Omoda 7 SHS: Hybrid-SUV mit 1.200 km Reichweite

Omoda 7 SHS
Hybrid-SUV mit 1.200 km Reichweite

ArtikeldatumVeröffentlicht am 15.01.2026
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Angekündigt hat Omoda das kommende SUV-Modell bereits auf der Auto China im Frühjahr 2024 in Peking, begleitet von einem ersten Teaserbild. Auf der Auto Shanghai 2025 wurde schließlich die Serienversion enthüllt. Der rund 4,60 Meter lange Omoda 7 SHS soll im Revier von Toyota RAV4 oder Hyundai Tucson wildern.

Futuristisches Außendesign

Die kantige Designsprache des Omoda 7 lehnt sich an der des bereits bekannten Kompakt-SUV Omoda 5 an. Die Front steht steil im Fahrtwind. Scharf geschnittene LED-Leuchten prägen zusammen mit im Punkt-Design ausgeführten Tagfahrleuchten in den Schürzenecken das Omoda 7-Gesicht. Der waagerecht liegenden Haube schließt sich eine flach angestellte Windschutzscheibe an, die mit einer flach abfallenden Dachlinie in einem Dachkantenspoiler mündet. Die kleine, ebenfalls flach angestellte Heckscheibe läuft mit einer hohen Gürtellinie in einem knackigen Heckabschluss aus. Einen zusätzlichen Schuss Dynamik bringt die hinten ansteigende untere Fensterlinie zusammen mit dem schwarz abgesetzten Dach.

Aufgeräumter Innenraum

Das Innenraumkonzept setzt auf eine horizontal gegliederte Armaturentafel. Vor dem Zweispeichen-Multifunktionslenkrad sitzt ein digitales Kombiinstrument, daneben ein großer Touchscreen, der sich auch komplett auf die Beifahrerseite verschieben lässt. Die hohe, durchbrochene Mittelkonsole bietet eine Armauflage, ein großes Staufach sowie induktive Ladeschalen für zwei Endgeräte und wenige Direktwahltasten. Die Ambientebeleuchtung setzt auf LED-Technik. Ein Glaspanoramadach verbessert das Raumgefühl, belüftete Vordersitze den Komfort.

Der Hybridantrieb

Die Superhybrid getaufte Antriebstechnik übernimmt der Omoda 7 SHS vom Konzern-Schwestermodell Jaecoo 7. Dabei spannen die Chinesen einen 143 PS und 215 Nm starken 1,5-Liter-Turbobenziner mit einem 150-kW-Elektromotor an der Vorderachse, einer 60 kW starken E-Maschine als Generator und einer 18,4 kWh großen LFP-Batterie zusammen. Die Systemleistung soll rund 280 PS und 375 Nm betragen. Für das perfekte Zusammenspiel von Verbrennungsmotor und Elektromotor je nach Fahrbedingungen und Effizienz- oder Leistungsanforderungen im Serien- oder Parallelmodus sorgt ein automatisiertes Hybrid-Getriebe. Angetrieben werden nur die Vorderräder.

Die Gesamtreichweite unter Ausnutzung der 60-Liter-Kraftstoffreserve wird mit rund 1.200 Kilometern angegeben. Im rein elektrischen Antriebsmodus sollen nach WLTP bis zu 92 Kilometer möglich sein. Die Batterie lässt sich auch extern mit einer Ladeleistung von bis zu 40 kW laden, der Omoda 7 ist damit ein PHEV.

Den Spurt von null auf 100 km/h absolviert der knapp zwei Tonnen schwere Omoda 7 in 8,4 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wird abgeregelt bei 180 km/h erreicht.

Marktstart und Preis

In Deutschland ist der Omoda noch nicht zu haben. Hier wird der Marktstart für 2026 erwartet. Den italienischen Markt hat der China-SUV allerdings bereits erreicht. Hier wird er ab sofort zu Preisen ab 38.900 Euro in der Basisversion und ab 41.900 Euro in der nahezu vollausgestatteten Premium-Variante angeboten.

Fazit