EV Electra Quds Rise EV Electra
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EV Electra Quds Rise 13 Bilder

EV Electra Quds Rise: Elektrosportwagen aus dem Libanon

EV Electra Quds Rise Elektrosportwagen aus dem Libanon

Der Libanon geriet zuletzt in die Schlagzeilen der Automobilwelt, als sich Ex-Renault-Nissan-Boss Carlos Ghosn dorthin absetzte. Jetzt sorgt der EV Electra Quds Rise für Aufsehen. Der Elektrosportwagen ist das erste Auto aus dem Libanon.

Jihad Mohammad ist ein palästinischer Geschäftsmann, geboren im Libanon. Mit seinem Unternehmen EV Electra entwickelt er Elektroautos. Mit dem Quds Rise – einem elektrischen Sportwagen – wurde jetzt das Erstlingswerk im Libanon vorgestellt.

Natürlich mit Fallbeiltüren

Der Quds Rise – der Name leitet sich von der arabischen Bezeichnung für Jerusalem ab – ist nicht nur das erste Auto von EV Electra, es dürfte auch das erste im Libanon entwickelte und gebaute Auto überhaupt sein. Die Formgebung des Rise wirkt für den europäischen Geschmack – sagen wir es so – etwas gewöhnungsbedürftig. Über das Aluminium-Chassis spannt sich eine mit vielen opulenten Rundungen geformte GFK-Karosserie. Zugang zum zweisitzigen Cockpit gewähren nach vorne oben öffnende Fallbeiltüren. Dort erwarten die beiden Passagiere ein Digital-Display vor dem Fahrer sowie ein 15,9 Zoll großer Touchscreen auf der Armaturentafel, der das Infotainment- und das Bediensystem bündelt.

EV Electra Quds Rise
EV Electra
Cockpitlandschaft mit großem Touchscreen.

Das Greenhouse erinnert ein wenig an den Porsche 911, die Nase streckt sich mit viel Überhang nach vorne, trägt einen bösen Scheinwerferblick und große Lufteinlässe. Ein mächtiger Diffusor und ein integrierter Spoiler kennzeichnen das Heck. Hinter den vorderen Radläufen sitzen Entlüftungskiemen, auf den hinteren Pendants Belüftungsschächte. In der Gesamtproportion scheint dem Rise aber gut ein halber Meter an Breite zu fehlen.

450 Kilometer Reichweite

Befeuert wird der Quds Rise von einem 160 PS starken Elektromotor an der Hinterachse. Die ist, wie auch die Vorderachse, mit 18 Zoll großen, geschmiedeten Leichtmetallfelgen bestückt. Die Reifen messen vorn 235/45, hinten sind 255/40er montiert. Energie schöpft der E-Motor aus einer 50 kWh großen Lithium-Ionen-Batterie. Der Spurt von Null auf 100 km/h soll in fünf Sekunden möglich sein. Die Höchstgeschwindigkeit des 1.100 Kilogramm schweren Quds Rise beträgt 165 km/h, die maximale Reichweite 450 Kilometer. Beim Bremsen wird Energie zurückgewonnen.

Ab 25.000 Euro ab 2022

Vorbestellt werden kann der Quds Rise ab sofort. Der Preis liegt bei umgerechnet rund 25.000 Euro. Ausgeliefert wird ab 2022. Dann soll auch die Produktion auf rund 10.000 Fahrzeuge jährlich gesteigert werden, um auch internationale Märkte bedienen zu können. Neben der Fahrzeugproduktion baut Mohammad im Libanon auch ein Ladenetzwerk mit rund 100 Ladestationen landesweit auf. Die sollen ihren Strom überwiegend aus Windkraft und Sonnenstrahlung beziehen.

Neben dem Sportwagen Quds Rise hat Mohammad auch bereits eine Elektrolimousine sowie ein elektrisch angetriebenes Taxi projektiert.

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Fazit

Der Libanon hat seinen ersten eigenen Sportwagen. Und der kommt sogar mit Elektroantrieb. 450 Kilometer Reichweite und ein Preis von rund 25.000 Euro klingen attraktiv. Ab 2022 sollen auch Export-Märkte bedient werden.

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