Zum 30. Jubiläum des Berlingo legt Citroën ein Sondermodell auf, das auf der Ausstattungslinie Plus basiert. Zur Serienausstattung gehören unter anderem die Advanced-Comfort-Sitze, drei Einzelsitze in der zweiten Reihe, ein beheizbares Lederlenkrad und eine Rückfahrkamera mit "Top Rear Vision". Im Cockpit sind ein digitales 10-Zoll-Kombiinstrument (25,4 cm) sowie ein gleichgroßer HD-Touchscreen verbaut. Äußerlich ist die Edition an einem "30"-Emblem an der Frontsäule, 16-Zoll-Leichtmetallrädern und getönten Scheiben zu erkennen. Die Preise beginnen bei 27.320 Euro für den Benziner und reichen bis 39.570 Euro für die vollelektrische Variante mit langem Radstand.
Zwei Radstände, vier Antriebe
Das Sondermodell ist als Pkw in den beiden Karosserievarianten M und XL lieferbar. Für den Antrieb stehen vier Optionen zur Wahl: ein Benzinmotor mit 81 kW (110 PS) und Schaltgetriebe, zwei Dieselmotoren mit 75 kW (100 PS) und Schaltgetriebe oder 96 kW (131 PS) und Automatikgetriebe sowie ein Elektroantrieb. Der ë-Berlingo leistet 100 kW (136 PS) und ist mit einer 50-kWh-Batterie ausgestattet. Die Verbrenner sind bereits bestellbar, die Elektroversionen folgen im Juli.
Drei Generationen Berlingo seit 1996
Die Geschichte des Berlingo begann 1996, als Citroën ein Fahrzeugkonzept vorstellte, das die Eigenschaften eines Pkw mit denen eines leichten Nutzfahrzeugs verband. Damit begründete die Marke das Segment der Hochdachkombis. Die erste Generation bot bereits einen großen Innenraum bei kompakten Außenmaßen und einen für die damalige Zeit Pkw-ähnlichen Komfort. Citroën knüpfte damit an die Tradition praktischer Modelle wie des 2CV Fourgonnette aus dem Jahr 1950 an.
Zu Beginn gab es drei Motoren: Einenn 60-PS-Benziner für den Kastenwagen sowie einen Benziner mit 75 PS oder einen Diesel mit 70 PS für alle Varianten. Eine Schiebetür auf der rechten Seite kam 1999, im Jahr 2000 folgte die zweite auf der linken Seite. Ab 1999 gab es den Common-Rail-Dieselmotor mit zwei Liter Hubraum aus dem Xantia auch im Berlingo.
Zwei Modellwechsel in den Jahren 2008 und 2018 sowie mehrere Facelifts passten den Berlingo technisch an die jeweils aktuelle Technik an. Der Erfolg des Konzepts spiegelt sich in den Produktionszahlen wider: Bis heute hat Citroën in Vigo (Spanien), Mangualde (Portugal) und Ellesmere Port (Großbritannien) mehr als 4,2 Millionen Berlingo gebaut und in mehr als 90 Ländern verkauft. Die aktuelle Generation ist in zwei Längen (M und XL) und mit bis zu sieben Sitzen erhältlich. Drei einzeln umklappbaren Sitze im Fond ermöglichen eine hohe Flexibilität.












