Alpine A110 Future: Elektrischer Sportwagen mit Hinterradantrieb

Alpine A110 Future
Elektrischer Sportwagen mit Hinterradantrieb

ArtikeldatumVeröffentlicht am 06.07.2026
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Alpine A110 Future Prototyp EV-Version
Foto: Alpine

Eben erst hat Alpine die Produktion der zweiten Modellgeneration des A110 in Dieppe beendet und schon geben die Franzosen einen konkreteren Ausblick auf den Nachfolger. Auf dem Goodwood Festival of Speed vom 9. bis zum 12. Juli 2026 darf sich der neue A110 in Form eines Prototyps präsentieren.

Heckantrieb mit zwei Motoren

Der baut auf der komplett neuen Alpine Performance Platform (APP) auf und soll seinen Verbrenner-Vorgänger in Sachen Leistung deutlich überbieten. Hier sprechen wir von bis zu 300 PS und 340 Nm. Beim Gewicht hingegen soll der elektrische Alpine das Niveau des Verbrenners nur wenig überbieten – der kommt auf etwa 1.250 Kilogramm, für die E-Version werden 1.500 Kilogramm anvisiert.

Die neue APP-Aluminiumarchitektur aus stranggepressten Profilen, die geklebt und genietet werden, setzt auf 800-Volt-Technik und eine Cell-to-Pack-Batterietechnologie. Im Heck kombiniert der A110 zwei Elektromotoren mit dem SiC-Wechselrichter. Torque Vectoring sorgt für optimalen Vortrieb. Die Energiespeicher sind auf zwei Pakete verteilt, die so im Fahrzeug platziert werden, dass sich eine Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse von 40:60 ergibt. Zudem erlaubt die Batterieteilung eine insgesamt flachere Linienführung des Sportwagens. Ein Paket sitzt über der Vorderachse, das zweite im Heck in etwa dort, wo der Verbrenner seinen Motor trägt. Als mögliche Reichweite für den elektrischen A110 nennt Alpine-CEO Philippe Krief rund 550 Kilometer. Zudem unterstreicht Krief, dass sich durch diese Konfiguration das Chassis bei Bedarf auch auf einen Verbrenner umrüsten lässt. Auch zusätzliche Elektromotoren an der Vorderachse sind in der APP möglich. Dazu kommen neue integrierte Brems- und Lenksysteme.

Neuer A110 noch im alten Look

Formal versteckt sich die neue Elektro-Plattform noch unter der Karosserie des Verbrenner-A110. Auffällig sind lediglich die verbreiterten Radläufe, die auf eine breitere Spur der Elektroversion hinweisen. In der Serienversion soll sich der elektrische Alpine zwar am Verbrenner orientieren, Kunden dürfen aber dennoch eine angepasste Linienführung erwarten. Kommen soll der elektrische A110 dann 2027. Gefertigt wird er wieder in Dieppe. Neben dem klassischen Zweisitzer-Coupé sollen dem Vernehmen nach auch ein offener Spider sowie eine 2+2-sitzige Coupé-Variante kommen. Wer es schon nicht mehr erwarten kann, kann sich bereits jetzt auf eine Warteliste für den neuen elektrischen Alpine A110 setzen lassen.

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