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Pagani Elektro-Sportwagen: Ab 2026 nur noch elektrisch

Pagani Elektro-Sportwagen Ab 2026 nur noch elektrisch

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Im Jahr 2019 feierte Pagani 20 Jahre Zonda mit V12-Motor. Ab 2026 könnten die Luxus-Sportwagen dann aber mit Elektroantrieb ausrücken. Die Stammkundschaft zeigt allerdings wenig Interesse.

Der italienische Sportwagenbauer Pagani steht für Hochleistungs-Modelle mit V12-Motoren. Auf dem Genfer Autosalon 2019 feierte Pagani das Jubiläum "20 Jahre Zonda". Und auch in naher Zukunft wird ein V12-Motor die Antriebstechnik in Pagani-Modellen bestimmen. Firmenboss Horacio Pagani bestätigte aber, dass man an einem rein elektrisch angetriebenen Sportwagen arbeite. Der könnte 2026 kommen.

Pagani-Kunden wollen keinen E-Antrieb

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Die Pagani-Stammkundschaft verlange zwar nicht nach einem elektrisch angetriebenen Sportwagen, stehe dem Konzept sogar eher skeptisch gegenüber. Aber Pagani selbst ist vom Elektroantrieb überzeugt. Man wolle das Thema Elektro-Hypercar nicht irgendwelchen Startups überlassen. Es werde eine große Herausforderung, die Kunden vom neuen Antriebskonzept zu überzeugen. Denn jeder potenzielle Kunde, dem er das Elektro-Konzept vorgestellt hat, habe bislang einen Kauf abgelehnt.

E-Antrieb von AMG oder Lucid

Als Partner für einen elektrischen Antriebsstrang hat Pagani nach eigenen Angaben zwei Optionen. Die guten Verbindungen zu Mercedes böten einen Zugriff auf die Elektro-Antriebe aus den AMG-Modellen. Über den saudischen Staatsfonds PIF, der als Investor bei Pagani und dem US-Elektroautobauer Lucid an Bord ist, habe man auch Einblicke in die Antriebs-Technologien der Kalifornier. Bislang habe man alle Entwicklungen am Lithium-Ionen-Batteriesystem alleine gestemmt. Leistung an sich sei kein Thema, viel mehr stehe ein niedriges Gewicht im Fokus. Das sei die wahre Herausforderung. Alles über 1.500 Kilogramm sei fahrdynamisch extrem schwierig. Auch eine passende Sound-Kulisse stehe natürlich im Lastenheft.

Pagani-Kunden gewährt man aber noch eine Übergangsfrist. Die werden zuvor noch einmal die volle V12-Dröhnung bekommen, denn der Huayra-Nachfolger, der 2022 antreten soll und unter dem Code C10 entwickelt wird, wird wieder mit einem V12 von Mercedes-AMG bestückt sein – diesmal sogar mit Biturbo-Aufladung. Dieses Aggregat ist allerdings nur bis zum Jahr 2026 homologiert. Dann könnte zwangsweise der Wechsel auf Elektroantriebe ins Haus stehen.

Fazit

Pagani arbeitet an einem elektrischen Sportwagen, den die Kunden bislang aber ablehnen. Als Antriebspartner bieten sich Pagani die Optionen Mercedes-AMG und Lucid. Spätestens wenn 2026 die Homologation für den neuen Biturbo-V12 ausläuft, dürfte der Wechsel der Antriebs-Philosophie notwendig werden.

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