Querfahren im Mercedes-AMG GLC 53: So funktioniert der Driftmodus

Querfahren im Mercedes-AMG GLC 53
Was kann der Drift-Mode?

ArtikeldatumVeröffentlicht am 03.06.2026
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Mercedes-AMG GLC 53 4Matic Coupé Fahrbericht
Foto: Mercedes-Benz AG

Im neuen Mercedes-AMG GLC 53 4MATIC+ kommt ein weiterentwickelter 3,0-Liter-Reihensechszylinder zum Einsatz, der mit einem elektrischen Zusatzverdichter und einem Abgasturbolader kombiniert wird. Diese Konfiguration ermöglicht eine Leistung von 449 PS und ein Drehmoment von bis zu 640 Nm im Overboost. Der Drift-Mode ist dabei Teil des AMG DYNAMIC PLUS Pakets und nutzt das elektronisch gesteuerte Hinterachs-Sperrdifferenzial, um die Kraftverteilung gezielt zu beeinflussen. Durch das Entkoppeln der Vorderachse wird die gesamte Antriebskraft auf die Hinterräder übertragen, was kontrollierte Drifts ermöglicht.

Die Aktivierung des Drift-Modes erfolgt durch eine Kombination aus manuellem Schalten, langem Drücken des ESP-Knopfs und gleichzeitiger Betätigung der Schaltpaddles. Dieses Feature ist jedoch ausdrücklich für den Einsatz auf abgesperrten Strecken gedacht, da es erhebliche Anforderungen an die Fahrzeugbeherrschung stellt.

Praktische Anwendung und Nutzen

Der Drift-Mode bietet vor allem auf Rennstrecken oder speziell präparierten Testgeländen einen Mehrwert. Hier können Fahrer das volle Potenzial der Fahrdynamik ausschöpfen und ihre Fähigkeiten im kontrollierten Driften verbessern. Im Alltag hingegen ist der Nutzen stark eingeschränkt. Auf öffentlichen Straßen ist der Drift-Mode nicht nur unpraktisch, sondern auch rechtlich problematisch.

Ein weiterer Aspekt ist die Belastung der Fahrzeugkomponenten. Reifenverschleiß und mechanische Beanspruchung sind beim Driften deutlich höher als bei normaler Fahrweise. Dies sollte bei der Nutzung berücksichtigt werden, insbesondere da Reparaturen oder Ersatzteile bei AMG-Modellen kostspielig sein können.

Den ausführlichen Fahrtest des Mercedes-AMG GLC 53 4MATIC+ finden Sie hier.

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