Eigentlich sollte man meinen, dass es auf einer Rennstrecke mit einer Länge von 25,378 Kilometern genug Platz für alle Fans vorhanden sein sollte. Doch der Hype um Formel-1-Superstar Max Verstappen lässt die Nordschleife am kommenden Wochenende (16./17.5.) aus allen Nähten platzen. Trotz durchwachsener Wettervorhersage werden die Tickets für das 24h-Rennen immer knapper.
Für die ersten Kategorien mussten bzw. konnten die Veranstalter schon das Ende der Kontingente verkünden. Das Wochenendticket (Freitag / Samstag / Sonntag) und das sogenannte Raceticket (Samstag / Sonntag) sind schon seit Tagen nicht mehr verfügbar. Auch in der Kategorie Eventticket (Donnerstag bis Sonntag) sind die letzten Restkarten nun weg. Das gab es noch nie beim 24h-Rennen am Nürburgring.
Die Tageskasse am Samstag wird gar nicht erst geöffnet. Wer ohne Eintrittskarte auf gut Glück zum Ring fährt, wird an den Einlässen abgewiesen. Die Organisatoren empfehlen allen Fans, die das 24h-Rennen am Nürburgring live vor Ort erleben wollen, sich noch schnellstmöglich eine Eintrittskarte im offiziellen Ticket-Portal unter nuerburgring.de zu sichern.

Das 24h-Rennen 2026 wird wohl alle Besucherrekorde sprengen.
Veranstalter bittet um frühe Anreise
Aktuell sind noch Tageskarten für Donnerstag, Freitag und Sonntag verfügbar. Die Gründe für die notwendig gewordene Begrenzung liegen vor allem in der begrenzten Kapazität von Parkplätzen und Bedarfscampingflächen an Grand-Prix-Kurs und Nordschleife. Auch die angespannte Verkehrssituation auf den wenigen Zufahrtsstraßen zum Ring lässt vor allem am Samstag keine weiteren Besucher zu.
Der Verstappen-Hype lässt ordentlich die Kasse klingeln. Allerdings stellt er die Veranstalter auch vor einige Herausforderungen. Um die Verkehrssituation vor allem am Samstag etwas zu entzerren, haben die Verantwortlichen eine große Bitte an alle Fans: Sie sollen nach Möglichkeit Fahrgemeinschaften bilden und sehr früh anreisen. Die beste Lösung sei es, über das Eventticket schon am Donnerstag oder Freitag zum Ring zu fahren.

Am 24h-Wochenende wird es dieses Mal noch voller in der Eifel als in den vergangenen Jahren.
Einmaliger Ansturm auf die Tickets
Auch für alle Fans, die nur mal kurz reinschnuppern wollen, haben die Verantwortliche einen Tipp: Für einen Tagesausflug zum Ring bietet sich der Fronleichnams-Donnerstag an. Hier kann man bis in den späten Abend Rennaction auf der Nordschleife erleben. Auch der Sonntag mit dem Zieleinlauf um 15:00 Uhr bietet sowohl ein interessantes Rennprogramm, als auch eine entspanntere Anfahrt.
"Wir freuen uns natürlich über den riesigen Zuspruch langjähriger und neu hinzugekommener Fans, die uns in diesem Jahr förmlich überrannt haben", erklärt 24h-Rennleiter Walter Hornung. "Gleichzeitig arbeiten wir aber natürlich eng mit dem Nürburgring und den Behörden zusammen, um für alle Besucher einen geordneten und sicheren Aufenthalt zu ermöglichen. Daher mussten wir erstmals in der über 50-jährigen Geschichte der 24h Nürburgring die Ticketanzahl beschränken."












