Tesla Model 3, Exterieur Hans-Dieter Seufert

Tesla: Ärger mit dem Umweltbundesamt

Verstoß gegen Gesetz zur Batterierücknahme Tesla soll 12 Millionen Euro Bußgeld bezahlen

Einem Bericht der Zeitung "Welt am Sonntag" zufolge hat das Umweltbundesamt einen Bußgeldbescheid über 12 Millionen Euro an Tesla geschickt. Grund sind nicht näher bekannte Verstöße gegen das Batteriegesetz.

Es ist ein sperriges Stück deutsche Sprache: "Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Batterien und Akkumulatoren", kurz Batteriegesetz (BattG). Im Alltag sichtbar zum Beispiel an den kleinen Kästen zum Abgeben gebrauchter Batterien in Supermärkten und Drogeriefilialen.

Problem bei der Rücknahme von Batterien?

Paragraph 13, Absatz 1 und Paragraph 14 dieses Gesetzes regeln die Rücknahme von nicht mehr benötigten Batterien und deren Entsorgung. Genau dagegen soll sich der Autohersteller Tesla einem Vorwurf des Umweltbundesamts nicht vollumfänglich gehalten haben, wie die "Welt am Sonntag" berichtete.

Der Zeitung zufolge hat die Behörde einen Bußgeldbescheid über die Summe von 12 Millionen Euro ausgestellt. Dieser Betrag wird einem Geschäftsbericht von Tesla genannt, der der US-Börsenaufsicht vorliegen soll. Der Autohersteller hat, so der Bericht, Widerspruch gegen den Bescheid eingelegt und führt "administrative Verpflichtungen" als Grund für das Bußgeld an. Wie andere Autobauer auch nimmt Tesla Akkus aus seinen Autos, die nicht mehr benötigt werden, zurück.

Fazit

Je mehr Elektroautos auf die Straße kommen, desto größer wird die Zahl gebrauchter Batterien, die nach einem Autoleben – oder einem Unfall – von den Herstellern zurückgenommen werden müssen. Ob sich die Industrie hier ausreichend vorbereitet hat, wird sich zeigen.

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