Bis zu 21.000 Euro: Diese E-Autobauer geben die dicksten Rabatte

Mit diesen Deals bis zu 21.000 Euro sparen
Viele dicke Rabatte locken, doch die Zeit drängt

ArtikeldatumVeröffentlicht am 19.02.2026
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Elektroauto Rabatte
Foto: Hersteller

Voraussichtlich ab Mai kann die neue staatliche E-Auto-Förderung beantragt werden – und zwar rückwirkend bis zum Jahresbeginn 2026. Das bedeutet: Wer die aktuellen Rabattaktionen der Autohersteller clever mit der Kaufprämie kombiniert, kann beim Erwerb eines neuen Elektroautos richtig viel Geld sparen.

Doch die schiere Fülle an Angeboten ist sehr unübersichtlich; fast jeder Autobauer mit E-Modellen im Portfolio bietet derzeit Nachlässe auf die Stromer an. Damit Sie nicht die Hersteller-Websites und Vergleichsportale abklappern müssen, haben wir für Sie die interessantesten Deals hier zusammengefasst. So haben Sie die Möglichkeit, das für Sie passende Modell samt Angebot gezielt anzusteuern.

VW: Bis zu 5.000 Euro ID-Kaufprämie

Europas größter Autohersteller Volkswagen mischt kräftig mit bei der derzeitigen Rabattschlacht. Mit der bis Ende März 2026 gültigen ID-Kaufprämie werden die Modelle ID.3, ID.4 und ID.5 4.000 Euro günstiger. Damit kostet der Basis-ID.3 mit 29.330 Euro aktuell weniger als der günstigste VW Golf. Der ID.4 ist ab 36.335, der ID.5 ab 42.970 Euro erhältlich. Wer sich für einen ID.7 interessiert, kann sogar 5.000 Euro sparen und zahlt für den elektrischen Mittelklässler nur 49.105 (Limousine) respektive 49.905 Euro (Tourer).

Wer für die maximal mögliche Kaufprämie von 6.000 Euro berechtigt ist, kann im Höchstfall beim Kauf eines elektrischen Volkswagens also sogar bis zu 11.000 Euro sparen. Diese erhalten jedoch nur jene E-Auto-Käufer und -Käuferinnen mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen von höchstens 45.000 Euro pro Jahr und mindestens zwei Kindern unter 18 Jahren.

BYD: Bis zu 21.010 Euro E-Bonus

BYD bietet seine elektrifizierten Modelle vorerst bis zum 31. März 2026 mit einem E-Bonus an. Das macht insbesondere das Einstiegsmodell Dolphin Surf zum Mega-Schnäppchen. Dessen Basispreis laut Liste von 22.990 Euro senkt der Hersteller von vornherein um 4.000 Euro. Kommt nun die staatliche Prämie von maximal 6.000 Euro hinzu, kostet der elektrische Kleinwagen nur noch 12.990 Euro. Alternativ bietet BYD für den Dolphin Surf günstige Leasingangebote ab 89 Euro im Monat an.

In absoluten Zahlen profitieren einige andere BYD-Modelle noch deutlich stärker vom E-Bonus. Teilweise gibt es vom chinesischen Hersteller fünfstellige Nachlässe auf die eigenen Elektrofahrzeuge oder Plug-in-Hybride. Am heftigsten fällt der Preissturz beim großen Elektro-SUV BYD Tang aus. Dessen Listenpreis beträgt 75.000 Euro; nach Abzug des E-Bonus (21.010 Euro) und der höchstmöglichen staatlichen Förderung (6.000 Euro) reduziert sich der Preis auf nur noch 47.990 Euro. Allerdings verweist BYD ausdrücklich darauf, dass es keinen Rechtsanspruch auf die Rabatte gibt und diese nur von an der Aktion teilnehmenden Händlern gewährt werden.

Toyota: Maximal 12.300 Euro Deutschlandprämie

Toyota hat bis zum 31. März 2026 die Deutschlandprämie aufgelegt. Dahinter verbirgt sich eine Rabattaktion für die Elektro- und Plug-In-Hybrid-Modelle des japanischen Herstellers – allerdings nur für Kundinnen und Kunden, die ihr Auto leasen. Am stärksten kann profitieren, wer sich für den E-SUV bZ4X entscheidet.

Angesichts der auf 369 Euro sinkenden monatlichen Leasingrate bei 1.990 Euro Anzahlung, 48 Monaten Laufzeit und 40.000 Kilometern Gesamtfahrleistung beträgt die Gesamtersparnis satte 12.300 Euro. Hinzu kommt: Da Leasingnehmer ebenfalls von der staatlichen Prämie profitieren können, lassen sich die Kosten um weitere maximal 6.000 Euro senken.

Smart: Bis zu 6.000 Euro Smart-Prämie

Das Elektroauto-Joint-Venture von Mercedes und Geely hat seine Smart-Prämie erhöht. Bei den Baureihen #1 und #3 beträgt der Nachlass bis zu 6.000 Euro. Wer also den höchstmöglichen Förderbetrag vom Staat erhält, kann maximal 12.000 Euro sparen, weshalb sich der günstigste Smart (#1 in der Pure-Ausstattung) von 36.990 auf 24.990 Euro verbilligt.

Beim Topmodell #5 beträgt die Smart-Prämie immerhin 4.000 Euro. Ein Enddatum für die Rabattaktion kommuniziert Smart bislang nicht. Allerdings wird der Nachlass nicht beim Leasing gewährt.

Ford: 5.000 Euro Kaufbonus

Mit dem Explorer und Capri sowie dem Puma Gen-E und Mustang Mach-E hat Ford inzwischen ein quantitativ gut bestücktes E-Auto-Programm; hinzu kommt der teilelektrifizierte Kuga Plug-in-Hybrid. Auf alle genannten Modelle gewährt der Hersteller aktuell einen Kaufbonus von 5.000 Euro.

Damit lässt sich im günstigsten Fall für 25.900 Euro (Puma Gen-E) ein elektrischer Ford fahren. Wer zusätzlich 6.000 Euro staatliche Förderprämie erhält, rutscht bei dieser Baureihe sogar unter die 20.000-Euro-Marke.

Dacia Spring: 3.000 Euro Elektrobonus

Dacia hat seinen Elektrobonus für den Spring bereits reduziert. Aus den ursprünglichen 5.000 Euro sind in der Zwischenzeit 3.000 Euro geworden. Und da das Basismodell Spring Essential Electric 70 aktuell nicht verfügbar ist, ist das Zeitfenster für den "Superschnäppchen-Spring" für nur 5.900 Euro inzwischen geschlossen.

Doch auch so bleibt der kleine Rumäne mit chinesischen Wurzeln sehr günstig: Dank Dacia-Elektrobonus sinkt der Preis des mittleren Modells Spring Expression Electric 70 auf 15.700 Euro – oder gar unter die 10.000-Euro-Marke für Empfänger der maximalen Förderprämie. Wie bei den meisten anderen Aktionen auch ist hier Schnelligkeit gefragt: Der Elektrobonus gilt nur bis zum 31. März 2026 oder "solange der Vorrat reicht".

Citroën: 6.000 Euro Rabatt

Citroën verdoppelt die Förderprämie. Das bedeutet: Wer sich für ein vollelektrisches Modell der Marke entscheidet, kann im Höchstfall 12.000 Euro sparen (6.000 Euro staatliche Förderung plus Herstellerrabatt in derselben Höhe). Das Elektro-Basismodell ë-C3 kann damit unter Umständen von 19.990 Euro Listen- auf nur noch 7.990 Euro Realpreis sinken. Doch auch für die anderen Elektro-Citroëns ë-C3 Aircross, ë-C3, ë-C4 X, C5 Aircross Elektro, E-Berlingo und E-Spacetourer sowie die Plug-in-Hybride gilt die Förderprämien-Verdopplungs-Aktion, die planmäßig am 31. März 2026 endet.

Peugeot: 6.500 Euro Rabatt

Mit Peugeot hat eine weitere Stellantis-Marke eine Rabattaktion aufgelegt. Über ihren Elektrobonus gewähren die Franzosen bis zu 6.500 Euro Nachlass. Den Höchstsatz gibt es beim Peugeot E-2008, der in Kombination mit der vollen staatlichen E-Auto-Förderung bis zu 12.500 Euro billiger wird und dann nun nur noch 28.050 Euro kostet. Gleichzeitig bietet Peugeot derzeit sehr günstige Leasingraten auf ausgewählte Modelle mit bestimmten Ausstattungslinien. So kostet der Peugeot E-208 Style im Idealfall nur 119 Euro im Monat.

Nissan: 8.500 Euro Bonus

Einen der aktuell höchsten Rabatte bietet Nissan an. Allerdings nur, wenn man sich für den Elektro-SUV Ariya mit der Advance-Pack-Ausstattung und dem großen 87-Kilowattstunden-Akku entscheidet. Dann sinkt der Preis um 8.500 auf 44.932 Euro – oder auf gar auf 38.932 Euro, wenn die höchstmögliche staatliche Förderung abgezogen werden kann. Für Schnäppchenjäger wird zudem der neue Nissan Micra interessant. Der Technik-Zwilling des Renault R5 E-Tech Electric wird im Leasing dank Nissan-Bonus um 3.600 Euro günstiger. Rechnet man die gesamten Kosten über vier Jahre zusammen, lässt sich der Micra über diesen Zeitraum für 12.888 Euro zuzüglich Überführung nutzen.

Fazit