Geely Galaxy M7 Plug-in-Hybrid-SUV: 1.730 Kilometer Reichweite, unter 20.000 Euro

Geely Galaxy M7 Plug-in-Hybrid-SUV
1.730 Kilometer Reichweite, unter 20.000 Euro

ArtikeldatumVeröffentlicht am 20.03.2026
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Der chinesische Hersteller Geely erweitert seine Submarke Galaxy um ein weiteres Modell für das Volumensegment. Mit dem neuen Galaxy M7 präsentiert das Unternehmen einen mittelgroßen SUV mit Plug-in-Hybridantrieb, der vor allem über Preis und Reichweite Käufer ansprechen soll. Der Marktstart in China ist für die erste Jahreshälfte geplant.

Mittelklasse-SUV mit Riesen-Reichweite

Der M7 positioniert sich als erster Mittelklasse-SUV der Galaxy-Baureihe. Sein Antrieb kombiniert einen 1,5-Liter-Benzinmotor mit einer Elektromaschine, die ihre Energie aus einer Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) bezieht. Rein elektrisch soll das Modell bis zu 225 Kilometer nach chinesischem CLTC-Zyklus zurücklegen können. Damit richtet sich der Wagen laut Hersteller vor allem an Familien, die einen Großteil ihrer täglichen Fahrten im Stadtverkehr elektrisch absolvieren wollen.

Bei vollständig geladenem Akku und vollem Tank nennt Geely eine maximale Gesamtreichweite von bis zu 1.730 Kilometern, auch das nach China-Verbrauchszyklus. Angaben zur System- oder den Fahrleistungen gibt es aktuell noch keine, ebenso fehlen noch die Angaben zur Batteriekapazität.

Konkrete Preise hat Geely noch nicht veröffentlicht. Das Unternehmen zielt mit dem Modell allerdings auf das in China stark umkämpfte Segment zwischen 100.000 und 150.000 Yuan. Umgerechnet entspricht das rund 12.700 bis 19.000 Euro. Damit würde sich der M7 deutlich unterhalb des größeren Galaxy M9 positionieren, der nach Preisnachlässen derzeit rund 173.800 Yuan kostet, also rund 22.000 Euro.

Angriff auf BYD

Das Segment, in dem der M7 antreten soll, gilt als besonders preisempfindlich und wird seit Jahren von Plug-in-Hybrid-SUV des BYD-Konzerns dominiert. Geely versucht mit dem neuen Modell, in diesem Bereich zusätzliche Marktanteile zu gewinnen. Die Serienproduktion des M7 hat bereits begonnen. Anfang März rollte das erste Serienfahrzeug im Werk der Geely-Batterietochter in Quzhou vom Band.

Beim Design des M7 setzt Geely auf eine Kombination aus aerodynamischer Formgebung und markanten Lichtsignaturen. Die Front greift Gestaltungselemente auf, die der Hersteller mit Begriffen wie "Flying Eaves" und "Tiger Gaze" beschreibt. Dominantes Element ist ein über die gesamte Fahrzeugbreite verlaufendes Lichtband. Die Karosserie wurde laut Hersteller aerodynamisch besonders aufwändig optimiert. Daraus resultiert ein Luftwiderstandsbeiwert von 0,27 Cd. Trotz der windschlüpfigen Form mit nach hinten abfallender Dachlinie soll der Innenraum im Fond ausreichend Kopffreiheit bieten.

Im Innenraum steht eine flach gestaltete Instrumententafel im Mittelpunkt. Besonderes Augenmerk wurde auf die Ausformung der A-Säulen gelegt, damit die Sicht nach vorn verbessert wird. Ein Panorama-Glasdach mit einer Fläche von 1,2 Quadratmetern sorgt für zusätzlichen Lichteinfall. Das Instrumentendisplay fällt verhältnismäßig kompakt aus, das große Multimedia-Display ist schwebend montiert.

Leder-Look und Holz

Bei der Materialwahl kombiniert Geely synthetisches Velours als Leder-Ersatz mit Holzapplikationen. Damit will der Hersteller die digitalen Oberflächen im Innenraum optisch auflockern. Zur Ausstattung gehört außerdem ein Audiosystem mit 23 Lautsprechern. Ergänzt wird es durch eine KI-gesteuerte Ambientebeleuchtung mit 256 Farbvarianten, die Licht und Klang im Innenraum miteinander kombiniert.

Der Geely-Konzern, zu dem unter anderem Volvo und Polestar gehören, ist mit der Kernmarke Geely noch nicht in Deutschland vertreten. Ob und wann der Galaxy M7 in Europa starten könnte, ist daher noch offen. Nachdem Geely die Marke Galaxy bei der Gründung ausdrücklich als "Premium-Marke" angekündigt hat, dürften die Preise bei uns ganz erheblich höher liegen als in China.

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