08/2021, Chevrolet COPO Camaro mit Big-Block-V8 General Motors
08/2021, Chevrolet COPO Camaro mit Big-Block-V8
2023 Chevrolet COPO Camaro Big-Block 632
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08/2021, Chevrolet COPO Camaro mit Big-Block-V8 6 Bilder

Chevrolet COPO Camaro mit 10,4-Liter-Big-Block-V8

2023 Chevrolet COPO Camaro mit Big-Block-V8 10,4 Liter – Inflationsausgleich beim Hubraum

Chevrolets Kundensport-Abteilung bringt 2023 wieder einen besonders heftigen Camaro für Dragster-Rennen an den Start.

Seit über 50 Jahren bietet Chevrolet bereits ab Werk rennfertige Autos für den Dragster-Sport an. Alles begann 1969 mit dem ersten COPO (Central Office Production Order) Camaro, der längst eine Legende ist. Der insgesamt nur 69 mal gebaute Bolide war direkt ein Siegerauto, was er natürlich in erster Linie seiner motorischen Potenz zu verdanken hatte. Mit seinem Siebenliter-ZL1-V8 ließ er Gegnerschaft auf der Viertelmeile meist ziemlich alt aussehen.

Sieben Liter Hubraum? Damit können vielleicht Anfänger herumspielen, sagten sie sich kürzlich wohl in der Kundensport-Abteilung im Hause Chevrolet. Und kamen auf die glorreiche Idee, für die Saison 2023 wieder einen COPO Camaro mit Big-Block-Motor anzubieten. Und wie big der ist! Auf die acht in V-Form angeordneten Brennräume verteilt sich ein Hubraum von nicht weniger als 632 Cubic Inch. Oder zum besseren Verständnis im metrischen System: 10.357 Kubikzentimeter. In Worten: Zehntausenddreihundertsiebenundfünfzig!

10,4 statt 9,4 Liter Hubraum

Der neue 10,4-Liter-Sauger mit der internen Bezeichnung ZZ632 V8 ist der Nachfolger der 572-Cubic-Inch-Maschine, die es also auf lächerliche 9,4 Liter Hubraum brachte. Er leistet 1.018 PS und liefert höchstens 1.190 Newtonmeter. Das sind vergleichsweise geringe Fortschritte im Vergleich zum immerhin einen Liter kleineren 572er-Pendant, das es auf 1.003 PS und maximal 1.188 Newtonmeter bringt, wenn es mit 93-Oktan-Benzin gefüttert wird. Das 2023er-Triebwerk überträgt seine Kraft ebenfalls über die TH400-Dreigang-Automatik von ATI Racing Products auf die Hinterräder.

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Chevrolet fertigt den ZZ632-V8-Motor weitgehend aus Gusseisen und installiert eine Kurbelwelle aus geschmiedetem Stahl. Dieses Material kommt auch bei den Pleuelstangen zur Anwendung, während die Kolben aus einer Aluminiumlegierung bestehen. Das Verdichtungsverhältnis beträgt 12,0:1. Die empfohlene Höchstdrehzahl siedelt sich bei 7.000/min. an.

Auch mit zahmeren Motoren erhältlich

Der Basispreis für den nicht straßenzugelassenen COPO Camaro mit ZZ632-V8-Motor steht noch nicht fest. Der Vorgänger kostete 105.500 Dollar (aktuell umgerechnet fast 100.000 Euro). Der Tarif für den Nachfolger wird wohl darüber liegen, wobei die nötigen Steuern sowie alle Gebühren für Lizenzen, Zulassung und Überführung noch hinzukommen. Eine Motorhaube aus Kohlefaser sowie Wheelie Bars und ein Überrollkäfig sind im Grundpreis bereits enthalten. Für Extrageld montiert Chevrolet auch beim Neuling auf Wunsch Dinge wie ein Zusatzgewicht im Kofferraum oder einen Bremsfallschirm.

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Bereits der 2022er-COPO-Big-Block war ein Motor-Monster; der Nachfolger setzt noch einen drauf.

Wer die Big-Block-Version für – in Bezug auf den Motor – zu brutal hält, kann auch im Modelljahr 2023 einen sanfteren COPO Camaro wählen. Das Basismodell verfügt – wie der Ur-COPO – über einen Siebenliter-V8-Saugmotor, der 477 PS leistet. Darüber siedelt sich ein 588 PS starker 5,7-Liter-V8 an, der per Kompressor aufgeladen wird. Im Gegensatz zu früheren Jahren wird Chevrolet für das kommende Modelljahr die Produktion seiner COPO Camaros übrigens nicht limitieren. Weil die Fertigungs-Kapazität dennoch begrenzt ist, verfährt der Hersteller bei Bestellungen nach dem Motto: "Wer zuerst kommt, beschleunigt zuerst." Hat man eine Zusage erhalten, wird allerdings erstmal eine Anzahlung von 15.000 Dollar (etwa 14.600 Euro) fällig.

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Fazit

Die Zukunft des Dragster-Sports ist elektrisch. Das hat Chevrolet bereits erkannt und schon im Herbst 2018 den eCopo Camaro Concept präsentiert. Doch noch immer steht in den Sternen, wann dieses Modell ins offizielle Kundensport-Programm aufgenommen wird. Bis es soweit ist, bietet der Hersteller den Extremisten unter seinen Dragster-Kunden ein besonders brutales Viertelmeilen-Monster. Allein dessen Hubraum dürfte die jeweilige Gegnerschaft auf dem Dragstrip zutiefst einschüchtern.

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