7/2022, Aston Martin Vantage F1 Edition Roadster Bernd Conrad
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Fahrt im Aston Martin Vantage F1 Edition Roadster

Aston Martin Vantage F1 Edition Roadster Mit einem Hauch Renn-Luft

Der Aston Martin Vantage F1 Edition Roadster kommt mit Feinschliff an Aerodynamik und Fahrwerk sowie einem 535 PS starken AMG-V8. Was er kann, klären wir im Fahrbericht.

"Wo ich bin, ist vorne". Das gilt in einem Aston Martin Vantage zweifelsohne dann, wenn er als Safety Car das Feld der Formel 1 auf der Rennstrecke anführt. Gleichwohl dürfte man sich auch finanziell in einer Position weit oben auf dem Treppchen sehen, wenn man sich einen Sportwagen wie diesen leisten kann.

Auch dann hat man noch Träume. Vielleicht, den mal näher an der Formel 1 zu sein? Auch da kann geholfen werden. Aston Martin stellt ja nicht nur einen Teil der Safety Cars, sondern fährt auch mit einem eigenen Team in der Königsklasse des Motorsports mit. Das feiert der Hersteller mit der F1 Edition des Vantage.

Die bekommt nicht nur die roten F1-Sticker, sondern auch eine dezente Leistungssteigerung. Der von Mercedes-AMG zugelieferte Biturbo-V8 mit vier Litern Hubraum leistet hier 535 statt 510 PS. Dazu kommen Änderungen am Fahrwerk mit neuen Dämpfern und 21 Zoll große Räder. Auffälligste Änderung ist der Aerodynamik-Paket. Neben einem Karbon-Splitter an der Front beinhaltet es auch einen monströsen Heckflügel. 200 Kilogramm mehr Anpressdruck an der Hinterachse soll das Brett bei hohem Tempo bringen. Das dürfte man vornehmlich auf der Rennstrecke spüren.

Dort zieht es uns dieses Mal nicht hin. Denn nachdem der Aston Martin Vantage F1 als Coupé ja schon in den fachkundigen Händen des Kollegen Hirschfeld durch die Eifel jagen durfte, öffnen wir heute das Stoffhäubchen. Auch die nicht limitierte Sonderserie gibt es nämlich als Roadster. 6,7 Sekunden dauert der vollautomatische Vorgang, bis der Vantage "oben ohne" dasteht.

Benz inside, nicht nur beim Motor

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Das von Mercedes bekannte Comand-System steuert das Infotainment im Vantage.

Im mit Alcantara-Bezügen ausgeschlagenen Innenraum finden zwei Personen ausreichende Platzverhältnisse vor. Die Sportsitze bieten guten Seitenhalt, nur die integrierten Kopfstützen sind etwas kurz geraten. Das Infotainmentsystem im Aston Martin kennt man aus älteren Mercedes-Modellen. Dort hieß es damals "Comand". Ein Dreh-Drück-Steller in der Mittelkonsole liegt gut in der Hand, optional wird er mit einem Touchpad ergänzt. Das konstruktive Alter des Systems merkt man aber an der fehlenden Möglichkeit, das Smartphone per Apple CarPlay oder Android Auto zu verbinden.

Weniger wichtig, denn wir wollen ja dem Klang des V8 lauschen. Der startet nach Druck auf den Knopf, der zentral im Cockpit zu entdecken ist. Aus den vier dicken Endrohren bollert der Vantage basslastig in den Leerlauf. Dabei verkneift er sich aber vorlautes Geschrei, wirkt dezenter wie mancher Konkurrent aus Italien.

Die Schaltarbeit kann man getrost dem sauber abgestimmten Achtang-Automatikgetriebe von ZF überlassen. Im "Track-Modus", einstellbar über eine Taste am Lenkrad, schnalzt die Steuerung Zwischengasstöße beim Herunterschalten durch die Abgasanlage. Dann erlaubt sich der Vantage ein kurzes Knallen über die Klappensteuerung. Auch die Dämpfer lassen sich auf Knopfdruck in drei Stufen einstellen.

In 3,7 Sekunden auf 100 km/h

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Der Biturbo-V8 bekam eine Leistungssteigerung von 510 auf 535 PS.

Serpentinen voraus! Der Aston Martin krallt sich mit den Pirelli P Zero in den Asphalt. Trotz der ausladenden Hüfte lässt er sich, auch dank optimaler Rückmeldung am Volant, zielsicher durch Kurven und Kehren zirkeln. Die Abstimmung es ESP erlaubt es zudem, dass die angetriebenen Hinterräder sanft mithelfen, der Vantage schiebt das Heck kontrollierbar in Richtung Kurvenaußenrand. Auf der Geraden geht es, was nicht wundert, schnurstracks auf Landstraßentempo. 3,7 Sekunden ist die Werksangabe für den Spurt von null auf 100 km/h – immerhin stammtischtaugliche 0,1 Sekunden schneller als der Vantage ohne F1-Kit zu bieten hat.

305 km/h ist der Vantage als Roadster auf der leeren Autobahn oder der Start-Ziel-Geraden schnell. Mit geöffnetem Verdeck lassen sich dank Glas-Windschott zwischen den Überrollschutz-Höckern hinter den Sitzen und mit hochgefahrenen Seitenfenstern problemlos 160 km/h erreichen, ohne dass man im Cockpit eine Sturmwarnung ausrufen muss. Das nur der Vollständigkeit halber, denn Roadster-Fahren macht auf Landstraßen bekanntermaßen viel mehr Spaß als auf der Autobahn.

Was kostet der Spaß?

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Die Plaketten an den vorderen Kotflügeln weisen auf die F1-Edition hin.

Kommen wir nochmal zum Thema Geld. Wer "vorne" ist und sich für den britischen Sportwagen interessiert, muss mit einem Preis von 187.200 Euro rechnen. Der Testwagen brachte noch einige Optionen wie ein Soundsystem, rot lackierte Bremssättel und Karbon-Dekorelemente im Innenraum mit. Das treibt den Listenpreis auf 197.900 Euro.

Preisregionen, in denen auch viele Porsche-Kunden bei der Konfiguration ihres 911 unterwegs sind. Im Gegensatz zum Mitbewerber aus Zuffenhausen sorgt der Vantage jedoch für einen ganz anderen Auftritt. Extravaganter, präsenter, extrovertierter. Und ganz nebenbei bringt er die Nähe zur Formel 1 mit. Auf die müssen Porsche-Fahrer, aktuellen Planungen zufolge, noch bis zum Jahr 2026 warten.

Fazit

Der Aston Martin Vantage Roadster ist ein offener Sportwagen mit große Fahrspaßpotenzial. Die F1 Edition bringt neben der Leistungssteigerung für den AMG-V8 und einem überarbeiteten Fahrwerk auch das unübersehbare Flügelwerk mit. Freunde der maximalen Fahrdynamik akzeptieren das, Ästheten werden gewiss auch mit dem 510 PS starken Vantage Roadster im Serientrimm glücklich.

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