Mit dem Luce hat Ferrari sein erstes Elektromodell auf den Markt gebracht. Der reagiert allerdings höchst kontrovers. Dabei geht es allerdings weniger um das rein elektrische Antriebskonzept. Viel mehr Kritik hat das Design des Luce ausgelöst.
Luce wird ferrarisiert
Doch schon wenige Tage nach der Luce-Premiere schickt sich ein erster Tuner an, die Optik des Luce zu entschärfen. Venuum aus Dubai, die sonst für sehr extrovertierte Entwürfe bekannt sind, hat über seine Social-Media-Kanäle erste Visualisierungen für ein Umbaupaket veröffentlicht. Spricht man sonst von "frisiert" trifft es hier eher "ferrarisiert".
"Es hat sich eine neue Tür geöffnet, um dem Ferrari Luce ein weitaus aggressiveres Erscheinungsbild zu verleihen", erklärte das Unternehmen in einem Facebook-Beitrag, der den Luce zudem als schwierige Basis bezeichnet. Aber genau daraus erwachse die Herausforderung. "Nachdem unser Designteam die Arbeit aufgenommen hatte, entwickelten wir innerhalb weniger Stunden eine weitaus kühnere und radikalere Vision für diesen Ferrari."
Um dem Luce ein neues Erscheinungsbild zu verpassen, wurde ihm an der Front ein neuer Spoiler mit seitlichen Winglets angepasst, der den E-Sportler deutlich aggressiver auftreten lässt. Die Flanken tragen neue Seitenschwellerverkleidungen, ebenfalls mit Winglets, sowie dezente Radlaufverbreiterungen von und mächtige Breitbauelemente hinten. Eine neue Diffusorschürze mit seitlichen Winglets dominiert die Heckansicht. Auf dem Heckdeckel findet ein großer, feststehender Flügel seine Heimat. Die Radkästen zeigen sich mit noch breiter dimensionierten Leichtmetallfelgen bestückt. Um der Form des Luce zu schmeicheln, hüllt sich der ganze Entwurf in formschluckendes Schwarz.
Wirkt wie ein US-Muscle Car
Unter dem Strich verändert der Venuum-Entwurf den Charakter des Luce deutlich. Allerdings wirkt der Elektro-Ferrari mit dem neuen Bodykit irgendwie wie ein Dodge Charger aus der letzten Verbrenner-Generation. Ist es das, was man als Käufer eines 500.000 Euro-Ferrari möchte?







