Zeekr 9X: Mansory baut dem SUV Suicide Doors

Zeekr 9X mit Suicide Doors
Mansory wagt sich an ein chinesisches SUV

ArtikeldatumVeröffentlicht am 03.05.2026
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Schon ab Werk ist der 5,24 Meter lange Zeekr 9X eine opulente Erscheinung. Mansory scheint das allerdings eher als Ausgangsbasis zu verstehen und rückt das China-SUV optisch in Richtung Rolls-Royce. Auf der Beijing Auto Show 2026 bekam die Öffentlichkeit dieses Fahrzeug zum ersten Mal zu sehen. Es ist der erste Umbau eines chinesischen Fabrikats für Mansory und verdeutlicht die wachsende Expansion des Unternehmens.

Den größten Eingriff tätigt Mansory an den Türen. Im Vergleich zum Serienmodell öffnen diese nämlich gegenläufig – sogenannte Suicide Doors. Für dieses Extra müssen die Tuner zentrale Strukturen von der B- an die C-Säule verlegen, zudem positionieren sie Türgriffe und Öffnungsmechanik neu. Den Umbau bietet Mansory bereits unter dem Namen "New Access of Luxury" an, etwa für die Mercedes G-Klasse. Die serienmäßigen Sicherheitssysteme bleiben erhalten.

Viel Carbon und ein größerer Spoiler

Optisch macht Mansory dann das, was man erwartet. Rundum wächst ein Carbon-Kleid, das den 9X noch breiter und präsenter wirken lässt. Vorn bekommt das SUV eine neue Frontlippe mit integriertem Tagfahrlicht und Mansory-Logo. Außerdem erweitert der Veredler die Radhäuser, integriert dort zusätzliche Belüftungsöffnungen und ergänzt markante Seitenschweller. Hinten folgen ein vergrößerter Dachspoiler und eine neu gestaltete Schürze mit zentraler Bremsleuchte. Die Außenspiegel verkleidet Mansory mit Carbon-Kappen.

Passend dazu montiert Mansory erstmals geschmiedete Leichtbaufelgen des Typs FT.19 im Format 10x24 Zoll. Diese sind auf die hohen Radlasten großer Performance-SUVs ausgelegt und mit Reifen der Größe 295/30 R20 kombiniert.

Vom Antrieb lassen die Veredler aus der Oberpfalz die Finger. 1.381 PS und 1.410 Newtonmeter sprechen für sich. Der Plug-in-Hybrid katapultiert den Koloss in gut drei Sekunden auf Tempo 100, bei 240 km/h wird elektronisch abgeregelt. Neu ist allerdings die Klangkulisse: Eine Klappenabgasanlage mit zwei Doppelendrohren soll für einen kernigen Sound sorgen.

Weißes Leder sorgt für Luxus-Feeling

Im Innenraum setzt Mansory auf Kontrast und Materialwirkung. Helles Leder überzieht Sitze, Türverkleidungen und große Teile des Armaturenbretts. Goldfarbene Linien kontrastieren am Lenkrad, der Mittelkonsole und einigen Bedienelementen. Außerdem bekommt die Mittelkonsole kleine Details, wie Sichtcarbon und eine "Mansory First Edition"-Plakette. Die Fußmatten gestaltet Mansory mit rautenförmiger Steppung. Im Fond verbaut der Tuner zwei Einzelsitze mit integrierten Kopfkissen und eingestickten Logos. Beleuchtete Schriftzüge in den Türverkleidungen runden den Innenraum ab. Preise nennt Mansory auf Anfrage.

Im Video sehen Sie den Ineos Grenadier von Mansory.

Fazit