Sommerreifentest 235/45 R18: Finger weg von diesen Billigreifen!

Sommerreifentest 235/45 R18 für die Mittelklasse
Finger weg von diesen Billigreifen!

ArtikeldatumVeröffentlicht am 03.03.2026
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Eine derart überragende Vorstellung hat es bisher selten in einem Reifentest gegeben. Doch im aktuellen Reifentest der GTÜ kann der Testsieger auf ganzer Linie überzeugen. Der Continental Premium Contact 7 erreicht in der für Mittelklasseautos typischen Dimension 235/45 R18 starke 282 von 300 Punkten. "Egal ob im Handling oder beim Bremstest, auf der Kreisbahn oder bei der Fahrsicherheit – er ist spitze", berichtet die Prüforganisation aus Stuttgart über die Nässeeigenschaften des Premiumreifens.

Da er auch bei Trockenheit mit den kürzesten Bremswegen aufwartet und über gute Umwelteigenschaften verfügt, landet der Conti-Pneu klar an der Spitze. Allerdings ist er mit 745 Euro pro Satz auch der zweitteuerste Vertreter im Zehner-Testfeld.

Ebenfalls stark: Goodyear und Pirelli

Obendrein sehr empfehlenswert laut GTÜ: Der zweitplatzierte Goodyear Eagle F1 Asymmetric 6 mit ebenfalls ausgezeichneten 263 Punkten und der knapp auf Position drei verwiesene Pirelli Cinturato C3 (262 Punkte). Der Amerikaner überzeugt durch Vielseitigkeit und "verdient sich mit sportlichen Tugenden, hohen Sicherheitsreserven und Langlebigkeit" sein hervorragendes Prädikat. Der Italiener bietet dagegen "ausgewogene Eigenschaften bei Nässe sowie auf trockener Straße". Viel Geld lässt sich mit den beiden Treppchenkandidaten gegenüber dem Continental Premium Contact 7 allerdings nicht sparen: Der Goodyear kostet pro Satz 700 Euro, der Pirelli 720 Euro.

Sehr empfehlenswert: Diese Testeinschätzung der GTÜ erreichen noch drei weitere Sommerreifen der Dimension 235/45 R18. Der viertplatzierte Firestone Roadhawk 2 erreicht 243 Punkte und mit nur 565 Euro pro Reifensatz den Titel "Preis-Leistungs-Sieger". Dahinter landet der 640 Euro teure BF Goodrich Advantage 2 mit 240 Punkten.

Der teure Michelin wird nur Sechster

Nur Rang sechs bleibt für den mit 765 Euro teuersten Sommerreifen im Test. Der Michelin Primacy 5 zeigt zu große Defizite bei Nässe, um eine bessere Position anstreben zu können. Dagegen sprechen die höchste Laufleistung, der geringste Energieverbrauch, wenig Abrieb und leise Rollgeräusche für den Franzosen, weshalb die GTÜ in ihm die "Umwelt-Empfehlung" sieht.

Bittere Ergebnisse erzielen dagegen die No-Name-Sommerreifen am Tabellenende. Wer sich für den letztplatzierten Tercelo Sport D1 entscheidet, erkauft sich den günstigsten Preis im Testfeld (295 Euro) mit Schwächen bei Nässe und schlechten Umwelteigenschaften. Nur 169 Punkte führen zur folgerichtigen Einschätzung des GTÜ: "Der Kauf lohnt sich nicht." Trotz deutlich höherer Preise schneiden die Modelle West Lake Z-007 Zuper Ace (450 Euro) und Laufenn S Fit EQ+ (460 Euro) kaum besser ab; auch sie scheitern vor allem an verbesserungswürdigen Nässe- und Umwelteigenschaften.

Hinweis: In der Fotoshow über dem Artikel informieren wir Sie über die Ergebnisse des auto motor und sport-Sommerreifentests 2025.

Fazit