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„Arena del Futuro“: Induktives Laden bei Autobahn-Tempo

Stellantis „Arena del Futuro“ Induktives Laden bei Autobahn-Tempo

Der Autokonzern Stellantis testet derzeit das induktive Laden während der Fahrt. Mit einem modifizierten Fiat 500 Elektro und einem Iveco E-Way-Bus sammelt das Unternehmen nun Daten auf der entsprechend umgebauten Rennstrecke "Arena del Futuro" im italienischen Chiari.

Das DWPT-System (Dynamic Wireless Power Transfer) basiert auf Leiterstreifen unter dem Asphalt und ermöglicht es, Energie an Pkw, Lkw oder Busse zu transferieren. Dazu kann die Technologie an alle Fahrzeuge angepasst werden, die mit einem speziellen "Empfänger" ausgestattet sind, der die von der Straßeninfrastruktur kommende Energie direkt auf den Elektromotor überträgt. Die Reichweite vergrößert sich, die Fahrzeugbatterie wird geschont.

Ladefibel, E-Auto laden, ams0222
Technik erklärt

Keine Gefahr für Passagiere und Passanten

Die ersten Testergebnisse zeigen, dass der Test-Fiat bei Autobahngeschwindigkeit unterwegs sein kann, ohne die in der Batterie gespeicherte Energie zu nutzen. Die Effizienz gibt Stellantis mit der einer Schnellladestation an. Die Magnetfeldstärke sei ungefährlich für die Fahrzeuginsassen oder Passanten.

Die 1.050 Meter lange "Areno del Futuro" wird mit Gleichstrom (DC) betrieben und verfügt über einen Output von 1 MW. Die Vorteile der DC-Technik: Geringerer Leistungsverlust, keine Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom, dünnere Kabel als bei einem AC-Netz sowie Verwendung von Aluminium-Kabeln. Letztere sind leicht zu beschaffen, kosten im Vergleich zu Kupferkabeln rund die Hälfte und sind einfacher zu recyceln.

Audi A6 Etron Avant
Verkehr

Neben dem Einsatz auf Autobahnen lässt sich die DWPT-Technik zum statischen und dynamischen Laden auf anderen Straßen, auf Flughäfen, Parkplätzen und weiteren großen Arealen einsetzen.

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Fazit

E-Auto laden während der Fahrt: Stellantis testet auf einer umgebauten Rennstrecke das induktive Laden bei Autobahn-Tempo – offenbar mit den ersten positiven Ergebnissen. Mit dieser Technologie nimmt man auf jeden Fall die Reichweitenangst und kann sie zudem an diversen Orten dynamisch und statisch einsetzen. Was bleibt sind die auswendigen und teuren Umbaumaßnahmen von Straßen und Flächen.

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