Cake Kibb Elektro ATV Fanny Jonsson
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SUV

Cake Kibb Elektro ATV

Cake Kibb Elektro ATV Elektrisches Allrad-Quad für Öko-Bauern

Eine schwedische Designerin hat ein Elektro-ATV für die ökologische Landwirschaft entworfen. Das Fahrzeug soll auch autonom unterwegs sein können.

Es sieht ein wenig aus wie ein Fahrzeug für die nächste Marslandung: Plattform, Räder dran, fertig. Die schwedische Designerin Fanny Jonsson vom Umeå Institute of Design hat ein ATV (All Terrain Vehicle) entworfen, das die ökologische Landwirtschaft voranbringen soll. Unterstützt wurde Jonsson dabei vom schwedischen Elektromotorrad-Hersteller Cake. Die Bezeichnung Kibb hat das Fahrzeug von einem, zum Glück gibt es Wikipedia, "autochthonen Dialekt Gotlands (gutniska)", es bedeutet schlicht Ochse. Wieder was gelernt.

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Jonsson schwebt jedenfalls vor, mit dem Cake Kibb in der ökologischen Landwirtschaft zu punkten, als "physisch und chemisch nicht störendes Fahrzeug, das den Lebensstil eines Landwirts in vielfältiger und modularer Weise unterstützen kann". Das Ziel sei biologische Vielfalt im Stall und auf dem Acker mit kleinflächiger, unterschiedlicher Bewirtschaftung, wofür ein solches Elektrofahrzeug erheblich besser geeignet sei als die üblichen, dieselbetriebenen Arbeitsmaschinen. Schreibt Jonsson im Begleittext zu ihrer Arbeit.

Cake Kibb Elektro ATV
Fanny Jonsson
Hipster-Hirte mit Lamm: Das Cake Bibb soll auf der Viehweide Verwendung finden, natürlich nachhaltig.

Über jegliche technische Daten schweigt sich die Designerin in ihren Entwürfen zwar aus, allerdings gibt es bei den gezeigten Details durchaus interessante Ansätze. Das Cake Kibb ist modular aufgebaut und soll so für verschiedene Aufgaben schnell umgerüstet werden können. Am auffälligsten ist dabei der wahlweise autarke Einsatz, bei dem das Cake Kibb zum Beispiel als Transportplattform über den Hof huscht oder als Sämaschine eigenständig auf dem Feld unterwegs ist. Das Cake Kibb bekommt eine eigene Unterkunft, den "Cake Shed". Der Container, in dem das ATV bei Nichtbenutzung parkt und auflädt, verfügt über eine Fotovoltaik-Anlage zur Stromgewinnung.

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Soll das Cake Kibb zum Personentransport eingesetzt werden, bekommt es ein kleines Sitzkissen und eine Lenkereinheit angebaut, wobei die Lenkung wohl elektrisch funktionieren soll. Irgendwie. Wie genau, lässt das Konzept offen, denn es ist weder ein Lenkgestänge an der Radaufhängung noch eine drehbare Lagerung der Lenkerstange erkennbar. Dafür klar sichtbar ist jedoch eine kleine elektrische Seilwinde für Zugarbeiten sowie ein Heck-Panel mit verschiedenen Steckdosen, über die sich das Cake Kibb auch als Stromquelle nutzen lässt. Zu sehen ist außerdem, dass sich Jonsson für einzelne, austauschbare Akku-Module entschieden hat.

Cake Kibb Elektro ATV
Fanny Jonsson
Könnte auch aus einer Apple-Werbung stammen: Jonssons Materialliste zum ATV-Bau.

Wenigstens zu den Wunsch-Materialien lässt sich die Designerin aus, die sind natürlich ebenfalls höchst ökologisch. So würden die Reifen aus Löwenzahn und die Kunststoffe aus Leinsamen hergestellt. Nicht ganz so exotisch das restliche Material, beim Rahmen setzt Jonsson auf Aluminium. Das sei, weil mehrfach verlustfrei recycelbar, in Sachen Nachhaltigkeit soweit auch ganz in Ordnung.

Um aus dem Designkonzept mit Löwenzahnreifen ein fahrfähiges Produkt zu gestalten, müssten sicher noch einige technische Dinge geklärt werden, darunter nicht ganz unwesentliche wie der Antrieb und die Möglichkeit, sich beim Fahren eine Richtung auszusuchen. Dass der Projektsponsor Cake allerdings mit lustigen Elektrofahrzeugen durchaus Mut zur designtechnischen Lücke beweist, können Sie bei Mona Pekareks Fahrbericht des Cake Kalk OR bei Motorrad Online nachlesen.

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Fazit

Den Sinn hinter Designkonzepten sollte man nicht überbewerten, dennoch wären ein paar genauere Hinweise auf die Technik des Cake Kibb schon auch nett, auch wenn es wie der Rest des Projekts bislang nur ausgedacht wäre. Als autonomer Gemüsetransporter im Gewächshaus oder bei der Aussaat auf nicht all zu großen Flächen könnte man sich den kleinen Racker durchaus vorstellen, für die professionelle Landwirtschaft der Zukunft sind allerdings etwas handfestere Maschinen gefragt.

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