Mercedes V 300 d Achim Hartmann
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Van

Mercedes V 300 d mit Luftfederung im Test

Mercedes V 300 d mit Luftfederung im Test Gibt es einen besseren Van als diesen?

Dass die V-Klasse zu den Vans erster Güte zählt, ist ja bekannt. Eine Luftfederung soll sie noch besser machen. Test.

Seltsame Dinge nehmen gerade ihren Lauf. Während Volkswagen mit seinem neuen T7 auf MQB-Basis nicht nur abgebrühte Multivan-Fahrer schockt, und mit der Botschaft, den T6.1 weiter zu bauen, die Wogen halbwegs glättet, perfektioniert Mercedes seine V-Klasse weiter und weiter. Dabei hatte sie schon vom Start weg mehr drauf als der Bulli. Vor zwei Jahren zog dann noch der hochmoderne Diesel OM 654 samt Neungangautomatik ein, später das MBUX-Infotainment mit seiner patenten Sprachsteuerung.

Nun also eine Luftfederung (Airmatic) mit zwei frequenzabhängigen Ventilen für Zug und Druck in den Dämpfern. Nicht dass das Standardfahrwerk mit passivem Dämpfersystem irgendwie zu ruppig gewesen ist. Aber wenn die Teile ohnehin im Lager liegen, dann bauen wir sie eben ein. Je nach Modell klingeln immerhin 1.697 bis 2.203 Euro mehr in der Mercedes-Kasse.

Lohnt sich der Aufwand?

Um das zu klären, bedarf es zweierlei Szenarien. Einmal im Fahrprogramm Comfort aufs Land, über Berg und Tal auf Straßen dritter Ordnung. Bis 110 km/h bleibt die V-Klasse hier auf Standardhöhe, sonst geht es zehn Millimeter tiefer. Erfahrungsgemäß wogt und wankt hier manch ein Bus oder SUV mit beachtlichen Karosseriebewegungen durch Kurven, und intuitiv fährt man lieber etwas langsamer. Gegenverkehr sollte man schließlich immer mit einberechnen. Diese V-Klasse aber bleibt für einen Kingsize-Van mit 2,39 Tonnen Leergewicht ruhig und schaukelt nur wenig.

Mercedes V 300 d
Achim Hartmann
Souverän und geschmeidig: Der OM 654 im Bug schiebt den Bus dank 530 Nm Drehmoment ordentlich voran und kommt mit nur 8,8 Liter Diesel im Testverbrauch aus.

Dann auf die Autobahn, auf Sport: Der Sechssitzer senkt sich tiefer, und wir dampfen, oder besser: rauschen davon. Schnell und nach einigen Passagen noch schneller. Wie stabil dieser Bus liegt, selbst in kurvigen Passagen mit harschen Querfugen gelassen seiner Linie folgt, ist absolut überzeugend. Im Grunde fühlt man sich so geborgen wie in einer E-Klasse, nur eben etwas höher und mit einem gewaltigen Frachtraum hintendran. Jetzt sei noch kurz der Liftmodus (35 Millimeter bis 30 km/h) erwähnt, der für den Trip zur gern zitierten Berghütte sicher nicht schadet.

Der Rest vom Text gebührt dem OM 654. Denn der V 300 d federt nicht nur geschmeidig, er ist auch klasse motorisiert. Der Zweiliter-Diesel im Bug klingt zwar nicht souverän, aber wie der Bus dank 530 Nm Drehmoment anschiebt, macht einfach Freude. Und der Testverbrauch beträgt nur 8,8 Liter Diesel – für so einen Luxusliner ein wahrlich guter Wert.

Also liebe Bulli-Freunde – zumindest eine Probefahrt könntet ihr euch doch gönnen. Es lohnt sich.

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Ja. Vans sind die wahren Alleskönner unter den Automobilen und sollten wieder mehr geschätzt werden.
Nein. Das ist pure automobile Langeweile. Es gibt schließlich Gründe, warum die Marktanteile stetig fallen.

Fazit

Luftfederung, 530 Nm, niedriger Verbrauch und Platz ohne Ende: Kennen Sie einen besseren Bus als diesen? Wir nicht. Also bekommt er fünf Sterne. Manko: der hohe Preis.

Technische Daten

Mercedes V 300 d lang AVANTGARDE EDITION
Grundpreis 75.220 €
Außenmaße 5140 x 1928 x 1880 mm
Kofferraumvolumen 1030 bis 4630 l
Hubraum / Motor 1950 cm³ / 4-Zylinder
Leistung 174 kW / 237 PS bei 4200 U/min
Höchstgeschwindigkeit 220 km/h
0-100 km/h 9,4 s
Verbrauch 6,4 l/100 km
Testverbrauch 8,8 l/100 km
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