Ford-Rückruf mehrerer Baureihen: E-Call-System kann ausfallen

Ford-Rückruf betrifft mehrere Baureihen
E-Call-System kann ausfallen

ArtikeldatumVeröffentlicht am 03.06.2026
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Das Problem ist nicht neu. Bereits im vergangenen Jahr hatte Ford Fahrzeuge wegen möglicher Störungen des Notrufsystems zurückgerufen. Damals sollte ein Over-the-Air-Update (OTA) die Ursache beheben und den Werkstattbesuch für die Kunden überflüssig machen. Bei einem Teil der Fahrzeuge wurde das Software-Update jedoch nicht korrekt vom Telematik-Steuergerät (TCU) verarbeitet. Dadurch kann es passieren, dass das E-Call-System im Ernstfall nicht ordnungsgemäß funktioniert. Auch weitere vernetzte Dienste können betroffen sein. Dazu zählen unter anderem die Steuerung per Ford-App, die Fernstartfunktion sowie Online- und lokale Verkehrsinformationen.

Ford führt den Rückruf unter dem internen Aktionscode "26C13" durch. Die notwendige Softwareaktualisierung erfolgt in der Werkstatt und soll laut Hersteller weniger als zwei Stunden dauern.

Diese Modelle sind betroffen

Der Rückruf betrifft Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum von August 2018 bis Oktober 2024. Nach Angaben von Ford gehören folgende Baureihen dazu:

Allerdings gibt es Unstimmigkeiten zwischen den Angaben des Herstellers und denen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA). Während Ford von rund 16.800 betroffenen Fahrzeugen in Deutschland spricht, nennt das KBA etwa 12.000 Fahrzeuge. Zudem führt die Behörde die Modelle Focus , Galaxy und Explorer auf, erwähnt den Transit jedoch nicht. Eine Erklärung für die unterschiedlichen Angaben steht bislang noch aus. Die KBA-Referenznummer lautet 16563R.

So prüfen Halter, ob ihr Fahrzeug betroffen ist

Ford informiert die betroffenen Fahrzeughalter schriftlich über den Rückruf und den erforderlichen Werkstatttermin. Wer bereits vorher Gewissheit haben möchte, kann auf der Ford-Website mithilfe der Fahrzeug-Identifikationsnummer (FIN) prüfen, ob das eigene Fahrzeug von der Aktion betroffen ist.

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