Der modellgepflegte Elektro-SUV Subaru Solterra hatte auf der New York Auto Show im April 2025 seine Weltpremiere gefeiert. Rund ein Jahr später schlägt der aufgefrischte Elektro-SUV auch in Deutschland auf.
Das Fahrzeug basiert auf der gleichen e-TNGA-Plattform wie seine Schwestermodelle Toyota bZ4X und Lexus RZ, wobei Subaru diese Plattform e-SGP (e-Subaru Global Plattform) nennt. Im Zuge des tiefgreifenden Facelifts haben die Designer auch die Optik des Solterra aufgefrischt.
Leicht angepasstes Design
Vorn gibt es ein beleuchtetes Sechs-Sterne-Logo, neu gestaltete Scheinwerfer sowie einen markanter geformten Stoßfänger. Die Räder sind 18 bis 20 Zoll groß und am Heck gibt es eine geänderte Heckklappenverkleidung inklusive großem Subaru-Schriftzug, einen aerodynamisch optimierten Spoiler und eine extrovertiertere Lichtgrafik. Für eine verbesserte Geräuschdämmung sorgen unter anderem Akustikglas in den Vordertüren, zusätzliche Schaumstoffe im Innenrahmen und eine Schalldämmung um die hinteren Radkästen.
Innen hell und modern
Zu den Neuerungen im Innenraum gehören die überarbeitete Instrumententafel und das große Panoramadach, das jetzt ohne Mittelstrebe auskommt. Im Fünfsitzer dominiert ein helles, offenes Design mit einem zentral platzierten 14-Zoll-Touchscreen und einer breiten Mittelkonsole mit zwei Flächen für induktives Laden mit bis zu je 15 Watt. Die Verbindung zu Apple CarPlay und Android Auto erfolgt kabellos. Der Instrumentenbildschirm ragt weit vor dem Lenkrad freistehend aus dem Armaturenbrett. Das Lenkrad selbst trägt viele Knöpfe und ist nahezu quadratisch. Die Passagiere im Fond können ihre mobilen Endgeräte an USB-C-Steckplätzen aufladen.
Der Solterra des Modelljahrs 2026 ist mit Allradantrieb und dem X-Mode-Dual-Mode-System ausgestattet, das für eine verbesserte Geländetauglichkeit sorgen soll. Die Modi Schnee/Schmutz, Tiefschnee/Schlamm, Grip Control und Bergabfahrassistent helfen bei schlechten Straßenverhältnissen und im Gelände. Die Bodenfreiheit beträgt 21 Zentimeter und ist damit etwas höher als bei den meisten SUV, denen 18 bis 20 Zentimeter Luft über dem Untergrund reichen müssen. Eine optimierte Federung und die ebenso optimierte Servolenkung sollen das Handling verbessern, zudem verhindert eine neue Allradsteuerung Schlingerbewegungen und erhöht somit die Fahrstabilität.
Viel mehr Reichweite
Als Fahrassistenz-Systeme gibt Subaru dem Solterra unter anderem Pre-Collision Braking, Front Cross Traffic Alert, Totwinkel-Überwachung, Spurverlassenswarnung, einen Spurwechselassistenten, einen Müdigkeitswarner, eine 360-Grad-Überwachung mit Unterbodenperspektive, einen Notbremsassistenten, einen Stauassistenten und einen adaptiven Abstandstempomaten mit.
Die Lithium-Ionen-Batterie des facegelifteten Solterra bietet eine Kapazität von 73,1 kWh (vorher 71,4 kWh). Mit einer Ladung soll der SUV bi zu 511 Kilometer weit kommen, zehn Prozent weiter als bisher. Dank eines neu hinzugefügten Batterie-Vorkonditionierungssystems hält die Antriebsbatterie beim Fahren zu einer Ladestation oder beim Aktivieren durch den Fahrer auch bei kaltem Wetter ihre optimale Ladetemperatur. Der neue Akku lädt sich bei einer Ladeleistung von bis zu 150 kW in knapp 30 Minuten von zehn auf 80 Prozent auf. Mit dem optionalen 22-kW-Bord-Ladegerät liegt die Vollladezeit bei etwa 4 Stunden.
Antriebe werden kräftiger
Nachgelegt wurde auch bei den Antriebsmotoren. Die bisher einzig angebotene Antriebskonfiguration wird für den US-Markt zur neuen Basiskonfiguration. Die beiden E-Motoren werden allerdings stärker und leisten nun zusammen 174 kW (236 PS) und damit 13 kW (18 PS) mehr als bisher. Alternative in den USA und einzig verfügbarer Antrieb für Deutschland ist die neue zweimotorige Konfiguration mit 252 kW (343 PS) Systemleistung – 125 PS mehr als bisher. Das Power-Plus sorgt auch für mehr Fahrdynamik. Für den Sprint von null auf 100 km/h werden 5,1 Sekunden genannt. Zudem steigt die Anhängelast von 750 auf nun 1.500 Kilogramm.
Marktstart und Preise
In Deutschland ist der aufgefrischte Subaru Solterra ab Mitte Februar 2026 bestellbar. Zu den Händlern rollt er dann ab Mai. Die Preise starten ab 45.990 Euro und damit um 5.500 Euro niedriger als bisher.







