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FIA: Zeitplan für Abu-Dhabi-Untersuchung

Zeitplan für Abu-Dhabi-Untersuchung FIA lässt sich Zeit

GP Abu Dhabi 2022

Der Automobil-Weltverband FIA hat Details zum Ablauf der Untersuchung der Ereignisse beim Formel-1-Finale in Abu Dhabi bekanntgegeben. Demnach ist mit der Veröffentlichung des Abschlussberichts nicht vor Mitte März zu rechnen.

Die FIA steht aktuell schwer unter Beschuss. Vor allem die britischen Medien machten zuletzt viel Druck auf den Weltverband. Der unorthodoxe Ablauf des Safety-Car-Restarts beim Saisonfinale in Abu Dhabi, der Lewis Hamilton den WM-Titel kostete, wirkt immer noch nach. Kritiker sehen die Integrität des Sports in Gefahr.

Vor allem der Sitz von F1-Rennleiter Michael Masi wackelt bedenklich. Dass Mercedes von den FIA-Verantwortlichen die Absetzung des Australiers gefordert hat, wird vom Rennstall allerdings dementiert. Masi dürfte aber auch so nur schwer zu halten sein. "Ich denke, er hat der Formel 1 schon zu viel Schaden zugefügt", erklärte Ex-Pilot Johnny Herbert beim britischen Sky F1 TV. "In seiner Position braucht es Vertrauen. Und dieses Vertrauen hat sich komplett in Luft aufgelöst."

Masi-Auswechslung keine Lösung

Die Frage lautet allerdings, wer den umstrittenen Oberschiedsrichter ersetzen will. Der Job ist nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig. "Wer will in seine Fußstapfen treten”, fragt Sky-F1-Kommentator Martin Brundle. "Und klar ist auch, dass die Auswechslung von Michael Masi das Problem nicht lösen wird. Dieser Job ist für eine Person einfach zu groß – vor allem in einer Saison mit 23 Rennen, die in der Zukunft eher noch länger wird."

Michael Masi - Ross Brawn
Wilhelm
F1-Rennleiter Michael Masi könnte seinen Job verlieren. Doch wer übernimmt den Posten?

Die gleichen Fragen stellt man sich wohl aktuell auch im FIA-Hauptquartier. Der Weltverband hatte in der Woche nach Abu Dhabi direkt eine Untersuchung der Entscheidungen beim F1-Finale angekündigt. Jetzt veröffentlichte der Verband ein erstes offizielles Statement zu der Angelegenheit auf seiner Webseite.

"Im Anschluss an die Entscheidung des Motorsport-Weltrats in Paris am 15. Dezember in Paris hat die FIA-Verwaltung, unter Führung von Mohammed Ben Sulayem, mit der detaillierten Analyse der Ereignisse beim letzten Formel-1-Rennen in Abu Dhabi begonnen. Der FIA-Präsident wird mit allen Teams zu unterschiedlichen Themen Gespräche führen, dieses Thema eingeschlossen."

Abschlussbericht erst kurz vor Saisonstart

Außerdem soll beim nächsten offiziellen Termin der Arbeitsgruppe, die für das sportliche Reglement zuständig ist, am 19. Januar über den Ablauf von Safety-Car-Phasen diskutiert werden. "Als nächste Stufe werden dann auch gemeinsame Gespräche mit allen Fahrern angestrebt", heißt es in dem FIA-Statement.

Mohammed Ben Sulayem - FIA-Präsident - F1 2021
xpb
Der frischgebackene FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem verspricht Aufklärung.

Der Zeitplan sieht vor, dass die ersten Ergebnisse dieser Untersuchung im Februar vor der Formel-1-Kommission präsentiert werden. Den Abschlussbericht soll es aber erst beim nächsten Treffen des Motorsport-Weltrats am 18. März in Bahrain geben – also zwei Tage vor dem Saisonauftakt an gleicher Stelle.

Der frisch gewählte FIA-Präsident will eine Widerholung der Ereignisse in Zukunft verhindern und stellt nun die gesamte Formel-1-Struktur auf den Prüfstand. "Mohammed Ben Sulayem hat den Motorsport-Delegierten und kürzlich zum Direktor für Monoposto-Rennen ernannten Peter Bayer aufgefordert, eine Analyse zu starten und Vorschläge für die Optimierung der Formel-1-Organisation für die Saison 2022 einzureichen."

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