Weil die Donau in der aktuellen Hitzeperiode zu wenig Wasser führt, hat der rumänische Energiekonzern Nuclearelectrica die Stromproduktion seines einzigen Atomkraftwerks in Cernavodă stark gedrosselt; einer der beiden Reaktoren wurde vom Netz genommen. Ministerpräsident Ilie Bolojan hat deshalb zum Stromsparen aufgerufen. Auch BMW und Ford sind betroffen.
Geplante Pause im Dacia-Werk spart 72 % Energie
Dacia folgt diesem Aufruf, schickt sein Werk aber nicht allein deswegen in die Pause: Wie ein Sprecher der Marke auf Anfrage von auto motor und sport mitteilte, befinde sich das Werk in Mioveni "in seiner planmäßigen Wartungs- und Reparaturphase, die diesmal vom 3. bis 25. August dauert." Die "routinemäßige technische Pause" sei lange im Voraus geplant gewesen und "für die Wartung der Anlagen sowie zur Vorbereitung der Fertigungslinien auf die folgende Saison erforderlich", so der Sprecher weiter.
Das Werk verbrauche in dieser Zeit etwa 18 Prozent der sonstigen Energie.
Die Lieferzeiten für die Modelle Sandero und Jogger gibt Dacia auf Nachfrage mit vier Monaten an. Die SUV-Modelle Duster und Bigster stehen drei Monate nach der Bestellung beim Kunden.
Werk mit großer Tradition
Ende April 2025 hatte Dacia in Mioveni das achtmillionste Fahrzeug produziert. Das Werk wurde 1968 eingeweiht und fertigte zunächst Renault-Lizenzbauten wie den Dacia 1100 auf R8-Basis. Renault übernahm die Marke und das Werk im Jahr 1999. Ab 2004 lief in Rumänien der Logan vom Band.





