Lamborghini Huracán GT3 Evo - Konrad Motorsport - Startnummer #21 - 24h-Rennen - Nürburgring - Nordschleife - Donnerstag - 24. September 2020 Stefan Baldauf
Porsche 911 GT3 R - Falken Motorsports - Startnummer #33 - 24h-Rennen - Nürburgring - Nordschleife - Donnerstag - 24. September 2020
Audi R8 LMS - Phoenix Racing - Startnummer #5 - 24h-Rennen - Nürburgring - Nordschleife - Donnerstag - 24. September 2020
Scuderia Cameron Glickenhaus - Startnummer #704 - 24h-Rennen - Nürburgring - Nordschleife - Donnerstag - 24. September 2020
KTM X-Bow GT4 - Teichmann Racing Startnummer #110 - 24h-Rennen - Nürburgring - Nordschleife - Donnerstag - 24. September 2020 94 Bilder

24h-Rennen Nürburgring 2020 - Quali 1

Konrad-Lambo zum Auftakt vorn

Das freie Training wurde gestrichen, dafür starteten 93 Autos direkt in das erste Qualifying. Der Konrad-Lamborghini notierte sich die erste Bestzeit der Nürburgring-Woche. Dahinter folgten die deutschen Werke von Audi, Mercedes-AMG und Porsche.

Eigentlich hätte das 24h-Rennen am Nürburgring im Mai stattfinden sollen. Doch die Corona-Pandemie zwang den Veranstalter, den Langstreckenklassiker in den September zu verlegen. Deshalb ist vieles anders: Keine Camper, im Verhältnis nur wenige Zuschauer auf den Tribünen und ein ausgedünntes Teilnehmerfeld. Für das erste Qualifying meldeten die Teams nur 95 Autos. 93 davon drehte wenigstens eine Runde.

Die Eifel begrüßte Teams und Fahrer mit einem bewölkten Himmel, Wind und Temperaturen um die 13 Grad. Den Auftakt dominierte Konrad-Motorsport. Marco Mapelli lenkte seinen Lamborghini Huracán GT3 in 8:11.428 Minuten um die Nürburgring-Nordschleife. Den ersten Verfolger hängte der Italiener um fast vier Sekunden ab.

Audi verfolgt Lamborghini

In den ersten 90 Minuten der Veranstaltungswoche ging es für die Fahrer vor allem darum, den Rhythmus für die 25,378 Kilometer lange Berg- und Talbahn zu finden und das passende Setup auszutüfteln. Die Mannschaft von Konrad Motorsport fühlte sich offenbar von Anfang an wohl. Mapelli drehte die Bestmarke gegen Mitte des ersten Qualifyings. "Wir haben alles unternommen, um mit einem guten Auto hier aufzutauchen. Wir wissen, dass es gegen die großen Werke schwer wird. Wir wollen sie aber wenigstens ein bisschen ärgern", erzählte Teamboss Franz Konrad. Gemeint sind die großen deutschen Hersteller Audi, BMW, Mercedes-AMG und Porsche.

Phoenix Racing entschied sich für eine frühe Attacke. Frank Stippler erzielte die schnellste Runde für den Audi R8 LMS mit der Startnummer 5 gleich zu Beginn. Der Routinier beendete die lange Runde nach 8:15.343 Minuten. "Der Verkehr war in den Anfangsminuten günstig, Es war noch schön kühl, und daher ein gutes Zeitfenster für eine schnelle Runde", fasste der 45-Jährige zusammen.

Audi R8 LMS - Phoenix Racing - Startnummer #5 - 24h-Rennen - Nürburgring - Nordschleife - Donnerstag - 24. September 2020
Stefan Baldauf
Phoenix Racing war erster Lambo-Verfolger im ersten Qualifying.

Auf dem dritten Platz landete das Mercedes-AMG Team HRT von Adam Christodoulou, Maro Engel, Luca Stolz und Manuel Metzger. Dem Quartett fehlte sechs Sekunden. Dahinter reihte sich der erste Porsche ein. Der Zuffenhauser Sportwagenbauer musste nach drei Corona-Fällen in Le Mans alle Kundenautos neu aufstellen. Den 911 GT3 R mit der Startnummer 18 teilen sich nun Earl Bamber, Jörg Bergmeister, Dennis Olsen und der fünfmalige Sieger des 24h-Rennens Nürburgring Timo Bernhard. Das erste Qualifying brachte ihnen mit einem Rückstand von 6,7 Sekunden den vierten Platz. Es folgte der 1er Audi von Nico Müller, Dries Vanthoor, Frederic Vervisch und Frank Stippler.

Erste Unfälle auf Nordschleife

Zwischenfälle gehören zur Nordschleife wie Wetterkapriolen zur Eifel. Mike Ortmann versenkte seinen Audi R8 LMS (#7) am Ausgang der Ford-Kurve im Kiesbett. An gleicher Stelle erlitt der Ford Mustang mit der Startnummer 109 einen technischen Defekt. Das US-Muscle-Car qualmte zunächst an der Hinterachse und drehte sich dann um 180 Grad, bevor es zum Stilstand kam.

Den ersten Unfall erlitt der Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport von Allied Racing (#75) in Hatzenbach. Den Aston Martin Vantage GT4 von Prosport-Racing (#71) erwischte es laut Streckenmeldung im Adenauer Forst. Der KTM X-Bow GT4 von Teichmann Racing wurde zehn Minuten vor dem Ende von einem Technikdefekt eingebremst.

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