification Center" umstrukturierten Stammwerk, eine zentrale Rolle für die Ford-Wachstumspläne in Europa. Aus Craiova werden nämlich nicht nur der elektrische Puma, sondern darüber hinaus ab 2023 auch der neue Ford Transit Courier und der Tourneo Courier samt ihren ab 2024 verfügbaren vollelektrischen Versionen kommen. Um die Kapazität für Elektro- und Nutzfahrzeuge weiter zu steigern, soll das Werk in Craiova komplett von Ford Otosan übernommen werden. Das Joint Venture zwischen der Ford Motor Company und der Koç Holding ist eines der am längsten bestehenden und erfolgreichsten Joint Ventures in der globalen Automobilindustrie. Mit diesem Schritt bündelt Ford die Produktion des gesamten Nutzfahrzeug-Portofolios beim türkischen Joint-Venture-Partner. Der bereits bestellbare E-Transit wird für den europäischen Markt nämlich ebenfalls von Ford Otosan gebaut, allerdings nicht in Rumänien, sondern in der Türkei. Der in unzähligen Varianten verfügbare Transporter setzt auf Heckantrieb und eine neu konstruierte Hinterachse sowie eine Heavy-Duty-Einzelradaufhängung. Antreiben soll ihn ein Elektromotor, der in den Leistungsstufen 135 kW (184 PS) und 198 kW (269 PS) mit jeweils 430 Nm Drehmoment bereitsteht.

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Nach der globalen strategischen Neuausrichtung des Konzerns fokussiert sich Ford jetzt auch in Europa massiv auf den Ausbau des Elektro-Portfolios. Die Verdopplung der Kapazität für E-Pkw auf Basis des MEB-Baukastens ist eine gute Nachricht fürs Stammwerk in Köln. Die Zukunft der zweiten deutschen Ford-Pkw-Fabrik in Saarlouis bleibt allerdings ungeklärt. Anders als einige Konkurrenten nennt Ford Europa ein klares Ausstiegsdatum für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Bei Pkw soll damit 2030 Schluss sein, bei leichten Nutzfahrzeugen fünf Jahre später.

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