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Honda SUV e:prototype
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Honda SUV e:prototype: Elektro-SUV für China

Honda SUV e:NS1 Erster Elektro-SUV für China

Honda zeigte auf der Shanghai Auto Show im April die Studie e:prototype. Daraus wird bis zum Frühjahr 2022 der e:NS1 – der erste Elektro-SUV der Marke für China.

Honda will sich bis zum Jahr 2050 klimaneutral aufstellen und plant dazu unter anderem, in den kommenden fünf Jahren zehn Elektroautos auf den chinesischen Markt zu bringen.

In Shanghai zeigte Honda dazu bereits im April die Studie Honda SUV e:prototype, die einen seriennahen Ausblick auf das erste Elektroauto der Japaner für den chinesischen Markt gibt. Das ist für das Frühjahr 2022 als Serienmodell angekündigt. Jetzt wurde in Tokio im Rahmen der Bekanntgabe der E-Auto-Strategie für China die Serienversion des SUV gezeigt. Die hört auf den Namen Honda e:NS1 und soll den chinesischen Kunden vor allen Dingen ein aufmunternd spaßiges und sicheres Fahrerlebnis bieten.

e:NS1 mit baugleichem Bruder

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e:NP1 - Bruder des e:NS1.

Der elektrische Honda-SUV baut auf der gleichen Plattform auf wie der Honda E, wird jedoch etwas modifiziert. Damit fällt der SUV etwas größer aus und bietet mehr Platz im Heck. Die Batterie, die von CATL stammt, soll eine Kapazität von rund 69 kWh bieten und damit Reichweiten von bis zu 480 Kilometer ermöglichen. Der Elektroantrieb kommt auf eine Leistung von 150 kW. Das Design übernimmt der e:NS1 quasi unverändert von der Studie. Wer jetzt glaubt, dass er den China-SUV bereits gesehen hat, liegt richtig. In Europa ist dieses Modell mit geringen Design-Anpassungen als HR-V e:HEV für Ende 2021 angekündigt. Der HR-V setzt dabei allerdings auf einen Hybridantrieb. Das China-E-Modell schürt aber Hoffnungen auf eine reine E-Variante auch für Europa.

Gebaut wird der e:NS1 in China zusammen mit Joint-Venture-Partner Dongfeng. Der ebenfalls gezeigte Honda e:NP1 entspricht dem e:NS1 bis auf wenige Karosseriedetails. Der e:NP1 wird allerdings zusammen mit dem Partner GAC in China gebaut.

System zur Unfallvermeidung

Den Elektro-SUV rüstet Honda auch mit dem sogenannten ADAS (Advanced Driver-Assistive Systems) aus. Dieses Assistenzsystem-Bündel soll unter anderem für mehr Sicherheit sorgen, indem es eine bessere Erkennungs- , Vorhersage- und Entscheidungsleistung als bisherige Systeme aufweist. Die verbesserte Umgebungs-Erkennung erreichen die Ingenieure mithilfe eines vergrößerten Frontkamera-Winkels und eines neuen 360-Grad-Radars. Das ADAS soll dazu beitragen, dass sämtliche Verkehrsteilnehmer keine Kollisionen mehr zu befürchten haben.

Konnektivität erweitert

Außerdem ist der neue SUV mit der nächsten Generation von Honda Connect bestückt. Connect bietet eine über künstliche Intelligenz gesteuerte Assistenten-Schnittstelle, eine Smartphone-Einbindung und drahtlose Updates für die Fahrzeug-Software. Natürlich soll das System auch fortschrittlichste Sprachsteuerung beherrschen.

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Fazit

Chinesischen Kunden scheint die Einbindung ihres Smartphones ins Infotainment-System ihres Autos und ein Sicherheits-Assistenzpaket zur Unfallvermeidung sehr wichtig zu sein. Nicht umsonst streicht Honda bei seinem für den chinesischen Markt gedachten Elektro-SUV diese Eigenschaften besonders heraus. Die Technik kommt vom Honda E.

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