Skoda Spaceback (2019)

Der Rapid-Nachfolger wächst und wird schicker

Erlkönig Skoda Spaceback Skoda Vision RS Skoda Spaceback Erlkönig Skoda Spaceback 25 Bilder

Skoda schickt den Rapid in den Ruhestand und will mit dem Nachfolger „Spaceback“ junge Kunden ab 2019 anlocken. Bei Erprobungsfahrten auf dem Nürburgring wurde der neue kompakte Skoda nun erwischt.

Wir setzen die Modellbezeichnung „Spaceback“ bewusst in Anführungsstriche, da es sich um einen Arbeitstitel handelt. Eine neue Baureihenbezeichnung wird derzeit noch geprüft und für alle relevanten Märkte gecheckt.

Skoda Rapid-Nachfolger soll „emotionaler“ sein

Als noch stark getarnter Erlkönig gibt das Modell trotzdem seine DNA preis. Zu sehen ist ein Viertürer mit Steilheck und kurzen Überhängen. Noch unter der Tarnung verborgen, die reale hintere Fensterlinie. Aktuell zeigt sich die C-Säule durch die Tarnung noch extrem breit. Auffällig in der Seitenansicht ist jedoch, dass unterhalb der leicht aufsteigenden Fensterlinie eine markante Sicke fast über die gesamte Fahrzeuglänge reicht. Das Dach neigt sich sanft gen Heck und gibt dem Rapide-Nachfolger eine ganz leichte Coupéform. Trotzdem erscheint das Modell als Kombi-Version mit klassischer Heckklappe, in die die schmalen Heckleuchten weit hineinragen.

Erlkönig Skoda Spaceback Foto: Stefan Baldauf
Die Serienversion des Rapid-Nachfolger zeigt sich mit klassischem Abschluss und schmalen Heckleuchten.

An der Front sind neu gestaltete Voll-LED-Scheinwerfer im schmalen Layout zu erkennen. Die Motorhaube ist konturiert, das Skoda-Logo reicht in den Grill hinein. Die Front wirkt zugespitzt mit einem neu gestalteten Stoßfänger. Vom Innenraum ist lediglich die Cockpithutze erkennbar, darunter macht sich das aus dem VW-Konzern bekannte digitale Cockpit breit. Skoda hat, so heißt es, das Modell „emotionaler“ gestaltet, die nun abgeschossenen Prototypen zeigen indes eine recht konventionelle Linienführung.

Motoren aus dem VW-Baukasten

Der Skoda „Spaceback“ basiert auf der MQB-Plattform (Modularer Querbaukasten) von Volkswagen und erhält damit nicht nur die Assistenzsysteme aus dem VW-Regal wie zum Beispiel „Lane Assist“ sondern auch die Unterhaltungssysteme inklusive Touchscreens des Modularen Infotainmentbaukastens (MIB). Mit dem MIB III lässt sich unter anderem die große Navigationskarte direkt hinter das Lenkrad auf dem digitalen Instrument einblenden. Der Modulare Infotainmentbaukasten der neuesten Generation schafft die Voraussetzung dafür, dass sich aktuelle Modelle mit Apple- und Android-Smartphones per App-Connect verbinden.

Auch bei der Motorisierung greift sich Skoda die VW-Motoren. Zunächst gibt es den 1,0 TSI mit 95 PS oder 109 PS Leistung. Dazu gesellt sich die Erdgas-Version 1,0 G-TEC mit 68 PS sowie ein 1,5 TSI mit 150 PS und ein 1,6 TDI mit 110 PS. Die Stufenheckvariante wird laut Skoda nicht mehr im Portfolio zu finden sein. Der Kofferraum ist mit 430 Liter üppig dimensioniert.

Einen ersten Geschmack auf das neue Design gibt die 4,36 Meter lange Studie Vision RS Anfang Oktober auf dem Pariser Salon, von der die Tschechen jetzt erste Skizzen veröffentlicht haben.

Designstudie Vision RS weckt Lust auf die Serie

Skoda Vision RS Foto: Skoda
Die Studie Vision RS gibt einen ersten Ausblick auf den Rapid-Nachfolger.

Die 4,36 Meter lange Studie Vision RS, die in Paris ihre Weltpremiere feiern wird, hat etwas sportlichere Proportionen als die Serienversion, die aber erheblich dynamischer gestaltet sein wird, als ihr doch recht braver Vorgänger. Flache, fast schon pfeilartige Scheinwerfer, großvolumige Lufteinlässe in der Front mit dem typischen Skoda-Markengesicht sowie ein Heck mit Diffusor und aerodynamisch optimierten Dachspoiler wecken lassen die Studie passend zum „RS“ im Namen sehr sportlich wirken. Vermutlich wird der Skoda Spaceback etwas höher als die nur 1,43 Meter flache Studie. Und auch die gewaltigen Rädern dürften in der Serienversion etwas kleiner und aber mit größerem Gummianteil ausfallen. Unser Zeichner hat sich daher um eine etwas realitätsnähere Version des zukünftigen Skoda Spaceback bemüht.

In der Seitenansicht fallen sofort die sportlicher wirkenden Sicken auf und wie satt der Komapkte auf der straße steht. Die Silhouette erinnert jetzt viel mehr an den konzernverwandten Seat Leon. Die Scheinwerfer laufen deutlich spitzer aufeinander zu als die brav rechteckigen des Vorgängers, der Kühlergrill hebt sich mit seinem Mattschwarz auffällig von der weißen Außenhaut des Spaceback ab. Die flachen Tagfahrlichter lassen zudem mehr Raum für Lufteinlässe. Ein schöner Hinweis, dass es auch Motoren für das neue Modell geben wird, die eine stärkere Beatmungsleistung brauchen.

Vision RS mit großem Bildschirm

Skoda Vision RS Foto: Skoda
Das Cockpit des Skoda Vision RS zeigt, wie der Innenraum auch beim Rapid-Nachfolger aussehen wird.

Der Innenraum zeigt sich mit scheinbar schwebende konturierten Sitzen. Auf dem Armaturenträger ist eine großer freistehender Bildschirm untergebracht, die gestreckte Instrumententafel mit Carbon-Elementen nimmt die symmetrischen Konturen des Kühlergrills auf. Auf der Mittelkonsole sieht man die integrierte Shift-by-Wire-bedienung des Direktschaltgestriebes – sie besteht komplett aus Carbon. Auch bei Dekorleisten, Türverkleidungen und Sitzschalen schafft Carbon eine direkte Verbindung zum Motorsport. Türschlaufen erinnern an Rennwagen, Ablagefächer sind mit elastischen Gummizügen ausgeführt.

Neuester Kommentar

Der Rapid/ Spaceback sowie Toledo sind ja deshalb so großartig, weil zuverlässige, schlichte und ausgereifte Großserientechnik in einem Auto mit einem großzügigen Innenraum zu einem günstigen Preis offeriert werden. Quasi ein moderner Golf 4 - mehr braucht kein Mensch.

Wenn der neue Rapid/ Spaceback ein gewöhnliches neues modernes VW-Modell mit Schnickschnack und Chichi und nur eine Variante vom Golf/ A3/ Leon wird, macht das nur wenig Sinn.

Purpleaxxe 6. September 2018, 21:05 Uhr
Neues Heft
Top Aktuell Skoda Fabia (2018) Facelift Fahrbericht Alle Skodas mit Euro 6d-Temp Mehr saubere Autos als VW
Beliebte Artikel Skoda Kodiaq RS Skoda Kodiaq RS (2018) Power-SUV mit Nürburgring-Rekord Skoda Fabia Genf 2018 Skoda Fabia (2018) Facelift für den Kleinwagen
Gebrauchtwagen Angebote
Anzeige
WhatsApp Newsletter
WhatsApp Newsletter
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Sportwagen VLN 7 - Nürburgring - 22. September 2018 VLN, 7. Lauf 2018 Black Falcon siegt vor Frikadelli Falken Porsche 911 GT3 R 2019 - VLN 7 - 20. September 2018 VLN Vorschau, 7. Lauf 2018 Falken mit neuem Porsche
Allrad Kia Niro EV Elektro-SUV Kia e-Niro (2019) Elektro-SUV mit 485 km Reichweite Seat Tarraco, SUV, Offroad, Allrad, 7-sitzer Seat Tarraco (2019) Lesen Sie hier alles zum neuen Seat-SUV
Oldtimer & Youngtimer VW Käfer 1302 LS Cabriolet, Frontansicht Top 10 Ranking H-Kennzeichen Die Oldtimer-Charts 2018 Volkswagen Käfer 1200 Cabriolet (1961) VW Käfer Auktion Schwedens größtes Käfer-Museum macht zu