Weil nicht alle Neuwagenkäufer rein elektrisch fahren wollen, hat Kia mit dem K4 einen Nachfolger für das Kompaktmodell Ceed aufgelegt. Bislang war der hierzulande nur in der Steilheckvariante zu haben. Jetzt erweitern die Koreaner die Angebotspalette des K4 in Europa um eine Kombivariante, die auf den Namen K4 Sportswagon hört.
Mehr Länge bringt mehr Platz
Den 4,70 Meter langen K4 Sportswagon unterscheiden seine um 26 Zentimeter längere Karosserie sowie das neu gezeichnete Kombiheck von der Steilheckversion. Der Radstand beträgt in beiden Varianten 2,72 Meter. Bis zur B-Säule sind beide Modelle auch optisch identisch, der Sportswagon trägt allerdings eine längere, nach hinten sanft abfallende Dachlinie, die wie beim Steilheck in einen Dachkantenspoiler mündet. Hinter den Fondtüren wurde eine vergrößerte dritte Seitenscheibe eingesetzt, die Fondtürgriffe bleiben weiter im Fensterdreieck verborgen. Die C-Säule fällt filigraner aus. Zudem ist das Dach des Kombi mit einer integrierten Reling bestückt. Gänzlich neu und flächiger gestaltet zeigt sich die Heckschürze am Sportswagon. Die L-förmige Lichtsignatur wird wiederum vom Steilheckmodell übernommen.
Entscheidend bei einem Kombi ist, was unter die, in diesem Fall elektrisch betätigte und sensorgesteuerte, Heckklappe passt. Der Gepäckraum des Sportswagon hat ein Fassungsvermögen von bis zu 604 Litern (Benziner ohne 48V), 166 Liter mehr als beim Schrägheckmodell.
Ausstattung und Antriebe wie beim K4
Die weitere Ausstattung und auch die Antriebstechnik des Kia K4 Sportswagon decken sich mit der Steilheckversion. Die Antriebspalette startet mit dem 115 PS starken 1.0 T-GDI, der mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert ist. Der 1,0-Liter-Motor ist auch in einer elektrifizierten Variante mit 48-Volt-Mildhybridsystem erhältlich, die über ein Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe (DCT) verfügt. Die Topmotorisierung ist ein 1.6 T-GDI, der in zwei Leistungsvarianten mit 150 und 180 PS sowie serienmäßig mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe angeboten wird. Ende 2026 soll die Antriebspalette noch um einen Vollhybrid erweitert werden.
Gefertigt wird der Kia K4 Sportswagon im mexikanischen Kia-Werk in Pesquería im Bundesstaat Nuevo Léon. Preise und einen Marktstarttermin für den K4 Sportswagon in Europa bleiben die Koreaner noch schuldig. Angeboten werden wird der Sportswagon voraussichtlich in den Ausstattungsvarianten Vision, Spirit und GT-Line. Die Steilheckversion startet ab 29.990 Euro, der Kombi dürfte rund 800 bis 1.000 Euro teurer werden.












