Novitec N-Largo Ferrari F8 Tributo Widebody Novitec
Novitec N-Largo Ferrari F8 Tributo Widebody
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Novitec N-Largo Ferrari F8 Tributo Widebody 15 Bilder

Novitec Ferrari F8 N-Largo: Hinterachse über 2,10 Meter

Novitec Ferrari F8 N-Largo mit Widebody Hinterachse über 2,10 Meter

Bodyshaming? Nicht bei Novitec – hier dürfen Autos gerne breite Hintern haben. Unter dem Widebody-Label N-Largo ist das sogar gewünscht. Das neuste Karbon-Bodykit für den Ferrari F8 Tributo soll nur 15-mal gebaut werden. Mehr Power gibt es natürlich auch.

Wer einen Sportwagen vom Schlage eines Ferrari F8 Tributo schon mal durch ein enges Parkhaus zirkeln musste, kennt sicherlich die unbehagliche Kombination aus Schweißperlen und langgestrecktem Hals. Entsprechend eignet sich der neue Novitec-Umbau nur für Ferrari-Piloten, die entweder über weitläufige Ländereien inklusive Parkplatz verfügen, oder die besonders abgezockt manövrieren. Ganze 13 Zentimeter breiter gerät das Heck des Italieners mit Karbon-Widebody, für dessen Gestaltung übrigens Vittorio Strosek verantwortlich zeichnet.

Optimierung im Windkanal

In den ebenfalls gewachsenen Radhäusern drehen sich Vossen-Schmiederäder mit fünf Doppelspeichen (vorne 21 Zoll, hinten 22 Zoll). An der Front zieht Novitec den Sportwagen um sieben Zentimeter zusätzlich in die Breite. Die großzügig dimensionierten Kotflügel ersetzen hier die Originalteile. Schlitze in der Oberseite sollen bremsenerwärmte Luft nach außen leiten. Neue Schweller bereiten optisch den Weg nach hinten zu den massigen Lufteinlässen. Auch Front- und Heckschürze tauscht der Tuner aus und ergänzt sie vorne um zusätzliche Flaps um den Auftrieb zu reduzieren. Zur aerodynamischen Optimierung stellte Novitec den Breitbau-F8 auch in den Windkanal.

Novitec N-Largo Ferrari F8 Tributo Widebody
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Zur aerodynamischen Abstimmung des Bodykits stellt Novitec den Breitbau-Ferrari in einen Windkanal.

Dabei geht es vor allem um die Fahrstabilität bei hohen Geschwindigkeiten – und die kann der aufgemotzte Ferrari durchaus. Die Höchstgeschwindigkeit steht mit 340 km/h im Datenblatt. Dieses Tempo erreicht bereits die Serienversion, doch Novitec will den 3,9-Liter-V8 schneller dorthin bringen. 818 PS und 903 Newtonmeter Drehmoment sollen dem aufgeladenen Achtzylinder dabei helfen (Serie sind 720 PS), nach 2,6 Sekunden durchbricht der Widebody-Bolide bereits die 100-km/h-Marke (Serie 2,9 Sekunden). Verantwortlich für die Mehrleistung sind einerseits ein Novitec-Steuergerät und andererseits die Abgasanlage, die wahlweise in Edelstahl oder Inconel ausgeführt werden kann.

Kosmetisches Karbon

Was die meisten anderen Verkehrsteilnehmer also zu sehen bekommen, ist das Heck eines enteilenden Sportwagens. Jenes versieht Novitec mit einem Spoiler im Entenbürzel-Design und einem opulenten Diffusor darunter. Auf der Motorabdeckung findet zudem eine Karbon-Hutze Platz, die für eine verbesserte Luftzirkulation im Motorraum sorgen soll. Als kosmetische Option bietet Novitec den Karbon-hungrigen Kunden zudem eine Blende für die Fronthaube und Cover für die Außenspiegel aus Kohlefaser an.

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Auch für Außenspiegel und Fronthaube hat Novitec noch ein bisschen Karbon übrig.

Sportfedern senken den Ferrari um 35 Millimeter ab, was dem eingangs beschriebenen Parkhaus-Szenario ein paar Extra-Schweißperlen hinzufügen dürfte. Dem begegnet Novitec mit einem optionalen Front-Lift-System, das die Schnauze per Knopfdruck um 40 Millimeter anhebt. Wer den Rangier-Stress weiter reduzieren möchte, kann sich den Innraum in einem beruhigenden Mint-Grün auskleiden lassen. Wen da eher ein anderer Farbton beruhigt, der muss seinen Wunsch nur äußern – Farben und Material für das Cockpit sind frei wählbar.

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Fazit

Die Alltagstauglichkeit dürfte im Lastenheft des Widebody-F8 einen der hinteren Plätze einnehmen. Insofern ist so eine Verbreiterung um bis zu 13 Zentimeter schon in Ordnung. Zumal ein Auto wie dieses auf die Rennstrecke, mindestens aber auf breite Prunk-Boulevards gehört. Und da ist ja Platz genug.

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