BMW iX Unfall picture alliance/dpa/VMD-Images Simon Adomat
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BMW-Testfahrzeug verursacht tödlichen Unfall

Tödlicher Crash mit BMW-Testfahrzeug Unfallfahrzeug konnte nicht autonom fahren

Ein vollelektrischer BMW iX hat am Montag (15.8.) im Landkreis Reutlingen einen schweren Unfall verursacht. Mit dem von der Polizei ursprünglich als "autonomes Testfahrzeug" titulierten Modell war keine autonome Fahrt möglich.

Die Staatsanwaltschaft in Tübingen und das Polizeipräsidium in Reutlingen haben am Mittwoch (17.8.2022) weitere Informationen zum Unfall des BMW iX, bei dem es ein Todesopfer und neun Schwerverletzte zu beklagen gibt, veröffentlicht. Das betreffende Fahrzeug wurde in der ursprünglichen Meldung der Polizei als "autonomes Testfahrzeug von BMW" bezeichnet. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft haben drei Unfallsachverständige, Spezialisten der Verkehrspolizei Tübingen und des Landeskriminalamtes in Stuttgart sowie mehrere Ingenieure der BMW-Unfallforschung das Erprobungsfahrzeug untersucht. In der Mitteilung heißt es: "Die Untersuchungen haben unter anderem ergeben, dass mit dem als autonomes E-Testfahrzeug gekennzeichneten BMW iX zum Unfallzeitpunkt kein autonomes Fahren möglich war." Weitere Ermittlungen dauern an.

BMW iX Unfall
7aktuell.de Simon Adomat
Der Aufkleber des Unfallfahrzeugs weist den BMW als Werkswagen aus.

Schon am Dienstag hatte BMW auf Nachfrage von auto-motor-und-sport.de bestätigt, dass es sich um eines ihrer Fahrzeuge handelt. Man sei dabei, die genauen Umstände zu untersuchen und stehe im engen Austausch mit den Behörden. Fest stehe bereits: "Das beteiligte BMW-Fahrzeug war kein autonom fahrendes Fahrzeug. Das Fahrzeug verfügt über Fahrerassistenzsysteme der Stufe 2, die heute bereits in Serienfahrzeugen verbaut sind und den Fahrer auf Wunsch unterstützen. Bei Level-2-Fahrzeugen bleibt die Fahrerin oder der Fahrer grundsätzlich immer in der Verantwortung. Bei allen Erprobungsfahrzeugen, die Kameraaufnahmen tätigen, ist es aus datenschutzrechtlichen Gründen Pflicht, das Fahrzeug entsprechend zu kennzeichnen." Das Unfallfahrzeug trägt diese Aufkleber, wie sie von Testfahrzeugen bekannt sind. Sie zeigen ein Kamerasymbol, das BMW-Logo und einen QR-Code sowie die Internetadresse "bmw.com/autonomousdriving". BMW spezifiziert, dass diese Aufkleber nicht bedeuten, dass das Fahrzeug autonom fährt bzw. über die entsprechenden Funktionen für autonomes Fahren verfügt. Unter dem genannten Link können sich laut BMW andere Verkehrsteilnehmer über Datenschutz informieren und bei Bedarf der Nutzung des Videomaterials widersprechen. "Da das am Unfall beteiligte BMW-Fahrzeug über Kameras verfügt, die während der Fahrt aufzeichnen, ist der beschriebene Aufkleber angebracht", so der Autohersteller gegenüber auto-motor-und-sport.de.

Ein Todesopfer, neun Schwerverletzte

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der BMW am Montag gegen 17 Uhr auf der B28 in Richtung Ulm. Die Polizei beschreibt den Unfallvorgang wie folgt: "Bei Römerstein geriet das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach links in den Gegenverkehr und streifte den entgegenkommenden Citroën eines 70-Jährigen. Der Citroën geriet im Anschluss ebenfalls auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem Seat Alhambra eines 32 Jahre alten Mannes, der mit einer 33-jährigen Beifahrerin unterwegs war. Der Seat wurde anschließend nach rechts in den Grünstreifen abgewiesen und begann sofort zu brennen. Der Wagen des Unfallverursachers prallte noch frontal mit dem Mercedes-Benz Vito eines 32-Jährigen zusammen, der in Richtung Zainingen fuhr. Die Kollision war so heftig, dass ein 33 Jahre alter Beifahrer in dem Vito tödliche Verletzungen erlitt. Alle Fahrer sowie alle weiteren Insassen in den vier Fahrzeugen zogen sich schwere Verletzungen zu." Insgesamt war der Rettungsdienst mit vier Hubschraubern und zehn Ambulanzen vor Ort. Die Strecke wurde für die Rettungsmaßnahmen und die Aufräumarbeiten mehrere Stunden gesperrt. Den Schaden beziffert die Polizei mit mindestens 180.000 Euro.

Assistenzsysteme im Auto
Sicherheit

BMW iX mit fünf Personen besetzt

Es ist ungewöhnlich, dass Testfahrzeuge mit vielen Personen besetzt sind. In diesem Fall befanden sich neben dem Fahrer noch zwei weitere Männer im Alter von 31 und 47 Jahren sowie eine 42-jährige Frau und ein eineinhalb Jahre altes Kind im Fahrzeug. Normalerweise sind auf Testfahrten ein oder zwei Testingenieure unterwegs.

Fazit

Ursprünglich hatte die Polizei das Unfallfahrzeug als "autonomes E-Testfahrzeug" tituliert. Unterdessen ist klar: Das Modell konnte nicht autonom fahren.

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