Max Verstappen - GP Mexiko 2019 Wilhelm
Lewis Hamilton - GP Mexiko 2019
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Vorschau GP Mexiko 2021: Pflichtsieg für Red Bull

Vorschau GP Mexiko 2021 Pflichtsieg für Max Verstappen

Nach dem Sieg in Austin reist Max Verstappen als klarer Favorit nach Mexiko. Der Turbo im Honda-Motor soll in der dünnen Höhenluft wieder einmal zum Joker werden. Alle wichtigen Infos zum fünftletzten Grand-Prix-Wochenende des Jahres haben wir in der Vorschau gesammelt.

Als Red-Bull-Teamchef Christian Horner vor wenigen Wochen gefragt wurde, welche der verbleibenden Strecken dem RB16B besonders gut schmecken sollte, da landete Austin nicht auf der Liste des präferierten Beuteschemas. Der Brite bezeichnete die Texas-Achterbahn sogar als "Hamilton-Territorium". Umso süßer schmeckte dann der knappe Überraschungssieg von Max Verstappen beim US-Grand-Prix. Damit konnte der Holländer seinen Vorsprung in der WM auf zwölf Punkte ausbauen.

Fehler kann man sich bei Mercedes in den letzten fünf Rennen nun also nicht mehr erlauben. Und ausgerechnet jetzt, wo die heiße Phase der Saison beginnt, geht es auf die Silberpfeil-Angst-Strecke in Mexico-City. Im Gegensatz zu Austin hatte Horner den 4,304 Kilometer langen Traditionskurs in der eingangs erwähnten Liste bereits fest als Red-Bull-Sieg verbucht, auch wenn der Engländer zuletzt plötzlich vor zu viel Optimismus warnte.

Die Trumpfkarte beim Mittelamerika-Gastspiel ist der Honda-Motor. Die Japaner setzen im Vergleich zur Konkurrent traditionell auf einen Turbo mit größeren Schaufeln, der in der dünnen Höhenluft spürbar mehr Sauerstoff in die Brennräume presst. Verstappen profitierte schon bei seinen beiden Mexiko-Siegen 2017 und 2018 von dem daraus entstandenen PS-Vorteil.

Beim letzten Auftritt der Formel 1 in der mittelamerikanischen Mega-Metropole vor der Corona-Pause schob der aktuelle WM-Spitzenreiter aber Frust. In der Startrunde rumpelte er nach einem Duell mit Hamilton erst über die Wiese, bei einem Zweikampf mit Valtteri Bottas kurze Zeit später schlitzte er sich auch noch den Reifen auf. Am Ende landete Verstappen mit mehr als einer Minute Rückstand abgeschlagen auf Rang sechs.

Die Strecke – Autodromo Hermanos Rodriguez

Schon seit der Einweihung im Jahr 1959 werden im Magdalena Mixhuca Park in Mexiko City Autorennen gefahren. Seit 1979 heißt der Kurs Autodromo Hermanos Rodriguez, benannt nach den Rennfahrer-Brüdern Pedro und Ricardo Rodriguez. Die Strecke ist zwar noch am gleichen Ort, hat aber ihr Layout mehrmals geändert. Bei der aktuellen Variante fehlt die legendäre Peraltada-Kurve – eine überhöhte 180°-Kehre am Ende der Runde.

Dafür hat die Strecke mit dem von Hermann Tilke im Jahr 2015 durchgeführten Umbau ein neues Markenzeichen bekommen. Kurz vor dem Abbiegen auf die Zielgerade müssen die Autos durch ein ehemaliges Baseballstadion. Von den steilen Tribünen blicken mehr als 20.000 Zuschauer auf das Geschehen herab. Auch die 1,314 Kilometer lange Gerade gehört zu den besonders markanten Streckenabschnitten. Vor Kurve 1 haben die Autos mehr als 360 km/h drauf.

Das Layout ist ansonsten abwechslungsreich. Es gibt viele langsame Ecken, aber auch einige zügige Kurven. Vor allem das schnelle Geschlängel zwischen den beiden stadion-ähnlichen Sektionen bereitet den Piloten Freude. Etwas ganz Besonderes sind in Mexiko immer die Podiumszeremonien nach dem Rennen. Sie werden nicht wie sonst an der Zielgerade durchgeführt, sondern vor dem großen Publikum im Baseball-Stadion.

Fast Facts zum GP Mexiko:

  • Streckenlänge: 4,304 km
  • Anzahl der Runden: 71
  • Gesamtdistanz: 305,345 km
  • Vollgas-Anteil (Rundendistanz): 66 Prozent
  • Distanz von Pole bis T1: 811 Meter
  • Länge Boxengasse: 379 Meter
  • DRS-Zonen: 3 – T17-T1, T3-T4, T11-T12
  • Top-Speed: 365 km/h
  • Reifen: C2 – C3 – C4
  • Bremsbelastung: hoch
  • Reifenverschleiß: mittel
  • Motorbelastung: hoch
  • Spritverbrauch: niedrig
Pirelli - Infografik - GP Mexiko 2021
Pirelli
Pirelli bringt die mittleren drei Mischungen nach Mexiko. Wird es wieder verschiedene Strategie-Optionen geben wie beim letzten Gaststpiel 2019?

Setup:

Die Ingenieure und Fahrer erwartet in Mexiko immer eine besondere Herausforderung. Die Millionen-Metropole liegt 2.285 Meter über Meereshöhe. Die Luft ist dünner und enthält etwa 25 Prozent weniger Sauerstoff. Im Gegensatz zu den Saugmotoren der alten Formel-1-Zeiten verlieren die modernen Turbos in der Höhe allerdings nicht mehr ganz so viel an Leistung. Über das Mapping lassen die Ingenieure die Turbinen etwas schneller drehen. Der verringerte Luftwiderstand sorgt für einen geringeren Spritverbrauch und höhere Top-Speeds.

Die Autos generieren durch die dünne Luft deutlich weniger Abtrieb. Deshalb fahren die Teams trotz der ewig langen Geraden eine maximale Flügel-Anstellung – und erreichen trotzdem Top-Speeds von mehr als 360 km/h. Auch die Kühlung von Bremsen und Motoren funktioniert nicht mehr so effizient wie in der Tiefebene. Hier mussten die Ingenieure in der Vergangenheit immer wieder extra Lufteinlässe in das Karbonkleid schneiden, um im Rennen keine Überraschungen zu erleben. Allerdings sollen sich die Temperaturen dieses Jahr im moderaten Bereich knapp über der 20°C-Marke halten.

Gespannt sind wir, ob das Thema Reifenverschleiß eine wichtige Rolle spielen wird. Pirelli bringt die drei mittleren Mischungen nach Mexiko. Beim letzten Auftritt der Formel 1 bekamen die Fans ein unterhaltsames Strategie-Schachspiel geboten. Im Freien Training gilt es herauszufinden, ob die konservative Einstopp-Variante tatsächlich der schnellste Weg über die 71 Rennrunden ist.

Technik-Updates:

Die Weltmeisterschaft befindet sich auf der Zielgerade. Da kann man nicht mehr viel erwarten, was technische Neuerungen angeht. Die meisten Teams haben ihren Fokus längst auf die nächstjährigen Autos gerichtet. An den Auslaufmodellen wird nur noch Detailarbeit vorgenommen. Interessant ist für Technikfreunde aber, mit welchen neuen Messgeräten die Ingenieure Grundlagenarbeit für die nächste Saison betreiben. In Istanbul und Austin konnte man zuletzt schon einige ungewöhnliche Sensoren im Freien Training bewundern.

Aufregung dürfte es wohl wieder an der Motorenfront geben. In den letzten Wochen hatte es ja bereits reihenweise Strafen gehagelt, weil viele Fahrer bei den Antriebselementen über das erlaubte Kontingent hinausgeschossen sind. In Mexiko könnte es nach unseren Informationen Esteban Ocon im Alpine erwischen. Auch Lance Stroll und Lando Norris gehören zu den ersten Kandidaten für Rückversetzungen in die letzte Reihe. Die Frage lautet, ob das Mercedes-Werksteam auch noch einmal sicherheitshalber bei Hamilton nachrüsten will.

Impressionen - GP Mexiko 2019
Wilhelm
Im alten Baseball-Stadion herrscht immer eine tolle Stimmung.

Favoriten:

Wir haben eingangs schon erwähnt, dass alle Experten mit einem Red-Bull-Sieg in Mexiko rechnen – im Idealfall sogar mit Lokalmatador Sergio Perez auf Rang zwei direkt hinter Verstappen. Hinter vorgehaltener Hand äußern die Verantwortlichen im Red-Bull-Lager sogar die Hoffnung, dass vielleicht auch Pierre Gasly im Alpha Tauri dank des Honda-Motorenvorteils Hamilton ärgern kann. Doch allzu sicher sollte man sich beim austro-britischen Rennstall nicht sein. Der RB16B hat in diesem Jahr schon einige Male Zicken gemacht, wenn das Setup nicht ganz zum Layout passte.

Ob Gasly in den Kampf um die Podiumsplätze eingreifen kann, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall ist der Franzose aber eine Gefahr für McLaren und Ferrari, die sich gerade untereinander um Rang drei in der Teamwertung streiten. In Istanbul und Austin ging das Duell zuletzt – auch dank des Motoren-Upgrades – deutlich an die Scuderia. Mexiko sollte dem McLaren auf dem Papier wieder besser schmecken. Sollten Charles Leclerc und Carlos Sainz aber auch hier überlegen sein, dann kann McLaren die Bronzemedaille fast schon abschreiben.

Wenn Red Bull, Mercedes, McLaren, Ferrari und Alpha Tauri keine Fehler machen, bleibt für den Rest im Mittelfeld nicht mehr viel an Punkten übrig. Als ersten Kandidaten für Abstauber-Zähler sehen wir Alpine. Der Nachteil des hohen Luftwiderstands macht sich beim blauen Werksrenner in der Höhenluft nicht so stark bemerkbar wie sonst. Auch Williams könnte wieder etwas konkurrenzfähiger auftreten als zuletzt. Für die Haas-Fans haben wir dagegen keine Hoffnungen. In Mexiko ist Power und Abtrieb gefragt – von beidem hat der Haas VF-21 bekanntlich zu wenig. Das Rookie-Fahrerduo muss außerdem erstmal die Strecke lernen.

So lief das letzte Rennen – GP Mexiko 2019

Nach zwei Verstappen-Siegen in den Vorjahren verhinderte Lewis Hamilton 2019 den Hattrick des Holländers. Nach einem heißen Duell in der ersten Kurve rumpelten die beiden aktuellen WM-Rivalen durch die Wiese und verloren dabei einige Plätze. Doch die Mercedes-Strategen hatten bereits einen Plan, wie man den verlorenen Boden wieder aufholen kann. Hamilton wurde in Runde 23 zum einzigen Reifenwechsel reingeholt, während die zu Beginn noch vor ihm platzierten Charles Leclerc und Alex Albon zwei Mal zum Service beordert wurden.

Sebastian Vettel und Valtteri Bottas wählten die dritte Strategie-Variante. Beide blieben noch 14 bzw. 15 Runden länger draußen als Hamilton, um den Briten dann im Schlussspurt mit besseren Reifen abzufangen. Doch die Taktik ging nicht auf. Hamilton fuhr mit seinen alten Gummis an der Spitze konstant gute Zeiten und hielt seine Verfolger locker in Schach. Im Ziel fehlten Vettel am Ende aber nur 1,7 Sekunden auf den Sieger. Bottas konnte mit dem dritten Platz die WM-Party von Hamilton immerhin noch um ein Rennwochenende vertagen.

In der Galerie zeigen wir Ihnen noch einmal die Highlights des Mexiko-Rennens 2019.

Zeitplan GP Mexiko 2021

Session Zeit (MEZ)
Freies Training 1 Fr. 5. November - 18.30 Uhr
Freies Training 2 Fr. 5. November - 22.00 Uhr
Freies Training 3 Sa. 6. November - 18.00 Uhr
Qualifikation Sa. 6. November - 21.00 Uhr
Rennen So. 7. November - 20.00 Uhr
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