Opel Astra (2019)

Viele kleine Änderungen zum Facelift

Erlkönig Opel Astra Foto: Stefan Baldauf 19 Bilder

Seit 2015 bietet Opel den Astra K an, Zeit dem Bestseller der Marke ein Facelift zu verpassen. Bei Bremsentests in den Alpen wurde ein Prototyp nun abgeschossen.

2019 bringt Opel das Astra-Facelift auf den Markt, wobei der Begriff Facelift durchaus passend ist. Wie schon die Tarnung des Modells anzeigt, kommt der Astra mit einem neuen Antlitz daher. Der Grill wird dazu überarbeitet und die eine oder andere Chromspange ergänzt, zudem dürfte die Frontschürze angepasst werden.

Astra-Motoren schon bekannt

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Auch unter der Haube gibt es kaum Neuerungen, die Motoren vom neuen Opel-Eigentümer PSA kommen erst in der nächsten Generation des Astra zum Einsatz. Es bleibt also beim Facelift bei den GM-Motoren, die bereits für die neue Abgasnorm Euro 6d-Temp aktualisiert wurden. In dem Zuge wurde das Motorenprogramm des Astra auch ordentlich gestrafft. Bei den Benziner bildet der 1,0-Liter-Turbo mit 90 PS den Einstieg, ergänzt vom 1,0-Liter-Ecotec mit 105 PS. Dazu gesellen sich der 1,4-Liter mit 125 und 140 PS, der Top-Motor ist der 1,6-Liter-Turbo mit 200 PS, der Basis-Sauger mit 100 PS ist rausgeflogen.

Bei den Dieseln geht es mit dem 1,6-Liter und 110 PS los und endet bei der 136 PS-Version mit gleichem Hubraum. Entfallen ist der Basis-Diesel mit 95 PS sowie der Top-Selbstzünder mit 160 PS. Letzterer dürfte im Laufe der Zeit jedoch wieder reaktiviert werden. Gekoppelt sind die Aggregate mit Sechsgang-Schaltung oder 6-Stufen-Automatik.

Neues Infotainment-System mit Headup-Display

Für den Innenraum wird Opel dem neuen Astra ein paar kleiner Änderungen bei den Polsterstoffen und diversen anderen Designs angedeihen lassen. Das größte Update erfährt das Infotainmentsystem. Hier halten die Systeme „Multimedia Radio“ und „Multimedia Navi Pro“ mit bis zu 8 Zoll großem Farbtouchscreen sowie Echtzeit-Verkehrsdaten Einzug, die zunächst der Opel Insignia Ende 2018 erhält. Auch könnte das Head-up-Display beim Navi Pro gegen Aufpreis auch in den Astra kommen. Beide Systeme basieren noch auf der GM-Technologie, werden jedoch ohne das „Onstar“-System von GM auskommen müssen. Dieser Dienst wird ab 2020 für die Opel-Modelle nicht mehr verfügbar sein. Die neue Astra-Generation, dann auf einer PSA-Plattform inklusive PSA-Motoren gibt es ab 2022.

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