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Erlkönig Skoda Superb Combi
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Skoda Modellfahrplan 2023: Kodiaq und Superb kommen neu

Skoda Modellfahrplan 2023 Kodiaq und Superb kommen neu

Skoda hat seinen Modellfahrplan für 2023 konkretisiert. Von zwei der wichtigsten Baureihen stehen neue Generationen in den Startlöchern. Hinzu kommen zwei Facelifts.

Eigentlich hatte Skoda keine guten Nachrichten zum Jahresbeginn zu verkünden. Die weltweiten Fahrzeug-Auslieferungen brachen im Vergleich zum Corona-Jahr 2021 um 16,7 Prozent ein (731.000 statt 878.200); Wachstum verzeichneten die Tschechen lediglich in Indien (51.900 statt 22.800 Neuzulassungen). Bis auf den exklusiv in Indien angebotenen Kushaq und das Elektro-Modell Enyaq verzeichneten zudem alle Skoda-Baureihen teils erhebliche Verluste. Die Gründe liegen auf der Hand: Halbleiter-Knappheit, Ukraine-Krieg, Lieferketten-Probleme, steigende Energie- und Rohstoffkosten sowie eine anhaltende Unsicherheit auf den Weltmärkten.

Ob sich die Vorzeichen im neuen Jahr stark und nachhaltig bessern, ist keineswegs sicher. Trotzdem will Skoda gegensteuern, wie die Tschechen bei der Präsentation der 2022er-Zahlen verkünden. "Unser Unternehmen steht auf einem sehr soliden Fundament, um 2023 erfolgreich auf Kurs zu bleiben", sagt Klaus Zellmer. Das soll auch mit Neuauflagen von zwei der wichtigsten Baureihen gelingen. Wie der Vorstandsvorsitzende bestätigt, stellt Skoda im Jahresverlauf die neuen Generationen des Kodiaq und Superb vor.

Zweite Generation des Kodiaq

Beim Kodiaq war das Absatzminus im Vergleich zum Vorjahr noch vergleichsweise gering (4,2 Prozent). Dennoch rollt der größte Skoda-SUV, der seit Frühjahr 2017 angeboten wird und im Sommer 2021 sein letztes Facelift erhielt (siehe Video), dieses Jahr komplett neu an den Start. Das Design dürfte noch mehr Ecken und Kanten als bisher zeigen, der Auftritt insgesamt bulliger werden.

Skoda Vision 7S (2022)
Politik & Wirtschaft

Als Plattform bleibt der Modulare Querbaukasten (MQB) aus dem Volkswagen-Konzern gesetzt, den der Kodiaq in der Spezifikation des neuen VW Tiguan nutzen wird, der in diesem Jahr ebenfalls in einer neuen Generation vorfährt. Damit der Tscheche dem Wolfsburger anfangs das Rampenlicht nicht streitig macht, dürfte der Kodiaq erst ab Anfang 2024 ausgeliefert werden.

Neuer Superb als Passat-Bruder

Auch beim Superb, im internen Absatz-Ranking 2022 die Nummer sechs im Skoda-Portfolio, sind die Bande zwischen Mlada Boleslav und Wolfsburg bekanntlich sehr eng geknüpft. Das intensiviert sich bei der für Herbst 2023 angekündigten neuen Generation (Erlkönig in der Fotoshow) noch einmal. Skoda ist für die Entwicklung beider Baureihen zuständig und wird den neuen Superb zusammen mit dem nächsten Passat in der slowakischen Hauptstadt Bratislava bauen.

Skoda Vision 7S
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Auch hier dient der MQB wieder als Unterbau. Vorteil Skoda: Im Gegensatz zum Passat, den es künftig nur noch als Kombi geben wird, erhält der Superb weiterhin zusätzlich eine Limousinen-Variante. In Bezug auf Optik, Technik und Infotainment ist – wie beim Kodiaq – die übliche Evolution zu erwarten. Neben reinen Verbrennerversionen wird es auch einen Plug-in-Hybridantrieb im neuen Skoda Superb geben.

Drei neue E-Autos bis 2026

Noch unklar ist, was Zellmer mit den "weiteren Projekten" meint, die Skoda 2023 umsetzen möchte. Martin Jahr drückt sich klarer aus: "Wir präsentieren die Facelifts für die Modellreihen Kamiq und Scala", sagt Skodas Vorstand für Vertrieb und Marketing. Und er blickt weiter voraus: "Bis 2026 bringen wir drei neue batterieelektrische Fahrzeuge auf den Markt, weitere werden folgen." Dazu gehört die Serienversion der 2022 vorgestellten Konzeptstudie Elektro-SUV, in der wir bereits unterwegs waren (siehe oben).

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Skoda hat unter dem vermaledeiten Jahr 2022 stark gelitten, das zeigen die weltweiten Absatzzahlen; da hilft auch der Erfolg in Indien wenig. Doch da müssen die Tschechen – genau wie die gesamte Autoindustrie – durch und sich parallel mit neuen Automodellen für die Zeit danach wappnen. Mit den nächsten Generationen des Kodiaq und Superb bringt Skoda 2023 zwei Hoffnungsträger an den Start. Zudem stehen die Facelifts für Kamiq und Scala sowie der Markteintritt in Vietnam an. All das soll dazu führen, dass beim Rückblick auf 2023 wieder mehr Plus- als Minuszeichen in der Bilanz stehen.

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