Porsche Taycan Modelljahr 2021 Modellpflege Porsche
Porsche Taycan Technik Erprobung Workshop
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Porsche Taycan: Mehr Reichweite dank Software-Update

Gratis-Software-Update für alle Porsche Taycan Mehr Reichweite für den E-Porsche

75.000 Taycan hat Porsche bislang verkauft. Jetzt kriegen alle ein Gratis-Update. Dank besserer Effizienz kommen die E-Sportler damit weiter und laden schneller. Und ihr Navi kennt künftig Tesla-Super-Charger.

Im März 2021 hat Porsche den Taycan schon mal upgedatet – da wurde das E-Auto noch spurtstärker. Das Software-Update auf dem Stand des Modelljahres 2023 (Kürzel P) bieten die Zuffenhausener unabhängig von Fahrzeugalter, Motorisierung, Karosserie und Markt sämtlichen Modellvarianten an. Auch dieses Mal funktioniert es nicht Over the Air, die Kunden müssen einen Termin in ihrer Porsche-Werkstatt vereinbaren und den Wagen einen Tag da lassen. Einerseits beherrschen nicht alle Steuergeräte des Taycan Over-the-Air-Updates, andererseits besteht das Update je nach Baujahr aus so großen Datenmengen, dass man den Vorgang lieber nicht drahtlos machen wolle, so Kevin Giek, Leiter Baureihe Taycan. Im Gegenzug verspricht Giek: "Wer einen Taycan der ersten Stunde fährt, wird nach dem Update positiv überrascht sein, was sich fahrzeugseitig inzwischen alles getan hat." Je nach Baujahr profitieren die Kunden unter anderem von einer Effizienzsteigerung beim Antrieb sowie neuen Funktionen und Verbesserungen beim Infotainment (Porsche Communication Management, PCM), bei der Vernetzung (Porsche Connect) und den Assistenzsystemen.

Die Aktualisierung umfasst auch die Möglichkeit, einzelne Funktionen und Ausstattungen nach dem Kauf freischalten zu lassen (Function on demand, FoD). Außerdem lassen sich danach bei allen Taycan mehr Bereiche Over-the-Air updaten. Das Beste: Die Aktualisierung ist für Kunden kostenlos. "Mit dieser Aktion profitieren alle Kunden von der permanenten Weiterentwicklung des Taycan. Seit 2019 haben wir die Modellreihe in nahezu allen Bereichen umfassend optimiert", so Baureihenleiter Giek. Hier die Verbesserungen im Einzlenen:

Plug & Charge kommt

Seit Ende 2021 lässt sich der 22-kW-Onboard-Lader nachträglich einbauen. Kunden können diese Nachrüstung auf eigene Kosten mit dem Werkstatt-Aufenthalt für das Software-Update verknüpfen. Mit bis zu 22 kW Ladeleistung lädt die stärkere Variante die Batterie auch an Wechselstrom-Ladern wesentlich schneller. In Europa und Nordamerika ist mit der Nachrüstung zudem die Freischaltung der Plug-&-Charge-Funktion verbunden. Sie ermöglicht bequemes Laden und Bezahlen ohne Karte oder App. Sobald das Ladekabel eingesteckt ist, kommuniziert der Taycan verschlüsselt mit der Ladestation – vorausgesetzt diese ist Plug & Charge fähig. In der Folge starten Lade- und Bezahlvorgang automatisch.

Vorderer E-Motor zum Abkoppeln

In den Fahrmodi "Normal" und "Range" wird bei den Allradmodellen im Teillastbereich der vordere Elektromotor nahezu vollständig abgekoppelt und stromlos geschaltet. Beim Segeln und im Stillstand sind beide Achsen frei von Antriebsmomenten. Da beide Synchronmaschinen im Taycan Permanentmagnete tragen, bleibt auch beim Stromlosstellen ein gewisses Induktionsmoment; dass dies im Inverter nicht für Probleme sorgt und wie die Entwickler das bewerkstelligt haben, ist laut Baureihenleiter Gieck Herausforderung und Geheimnis von Porsche. Der elektrische Freilauf verringert jedenfalls die Schleppverluste und vergrößert so die Reichweite (nicht allein) – nach WLTP um bis zu 50 auf gut 500 Kilometer.

Die Allradanzeige ist jetzt als Energieflussanzeige im Zentraldisplay dargestellt. Dadurch ist der aktuelle Betriebszustand der Antriebe leichter ersichtlich. Auch die Rekuperationsstrategie wurde optimiert. So wird beispielsweise die Auto-Reku-Einstellung beibehalten, selbst wenn der Fahrer das Fahrprogramm wechselt. Ein Komfortgewinn für den Kunden. Diese Verbesserungen betreffen Taycan der Modelljahre 2020 und 2021.

Schneller laden dank besserem Thermomanagement

Eine bessere Konditionierung der Batterie, vor allem bei Kälte, ermöglicht häufigeres Schnellladen und das auch über einen breiteren Bereich des Ladezustands (SoC). Laut Porsche nutzt man dazu die Abwärme der Elektrokomponenten noch stärker als bisher. Für Taycan der Modelljahre 2020 und 2021 lassen sich so mehr Reichweite und kürzere Ladezeiten erzielen, bei jüngeren Modellen ist das bereits Serie.

Jetzt mit Spotify und Tesla-Super-Chargern

In Taycan der Modelljahre 2020, 2021 sowie bei bis Mitte Februar 2022 produzierten Fahrzeugen ist nach dem Update die Sprachbedienung optimiert und die Spotify-App integriert. Android Auto ist kabellos verfügbar.

Ladestationen lassen sich jetzt in der Navigation nach Ladeleistung gefiltert auswählen. Keine Berührungsängste haben die Schwaben mit Tesla: Die Supercharger der Amerikaner, die künftig auch in Deutschland Fremdfabrikaten grundsätzlich offen stehen, kann das Navi künftig anzeigen.

Freischalten von Funktionen nach dem Fahrzeugkauf (FoD)

Wer einen Taycan des Modelljahres 2021 mit Head-up Display fährt, kann sich über die optimierte Darstellung, etwa der Navigationskarte, freuen. Die Anzeigeinhalte wurden erweitert. Bei sämtlichen Taycan vor Modelljahr 2023 ist die On-Board-Betriebsanleitung nun auch über die Sprachsteuerung nutzbar. Die Sensoren des Parkassistenten arbeiten jetzt mit größerer Reichweite, die Suche nach freien Parkplätzen findet nun auch kleinere Lücken. Von diesen Verbesserungen profitieren Taycan der Modelljahre 2020, 2021 und 2022. Bei ebenfalls sämtlichen Taycan dieser Modelljahre lässt sich nun nun auf Wunsch die schlüssellose Öffnungsfunktion (Komfortzugang) von Türen und Heckklappe aktivieren – das allerdings ist nicht kostenlos: Pro Monat berechnet Porsche dafür 29,75 Euro; für unbegrenzte Zeit werden einmalig rund 1.327 Euro fällig.

Fazit

Die J1-Plattform des Porsche Taycan ist beim Antriebswechsel sehr konsequent konstruiert und setzte mit der 800-Volt-Technik einen richtungweisenden Standard, den BMW und Daimler mit ihren Premium-E-Modellen iX und EQS noch nicht mitgegangen sind – Hyundai und Kia schon.

Bei der Elektronik ist der Taycan noch näher an Architekturen mit Verbrennungsmotor. Um so bemerkenswerter ist das bereits zweite Update, das erstaunlich weit in Antrieb und Batteriemanagement eingreift – mehr Reichweite dürfte jedem E-Auto-Fahrer willkommen sein. Auch Plug & Charge wird im Alltag ein Komfortgewinn – da sind es jetzt vermutlich die Fähigkeiten der ein oder anderen Ladestation der limitierende Faktor. Bei Tesla funktioniert das ja schon lange. Aber deren Supercharger kann das Navi des Taycan nach dem Update immerhin schon anzeigen.

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