Formel 1: Verstappen übersteht heftigen Unfall in Zandvoort unverletzt

Drama um Lokalmatador in Zandvoort
Rote Flagge nach üblem Verstappen-Crash

GP Niederlande 2026
ArtikeldatumVeröffentlicht am 23.08.2026
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Max Verstappen - Red Bull - GP Niederlande 2026 - Zandvoort - Formel 1
Foto: John Thys via Getty Images

Es hätte die große Verstappen-Party werden sollen. Zum vorerst letzten Mal schlug die Formel 1 ihre Zelte in Zandvoort auf. Nach einem bereits durchwachsen verlaufenen Wochenende, wollte Max Verstappen im Rennen seinen Fans einen Grund zum Feiern geben.

Nach nicht mal einer Runde im Grand Prix am Sonntag (23.8.) war die Stimmung am Boden. Verstappen hatte den Red Bull am Ausgang der Steilwandkurve vor Start und Ziel heftig in die Bande gestopft. Der RB22 schleuderte nach dem Einschlag quer über die Strecke und kam auf der Innenseite zum Stehen. Glücklicherweise traf kein Verfolger den trudelnden Wagen des viermaligen Weltmeisters.

Dahinter drehte sich lediglich Gabriel Bortoleto (Audi) um die eigene Achse. Der Brasilianer fing den R26 allerdings ab und konnte weiterfahren. Besonders knapp war es für seinen Teamkollegen Nico Hülkenberg. Nur um wenige Zentimeter verpasste der Routinier Bortoleto und vermied einen Treffer in der Seite des zweiten Audi. Diese Art von Unfällen zählt zu den gefährlichsten im Motorsport. Die Rennleitung verhängte umgehend die rote Flagge. Die Autos mussten die Boxengasse ansteuern.

Gabriel Bortoleto - Audi - GP Niederlande 2026 - Zandvoort - Formel 1
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Feuchte Bedingungen als Verhängnis

Als das Auto von Verstappen zu stehen kam, gab der 28-Jährige sofort Entwarnung: "Ich bin in Ordnung." In der Zeitlupe fiel auf, dass der Niederländer mit seinen inneren Reifen den weißen Strich berührt hatte. Das Heck überholte den Piloten und nach seinem Gegensteuern bog der Red Bull unvermittelt in die Safer-Barrier ab.

Den Abflug begünstigten auch die Bedingungen. Weniger als eine Stunde vor dem Start um 15 Uhr Ortszeit kam es zu mehreren Schauern. Die Fahrer umrundeten den Kurs in den Dünen mehrmals auf Intermediates. Auf noch feuchter Piste starteten dann aber alle 22 Piloten auf den Slick-Reifen.

Max Verstappen - Red Bull - GP Niederlande 2026 - Zandvoort - Formel 1
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Lawson ärgert Verstappen

Die Rennleitung ordnete wegen des Schauers eine weitere Einführungsrunde an, ehe sie den stehenden Start freigab. Da George Russell im Mercedes schlecht weggekommen war, bildete sich dahinter ein Stau und Verstappen musste Lewis Hamilton ausweichen, der ihn in seinem Ferrari auf den Rasen links neben der Piste drängte.

Für mehrere Kurven musste sich Verstappen noch seinem aufmüpfigen Teamkollegen Liam Lawson erwehren. Der Neuseeländer startete in Zandvoort für den verletzten Isack Hadjar und steckte erst nach mehreren Kurven zurück. Nach der aus Red-Bull-Sicht positiven Verkündung der Vertragsverlängerung Verstappens am Donnerstag (20.8.) endete das Wochenende für Team und Fahrer auf einem Tiefpunkt.

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