Der chinesische Autohersteller BYD (Build Your Dreams) bezeichnet sich selbst als weltweit führenden Hersteller von Fahrzeugen mit Plug-in-Hybrid- und batterieelektrischem Antrieb. Liest sich abstrakt und bedeutet konkret, dass die Marke selbstbewusst auch in Europa etablierten Herstellern Konkurrenz macht. Land Rover zum Beispiel.
Defender bekommt Konkurrenz aus China
Der 2020 vollkommen neu aufgelegte Defender bekommt künftig Konkurrenz aus China: Der Ti7 sieht dem britischen Original mit seinen kantigen, geraden Linien, den robusten Proportionen, dem geraden Heckabschluss und den betonten Schultern recht ähnlich und hat auch vergleichbare Abmessungen. Der Siebensitzer ist 5,146 Meter lang, 1,995 Meter breit und 1,865 Meter hoch. Zum Vergleich: Die größte Defender-Variante, der 130, hat acht Sitze und ist alle Richtungen etwas größer: 5,358 Meter lang, 2,105 Meter breit und 1,995 Meter hoch.
BYD spricht von einer "selbstbewussten Präsenz im Straßenverkehr" und einer "kühnen Haltung". Hinter seinem kantigen Heck soll der Ti7 "einen großzügigen Laderaum" bieten. In drei Sitzreihen finden sieben Passagiere Platz.
In 4,8 s von 0-100 km/h
Ein "Dual Mode Performance" Plug-in-Hybrid treibt alle vier Räder an. Weitere Offroad-Ausstattung wie Untersetzung und Differenzialsperren nennt der Hersteller nicht – hier ist der Land Rover Defender im Vorteil. Der Benziner im Ti7 hat 1,5 Liter Hubraum. Leistungsdaten nennt BYD nicht. In Kombination mit dem Elektroantrieb soll der SUV in 4,8 Sekunden von null auf 62 Meilen pro Stunde (99,78 km/h) beschleunigen. Die elektrische Reichweite ist mit 79 Meilen (126 km) angegeben. Zum Vergleich: Der Defender 110 P300 hat einen Plug-in-Hybridantrieb mit 300 PS Leistung und 48 Kilometer elektrischer Reichweite.
Preise für den Ti7 auf dem britischen Markt will BYD in den kommenden Wochen bekanntgeben.












