11/2020, Ford Mustang Shelby GT500 Motor Ford Motor Company
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Ford Mustang Shelby GT 500
11/2020, Ford Mustang Shelby GT500 Motor
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Ford Predator-V8 des Shelby GT500 als Crate Engine

Ford Predator-V8 als Crate Engine Kommt der Shelby GT500-Motor zum Nachrüsten?

Amerikanischen Medienberichten zufolge plant Ford Performance, den 771 PS und maximal 847 Newtonmeter starken 5,2-Liter-Kompressor-V8 seinem Crate Engine-Programm hinzuzufügen.

Kein Crate-Engine-Regal eines US-Autoherstellers ist derart prall gefüllt wie jenes von Ford Performance: Nicht weniger als 21 verschiedene Motor-Derivate verschickt der Haustuner auf Bestellung in einer Kiste, damit sie nachträglich in Autos eingebaut werden können, die ursprünglich mit einem anderen Motor ausgerüstet waren. Im Programm sind Vierzylinder ebenso enthalten wie V8-Aggregate, Small- ebenso wie Big-Block-Motoren und Exemplare mit DOHC- ebenso wie solche mit OHV-Ventilsteuerung.

Etwas abgespeckter 5,2-Liter-Kompressor-V8

Nur ein Vertreter fehlt bisher im Crate Engine-Lineup: der 5,2-Liter-Kompressor-V8 des aktuellen Ford Mustang Shelby GT500, der den Spitznamen "Predator" trägt. Doch wie amerikanische Fachmedien übereinstimmend berichten, bleibt das nicht mehr lange so. Im Rahmen der virtuellen Tuningmesse SEMA360 soll seitens Ford Performance ein derartiges Vorhaben kommuniziert worden sein.

Ford Mustang Shelby GT 500
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Wie die Website "Ford Authority" berichtet, soll das Triebwerk als Crate Engine technisch allerdings etwas abspecken. Informationen, an welchen Stellen zurückgerüstet werden soll, bleiben die US-Kollegen jedoch schuldig. Gleichzeitig soll der Predator jedoch seine Daten behalten, die da lauten: 771 PS und ein maximales Drehmoment von 847 Newtonmetern.

Leistungsstärker als der 9,4-Liter-Big-Block-V8

Sollte sich das bewahrheiten, wäre der 5,2-Liter-Kompressor-V8 der mit Abstand leistungsstärkste Vertreter aus Fords Crate Engine-Angebot. Diese Rolle spielt bisher ein 9,4 Liter großer Big Block-V8, der auf "nur" 664 PS kommt. Beim maximalen Drehmoment bliebe dieses Ungetüm von einem Motor mit 963 Newtonmetern allerdings klar führend.

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Sollten die deutschen Hersteller auch Crate Engines anbieten?
Na klar. So bliebe man motorenseitig stets up to date.
Ach Quatsch. Diese Tradition soll schön in Amerika bleiben.

Fazit

In Sachen Crate Engines schaukeln sich die US-Hersteller derzeit gegenseitig hoch. Mopar, der FCA-Haustuner, hat gerade eine 818 PS starke Version seines 6,2-Liter-Hellcat-V8 mit Kompressor-Aufladung vorgestellt. Das kann Ford natürlich nicht auf sich sitzen lassen, auch wenn der Predator-Motor dessen Daten nicht komplett parieren kann.

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