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Toyota Supra: GR-Diät und Handschalter

Toyota Supra Hand in Sicht!

Wirklich fade schmeckte Toyotas Supra bisher eigentlich nicht. Und doch runden ihn erst die GR-Diät sowie ein manuelles Getriebe fahrdynamisch ab.

2022 ist ein Schaltjahr in Japan. Nicht wirklich? Okay, doch zumindest dreht sich beim Update des GR Supra alles um den kurzen Hebel unten im Bild – denn eine manuelle Sechsgangschaltung gab’s bisher noch nicht im Mk 4.

Das Getriebe hat Toyota – wie den Rest des Supra – natürlich nicht alleine entwickelt. Vielmehr stattete man ZF einen Besuch am Bodensee ab. Dort fand man einen passenden Sechsgangschalter für den unverändert 340 PS starken 3,0-Liter-Sechszylinder, oder zumindest ein Getriebegehäuse samt Antriebswelle sowie Zahnradsatz. Auf eine Akustikplatte verzichteten die Japaner, flanschten dafür eine Kupplung mit größerem Durchmesser samt verstärkter Membranfeder an und verkürzten die Achsübersetzung von 3,15 auf 3,46. Klingt nach Resterampe? Vielleicht, doch was sie in Friedrichshafen aussortieren, danach leckt man sich anderswo alle zehn Finger einzeln ab.

K(r)ampf um jedes Kilo

Netter Nebeneffekt: Das Getriebe erleichtert den Supra um 17 kg. Weitere 21 kg sparen leichtere 19-Zöller sowie der Verzicht auf eine elektrische Sitzverstellung samt Lendenwirbelstütze und ein großes Soundsystem – fertig ist die U-1.600-"Leichtbau"-Version. Plug-and-play ist der Getriebeumbau jedoch nicht: Damit der Schalthebel ergonomisch sitzt, sortieren die Ingenieure die Mittelkonsole um. Die Fahrmodi-Tasten wandern nach links, der Infotainment-Drehdrücker nach rechts und die elektronische Parkbremse näher zum Fahrer.

Toyota Supra
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Die schlankeren 19-Zöller runden das Paket ab.

Und siehe da, auf einmal ist einem der Supra noch näher als je zuvor: Der massige 200-Gramm-Knauf erfordert spürbar geringere Bedienkräfte als das Aisin-Pendant im GR86. Dazu flutscht er stets blind und auf kürzestem Weg in die richtige Gasse, während die Elektronik im Hintergrund zwischengast. Wer will, schaltet das ab, ist mit "Hacke-Spitze" aber nicht flotter. Wobei es darum ohnehin nicht geht. Bitte nicht falsch verstehen: Schon bisher war der Zweisitzer einer der agilsten Fahrdynamiker. Allerdings auch leicht hyperaktiv: So reichte oft schon ein kleiner Gasstoß, und quer ging die Post – lustig zwar, aber eben nicht besonders schnell, wenn’s drauf ankam.

Haarnadel+-Modus

Deshalb stimmt Toyota die Brems- und Traktionskontrolle neu ab, versteift die Stabilisatorbuchsen mit Hartgummis, setzt neue Stoßdämpfer ein und entschärft die überspitze Lenkung. Viel Kleinvieh, das ordentlich Mist macht: Jetzt folgt der Supra der eingeschlagenen Linie konsequenter, bleibt kurvenausgangs länger stabil und geht, wenn man es provoziert, kontrollierter quer. Zudem installiert die GR-Truppe für die nächste Alpengaudi den Modus "Haarnadel+", der auf engen Kurven mit Steigungen von mehr als fünf Prozent ein "freies Durchdrehen" der Räder ermöglicht. Klingt lustig, oder?

Bleibt die Frage, was der Spaß kosten soll. Nun, das steht noch nicht fest. Dabei ist alles denkbar: weniger, mehr oder sogar gratis. Nur umsonst ist das Schalt-"Ja" sicher nicht.

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Das bewährte Rezept wirkt: Das Schaltgetriebe involviert den Fahrer stärker, während frische Fahrwerkszutaten das Fahrverhalten spürbar schärfen.

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