Der VW ID. Buzz punktet bei seinen Fans nicht nur mit der Retro-Optik, er gefällt auch mit seinem Potenzial für Freizeitaktivitäten. Das endete bislang allerdings dort, wo auch der Asphalt endet. Offroad-Spezialist Seikel erweitert jetzt den Wirkungskreis des Elektrobusses um Flächen jenseits des Asphaltbandes.
Mehr Bodenfreiheit und mehr Schutz
Möglich machen Geländeausflüge ein umfangreiches Offroad-Paket. Neu abgestimmte Federbeine rundum von Zulieferer KW in Kombination mit neuen Fahrwerksfedern von Eibach an der Hinterachse sorgen für ein solides Fundament, das im Gelände, aber auch auf der Straße für ein optimales Fahrverhalten sorgen soll. Eine Höherlegung um 30 Millimeter, die durch einen höher am Stoßdämpfer positionierten Federteller realisiert wird, sorgt für eine spürbar größere Bodenfreiheit, aber auch mehr Platz für eine Offroad-Bereifung und verbessert die generelle Freigängigkeit.
Die erwähnte Offroad-Bereifung wandert in Form von BF Goodrich Trail Terrain T/A-Reifen im Format 245/60 auf robusten 20 Zoll großen Leichtmetallfelgen unter das Retro-Bus-Kleid. Besonders wichtig fürs Gelände. Fünf Millimeter dicke Platten aus Aluminium schützen die Bereiche um die Vorder- und Hinterachse im Falle eines Bodenkontakts. Sie ersetzen sie serienmäßigen Kunststoffabdeckungen.
Das modifizierte Fahrwerk und die Höherlegung sind ab Herbst 2026 lieferbar. Die Schutzplatte vorn kann bereits bezogen werden und kostet rund 797 Euro. Das hintere Pendant kommt auf 857 Euro.
Der ID. Buzz als GTX bringt zwar serienmäßig einen Allradantrieb mit, besitzt aber leider kein spezielles Offroad-Fahrprogramm. Einen Punkt, den auch Seikel unangetastet lässt. Die Spezialisten konzentrieren sich auf die Hardware.







