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Baby-Tesla aus China bestätigt: Tesla Model 2 kommt

Baby-Tesla aus China bestätigt Tesla Model 2 für die große Welt

Tesla designt, entwickelt und baut einen kleinen Tesla für den Weltmarkt. Das hat der amerikanische Autobauer nun offiziell bestätigt.

In einem Interview mit der staatlichen chinesischen Nachrichten-Agentur Xinhua hat sich Tesla-China-Präsident Tom Zhu zur Zukunft von Tesla geäußert und Details zum kommenden Baby-Tesla genannt. Ungewöhnlich, spricht über Teslas Zukunft gemeinhin nur Tesla-Boss Elon Musk persönlich. Und genau der hatte bereits Anfang 2020 bei einer Übergabe-Zeremonie in der Gigafactory 3 im chinesischen Shanghai ein weiteres Tesla-Modell indirekt angekündigt. Vor Mitarbeitern, Kunden und Medienvertretern erklärte er, nachdem er frenetisch wegen seiner Tanzeinlage gefeiert wurde, das amerikanische Unternehmen werde seine Investitionen in China erhöhen und in dem Land nicht nur das Modell 3 sowie das Model Y produzieren, sondern auch "zukünftige Modelle". Gerüchteweise soll der kleine Tesla mindestens über eine 50 kWh-Batterie verfügen – dabei spielt die Reichweite für die städtische Mobilität mit dem Einstiegs-Akku kaum eine Rolle. Long-Range-Versionen mit größeren Batterien sind wahrscheinlich.

Zhu bestätigte nun, das kleine Modell werde im neuen R&D Zentrum (Research & Development, zu deutsch: F&E für Forschung und Entwicklung) in der Gigafactory in Shanghai designt, entwickelt und gebaut. Das neue R&D-Zentrum ist nicht nur das erste Tesla-Entwicklungszentrum in China, sondern auch das erste außerhalb der USA. Deshalb ist man bei Tesla-China offenbar auch sehr stolz, dass das kleine Tesla-Modell nicht nur auf dem lokalen Markt an den Start gehen wird. Dort sind zwar kleine Elektroautos extrem populär, der Baby-Tesla soll aber weltweit seinen Siegszug antreten und der Konkurrenz aus VW ID.3, Honda E oder Hyundai Ioniq 5 das Leben schwer machen.

Neuer Tesla so radikal wie der Cybertruck

Schließlich werde, so Musk, der neue Kleine "supercool. Etwas Radikales wie der Cybertruck, dass die Welt zuvor nicht gesehen hat und direkt ins Herz geht". Der Rest ist Spekulation: Das Modell soll auf der Plattform des Model 3 basieren und als Kompakter mit Steilheck an den Start gehen. Diese Annahme wird befeuert von dem Bild eines kleinen Tesla, welches der Elektroautobauer in einem Wechat-Posting zeigt. Über das in China populäre Netzwerk hatte vor einem Jahr Tesla offizielle Stellenausschreibungen für das neue Design- und Entwicklungszentrum veröffentlicht. Inwieweit die Zeichnung schon ein konkretes Modell zeigt, ist unklar.

Tesla Baby Model 3
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Ebenso unklar ist noch der Preis: Gerüchteweise soll der Einstieg in die Tesla-Welt bei rund 25.000 US-Dollar beginnen, das sind umgerechnet rund 20.000 Euro. Ein solcher Preis ist natürlich nur zu realisieren, wenn Tesla die Produktionskosten dramatisch senkt und preiswertere Batterien verbaut. Entsprechend dürfte es noch ein paar Jahre dauern, bis der Baby-Tesla auf den Markt kommen wird. Die ersten Tests könnten jedoch schon Ende 2021 beginnen. Auch die Modellbezeichnung Tesla Model 2 ist vom Unternehmen nicht bestätigt, wäre jedoch durchaus im Rahmen der Möglichkeit. Schließlich zweigt der Name die Positionierung unterhalb des Model 3 und bleibt nummerisch in dessen Nähe, da er auf dessen Plattform aufbaut.

Vorstellung: Tesla Cybertruck

Tesla Cybertruck
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Die Gigafactory in Shanghai wurde in einer Rekordzeit von weniger als einem Jahr fertig gestellt. Es ist Teslas erste Produktionsstätte außerhalb der USA. Mit dem Werk will Tesla seinen Absatz auf dem größten Markt für Elektroautos deutlich steigern und gleichzeitig Importzölle auf US-Autos umgehen. "Die chinesische Regierung und die Banken unterstützen Teslas Werk in Shanghai erheblich. China braucht Weltklasse-Elektrofahrzeuge, um den Kauf von umweltfreundlichen Autos zu fördern", zitiert die South China Morning Post Gao Shen, einen in Shanghai ansässigen unabhängigen Analysten für den Fertigungssektor. Die Gigafactory wurde mit chinesischen Krediten in Höhe von umgerechnet 1,62 Milliarden US-Dollar realisiert. Bei vollem Ausbau des Werks sollen in der Gigafactory jährlich 500.000 Autos vom Band rollen – zunächst sind 250.000 Model 3 und Model Y geplant. Wenn das Tesla Model 2 im Jahr 2023 auch global an den Start, so dürfte das kleine Modell nicht nur in China vom Band rollen, auch die deutsche Gigafactory wäre ein (moderner) Produktionsstandort.

Übrigens: In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen, welche 10 Modelle wir uns von Tesla wünschen.

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Fazit

Tesla-Boss Elon Musk lässt kaum eine Gelegenheit aus, mit kleinen Ankündigungen ein Maximum an Aufmerksamkeit zu erzeugen. Quasi in einem Nebensatz kündigt er nicht nur weitere Investitionen in China an, sondern auch noch ein neues Modell. Und schon steigt die Laune der Tesla-Fans und -Aktionäre. Dass nun ein anderer als Tesla-Boss Elon Musk sich zur Auto-Zukunft äußert ist mehr als ungewöhnlich. Wie dem auch sei, der kleine Tesla kommt – für den Weltmarkt mit Billig-Batterien und vermutlich knuffigem Design.

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