Wenn E-Motoren Rekorde brechen: Vorteile und Hürden für Fahrerinnen und Fahrer

Vorteile und Hürden für Fahrerinnen und Fahrer
Wenn E-Motoren Rekorde brechen

ArtikeldatumVeröffentlicht am 05.01.2026
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GAC Hypercar E-Maschine Quark Electric Drive 2.0
Foto: Guangzhou Automobile Group Co., Ltd.

In der Welt der Elektromotoren gewinnen hohe Drehzahlen wieder an Bedeutung. Chinesische Hersteller wie GAC und BYD entwickeln Motoren, die bis zu 30.000 Umdrehungen pro Minute erreichen. Zum Vergleich: Ein Porsche Taycan kommt "nur" auf 16.000/min. Solche Werte klingen beeindruckend, aber warum sollten sich Autofahrerinnen und Autofahrer dafür interessieren?

Vorteile für Fahrerinnen und Fahrer

Hochdrehende Motoren bringen gleich mehrere praktische Vorteile:

  • Mehr Leistung auf kleinerem Raum: Autos werden stärker, obwohl die Motoren kompakter gebaut sind.
  • Mehr Platz im Innenraum: Kleinere Motoren bedeuten mehr Raum für Koffer oder Sitze.
  • Leichtere Fahrzeuge: Weniger Material im Motor spart Gewicht und kann die Reichweite verbessern.

Technische Herausforderungen hinter den Rekordzahlen

Hochdrehende Motoren sind allerdings nicht nur ein Vorteil. Ingenieure stehen vor mehreren Herausforderungen:

  1. Wechselstromverluste: Schnelle Motoren erzeugen höhere Strom- und Eisenverluste, die clever kompensiert werden müssen.
  2. Rotorkonstruktion: Die Zentrifugalkraft steigt, wodurch Rotoren stabiler oder kleiner gebaut werden müssen.
  3. Kühlung: Die Wärmeentwicklung ist höher; direkte Ölkühlung kann helfen, zusätzliche Wassermäntel zu vermeiden.
  4. Übersetzungsverhältnis: Die Kraftübertragung auf die Räder erfordert eine angepasste Getriebeübersetzung.
  5. Lagerbelastung: Rotorlager müssen hohe Belastungen aushalten, Keramiklager sind eine mögliche Lösung.

Diese Herausforderungen erhöhen die Komplexität und die Kosten, zeigen aber auch, wie innovativ die Entwicklungen sind.

Fazit