07/2021, Novitec Ferrari SF90 Stradale Novitec Group
07/2021, Novitec Ferrari SF90 Stradale
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07/2021, Novitec Ferrari SF90 Stradale 9 Bilder

Novitec-Tuning für den Ferrari SF90 Stradale

Tuning für den Ferrari SF90 Stradale Novitec spendiert mehr Verbrenner-Power

Das Hypercar mit Hybridantrieb erhält nicht nur ein Motor-Upgrade, sondern auch Fahrwerks-Modifikationen und neue Räder.

Allzu großen Respekt vor klangvollen Namen und extremen technischen Daten konnte man Novitec noch nie vorwerfen. Ein exklusives Pferdchen aus Maranello braucht ein Makeover? Immer her damit! Und 1.000 PS sind nicht genug? Kein Problem, in Stetten satteln sie auch in dieser Hinsicht drauf. So wie aktuell beim Ferrari SF90 Stradale, dem Novitec im ersten Schritt vorrangig technische Modifikationen spendiert.

Dabei steht die Abgasanlage des Hybrid-Hypercars im Zentrum des oberbayerischen Handelns. Novitec tauscht das Serienteil gegen einen hauseigenen Auspuff mit optimierter Abgasführung aus, den es in mehreren Varianten gibt: Mit elektronisch betätigter Klappensteuerung oder ohne, auf Wunsch gefertigt aus dem Hightech-Werkstoff Inconel und wahlweise beschichtet mit 999er Feingold, was die Wärmeableitung verringern und damit den Temperaturhaushalt im Motorenabteil optimieren soll. Zudem bieten die 100-Zellen-Metall-Katalysatoren und die beiden 112 Millimeter großen Edelstahl-Endrohre mit Karbon-Blenden den Abgasen einen geringeren Widerstand als beim Serienauto.

33 PS mehr für den Biturbo-V8

Lohn der Mühen ist ein von 780 auf 813 PS erstarkter Vierliter-Biturbo-V8, dessen maximales Drehmoment parallel von 800 auf 858 Newtonmeter steigt. Da das Elektromotoren-Trio unverändert 162 kW/220 PS beisteuert, steigt die Systemleistung auf 760 kW/1.033 PS. Ein zu geringer Sprung, um die Fahrleistungen signifikant zu verbessern. Der SF90 Stradale beschleunigt weiterhin in 2,5 Sekunden von Null auf Hundert. Das Höchsttempo liegt Novitec zufolge nun bei "über 340 km/h" statt bei exakt diesem Wert. Aber die Truppe aus Stetten entwickelt bereits ein heftigeres Power-Upgrade, das dann auch die Fahrleistungen stärker beeinflussen dürfte.

Dem Fahrwerk rückt der Tuner mit Sportfedern zu Leibe, die den Ferrari vorne um 30 und hinten um 25 Millimeter tieferlegen. Die passenden Räder liefert, wie üblich bei Novitec, Spezialist Vossen Wheels. Die Schmiedefelgen im NF 10-Design präsentieren fünf filigrane Doppelspeichen und sind in 72 Farben erhältlich; das Fotofahrzeug präsentiert den Ton "Bronzino". Die Rundlinge wandern in den Formaten 9,5x20 und 12x21 Zoll in die Radhäuser. Als passende Bereifung sehen die Bayern die Dimensionen 255/35 ZR20 vorne und 325/35 R21 hinten vor.

Da kommt noch mehr

Farbenfroh geht es auf Wunsch auch im Innenraum des Ferrari SF90 Stradale zu. Novitec verspricht, das Interieur in jedem gewünschten Ton einrichten zu können und dabei reichlich Leder und Alcantara zu verwenden. Und äußerlich dürfte sich der Ferrari in nicht allzu ferner Zukunft auch verändern: Ein Karbon-Aerodynamik-Paket befinde sich bereits in der Entwicklung, verspricht Novitec.

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Ein getunter Ferrari ist ...
... der Beweis, dass sich selbst die schönsten und besten Autos noch veredeln lassen.
... ein Akt der automobilen Blasphemie, der grundsätzlich geächtet werden sollte.

Fazit

Novitec geht die Sache erstmal sachte an und verpasst dem Ferrari SF90 Stradale im ersten Schritt lediglich eine neue Abgasanlage sowie Sportfedern und andere Räder. Aber da kommt sicher noch mehr, und zwar sowohl in Bezug auf die Power als auch auf die Optik.

Ferrari SF90 Stradale
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