Jede Woche neu: Echt jetzt? Gesprengter Tesla & vergessener Lancia

1/51 Sprenung statt Reparatur Sprenung statt Reparatur

2/51 Bewegen verboten! Bewegen verboten!

3/51 Tempo halten aus dem Baumarkt Kartuschenpressen-Tempomat

4/51 Eiswagen für überall Eiswagen für überall

5/51 Fährt sich wie ein Plumps-Klo Fährt sich wie ein Plumps-Klo

6/51 Rekuperation vermasselt die Fahrprüfung Rekuperation vermasselt die Fahrprüfung

7/51 Käsefuß-Spoiler Käsefuß-Spoiler

8/51 Mut zum Boot Mut zum Boot

9/51 Bierchen auf der Motorhaube Radarfalle Derblecken auf Australisch

10/51 Rekord-Hot-Hatch kostet sechsstellig Kompakter für schlanke 102.000 Dollar

11/51 Zurück in die Zukunft, aber breit The Future is wide open

12/51 Fahr nicht so hoch, mein kleiner Freund Über die Brücke, aber nicht überschlagen

13/51 Flieg' nicht so hoch, mein kleiner Freund Flieg' nicht so hoch, mein kleiner Freund

14/51 Die schnellste Theke der Welt Die schnellste Theke der Welt

15/51 You're in the Army now You're in the Army now

16/51 Hagel? Nicht lustig! Hagel? Nicht lustig!

17/51 Elon Musk meint es Bier-Ernst Elon Musk meint es Bier-Ernst

18/51 Bitte nicht zurück in die Zukunft Bitte nicht zurück in die Zukunft

19/51 Corvette mit Nierenschaden Corvette mit Nierenschaden

20/51 Dem Himmel so nah ... Dem Himmel so nah ...

21/51 Nicht jeder Mensch lebt gefährlich Nicht jeder Mensch lebt gefährlich

22/51 Fledermaus für den Frieden Fledermaus als Friedensengel

23/51 Rauch? Bitte melden! Rauch? Bitte melden!

24/51 Jaguar, wir haben ein Problem! Jaguar, wir haben ein Problem!

25/51 Haarscharf daneben Bugatti rasiert sein Image

26/51 Ich fahr' Blumen ... Ich fahr' Blumen ...

27/51 1 Kilometer, 15 Monate Knast 1 Kilometer, 15 Monate Knast

28/51 Brücke statt Statue für Ned Flanders Didli dudli Fußgängerbrücke

29/51 Lass' die Sonne rein Schatten für den Motorblock

30/51 Feucht, nicht fröhlich Evoque mit amputierter Heckklappe

31/51 Außer Rand und Pfand Außer Rand und Pfand

32/51 Roma rücksichtlos rasiert Roma rücksichtlos rasiert

33/51 Strampel-Auto macht Männchen Hochkant spart Platz

34/51 Feuer & Flamme Shiguli grillt die Luft

35/51 Ford lässt Bänke fahren Ford lässt Bänke fahren

36/51 Drive me to the Moon Drive me to the Moon

37/51 Und sie fliegen doch Und sie fliegen doch

38/51 Ein Fensterplatz für alle! Ein Fensterplatz für alle!

39/51 Finger weg von meinen Keksen! Bei Keksen hört der Spaß auf!

40/51 Parfum gegen Benzin-Entzug? Bitte was? Parfum gegen Benzin-Entzug? Bitte was?

41/51 Civic-Tandem Honda Civic mit Schweiß-Antrieb

42/51 Starlink-Internet auf der Autobahn Prius mit Satellitenkontakt

43/51 Passat-Unikat mit Sarg Passat-Unikat mit Sarg

44/51 Ich will zur Feuerwehr! Feuerwehrauto fürs Handschuhfach

45/51 Eiskaltes Lade-Händchen Einstecken, Robo!

46/51 V8 für Hobbygärtner V8 für Hobbygärtner

47/51 Oh weh, ein Chrysler 300C Oh weh, ein Chrysler 300C

48/51 Multiples Nieren-Versagen Der geht uns echt an die Nieren

49/51 Hauptsache Porsche! Kleiner Porsche für große Jungs

50/51 Ladesäule ge"hackt" Versaute Ladesäule

51/51 Trauriger Miata DAS hat kein Mazda Miata verdient!

Vergessener Lancia Fulvia Youtube
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Echt jetzt? Gesprengter Tesla & vergessener Lancia

Genial oder gaga? Nicht alles, was die Redaktion erreicht, schafft die große News-Karriere. Aus Gründen. Eigentlich schade drum, oder?

Was in der Redaktionskonferenz passiert, bleibt in der Redaktionskonferenz. Natürlich gibt es diese Regel nicht. Aber es gibt durchaus Themen, die es am Ende jeder redaktionellen Planungsrunde nicht auf die Webseite schaffen. Weil's eigentlich immer viel zu viele Themen für viel zu wenig Redakteure gibt. Und weil auch wir manchmal ratlos vor Themen stehen, die zwar irgendwie etwas mit Autos oder Mobilität zu tun haben, sich aber standhaft weigern, in irgend eine Schublade zu passen. Sowas blieb bislang liegen. Mal aus guten, mal aus nicht so guten Gründen. Trotzdem schade drum, finden wir. Und haben aus diesem Grund diese neue Schublade eingerichtet. Die hat reichlich Platz für die großen und kleinen Ab- und Besonderlichkeiten. Kommt ab sofort jeden Freitag neu. Viel Spaß damit!

Gut 20.000 Euro hätte Tuomas Katainen aus Finnland in die Hand nehmen müssen, um das gesamte Batteriepaket seines kurz vorher gebraucht gekauften Tesla Model S (Baujahr 2013) zu tauschen. Viel zu teuer für den jungen Finnen, der sich in der Folge spektakulär von seinem gebrauchten Tesla verabschiedete. Gemeinsam mit einem befreundeten Sprengstoffexperten und mit Hilfe von 30 Kilo Dynamit jagte er sein Elektroauto kurzerhand in die Luft. Die Sprengung im finnischen Dorf Jaala hielt der Youtube-Kanal „Pommijätkät“ fest. Die spinnen, die Finnen.

Wie sich ein ungesprengtes Model S im Vergleich mit dem Porsche Taycan schlägt? Ziemlich gut!

Als Kiosk-Besitzer Angelo Fregolent aus Conegliano sein Auto vor 47 Jahren in der Via Zamboni parkt, ahnt er natürlich nicht, dass sein Lancia Fulvia eines Tages ein Denkmal werden würde. Im Lancia vor dem eigenen Kiosk lagerte er seine Zeitungen und Zeitschriften. Gefahren wurde das Fahrzeug aber nie, weil Fregolent in unmittelbare Nähe seines Kiosks wohnte und immer zu Fuß ging. Bei Einwohnern und Touristen ist der Fulvia längst Kult und wurde im Oktober von einem Restaurator abgeholt, um ihn für die "Ewigkeit" zu konservieren. Nach erfolgter Restauration soll der Lancia aber wieder zurück in die Via Zamboni. Bei Google Maps ist das gute Stück immer noch im Originalzustand zu bewundern!

Lust auf einen Lancia Fulvia bekommen? Dann hätten wir hier die Kaufberatung des Kult-Lancia!

Kennt jeder: Für wenig Geld einen nicht mehr ganz so jungen Gebrauchten beim Fähnchenhändler geschossen. Auto top, leider ein bisschen rudimentär ausgestattet. Vieles lässt sich aus den Zubehörhandel nachrüsten. Beim Tempomat wird's aber kniffelig. Es sei denn, man pfeift aufs Thema TÜV und hat im Keller zufällig noch eine alte Kartuschenpresse rumliegen. Dann kann man damit so eine Art Tempomat improvisieren. Garantiert lebensgefährlich und garantiert auf keiner Straße dieser Welt legal. Aber kreativ. Wo gesehen? Natürlich beim Social-News-Aggregator Reddit.

Auch lustig, aber garantiert ungefährlich: Die besten Zitate und Ausreden von Versicherungskunden.

Polaris baut hauptsächlich Schneemobile und All-Terrain-Vehicles, so genannte ATVs. Wendige Allesdurchkommer, die durch ihre Bauart sehr flexibel auf so ziemlich jede Anforderung angepasst werden können. Und weil sie bei Polaris so ziemlich jeden Spaß mitmachen, haben sie sich für eine Veranstaltung bei der Spezialfirma Draco den wohl geländegängisten Eiswagen der Welt bauen lassen. Drei Kühlboxen bieten reichlich Platz für jede Menge Eis, zwei zusätzliche Generatoren liefern Strom für die Fete drumherum.

Polaris? Da war doch was. Stimmt! Die bauen nämlich jetzt auch elektrische ATV!

„Ach Du Schei…“ könnte einer der meist gesagten Sprüche sein, die am seltensten aufgeschrieben durch die Welt geistern. Und er trifft’s in diesem Fall – fast. Denn auf Youtube findet sich ein Video von einem euphemistisch als „Nebengebäude“ bezeichneten mobilen Klo mit Düsenantrieb. Ein altes Go-Kart-Chassis diente als Fahrgestell, ein paar Plastikwände in Holzoptik als Verkleidung. Die Kraftentfaltung des stotternden Jet-Antriebs erinnert ein wenig an gestörte Verdauung.

So was taugt nur für abgesperrte Flugplätze? Von wegen! Chrysler baute jedenfalls mal ein Auto mit Gas-Turbinen-Antrieb.

Handelsübliche Elektroautos gibt’s nicht mit manuellem Getriebe. Ihre Eingang-Automatik erleichtert das Fahren ungemein. Hierzulande erwirbt man mit einer Fahrprüfung auf einem solchen Auto nicht das Recht, Handschalter zu fahren. In den USA ist das Automatikgetriebe selbst bei Verbrennern so verbreitet, dass ein manuelles Schaltgetriebe fast schon als Diebstahlschutz durchgeht.

Bei einer Fahrprüfung in Kalifornien (wo man mit einem eigenen Fahrzeug antritt) aber ist ein 16-Jähriger mit seinem Tesla wegen einer anderen E-Auto-Besonderheit durchgefallen: Das automatische Regenerationsbremsen nahm ihm das Betätigen des Bremspedals ab. Genau die Bewegung wollte die Prüferin des DMV (Department of Motor Vehicles) aber sehen. “Der Prüfling hat das Auto nicht abgebremst, er trat erst auf die Bremse, als das Auto schon stand“, kommentierte sie die erfolglose Fahrprüfung im Protokoll. Kurios, oder? Offenbar prüfte die Behörde, ob der Fahrschüler bremst und nicht, ob er das Auto rechtzeitig zum Stehen kommt.

Die Geschichte hat in den USA natürlich ein Happy End: Der Vater des Prüflings beschwerte sich und wies auf den Widersinn hin. Daraufhin erhielt nicht nur sein Sohn die Fahrerlaubnis, sondern die DMV wies zudem ihre Prüfer darauf hin, dass E-Autos genauso zu behandeln seien wie Verbrenner.

Wenn Sie wissen wollen, wie Automatik-Prüflinge hierzulande die Fahrerlaubnis für Handschalter bekommen, lesen Sie hier weiter.

Ja doch, es gibt tatsächlich Schuhe, die ich für noch überflüssiger halte, als Cowboystiefel: Croqs. Gummilatschen, die es leider zu globaler Verbreitung gebracht haben. Vom Hersteller (und allen Nachahmern) gibt's reichlich Zubehör, um aus den quietschbunten Gummitretern peinliche quietschbunte Gummitreter zu machen. Noch nicht schlimm genug? Kein Problem. Zum Glück gibt's ja heute 3D-Drucker und die passenden Communities, die sich um die Verbreitung der besten Druckvorlagen kümmern. Jüngstes 3D-Verbrechen: Ein ausgedruckter Heck-, bzw. Hackenspoiler für den Croqs-Sicherungsriemen. Der Käsefuß-Spoiler für die ganz Schmerzfreien. So kaputt, dass es fast schon wieder genial ist, oder?

Bei allem Unverständnis für Gummi-Galoschen: Sneakers, die zu Autos passen, können durchaus schick aussehen!

Die Faszination für Cowboystiefel ist, wenn man es mal zurückhaltend formulieren möchte, an meiner Sozialisierung vorbeigegangen. Ob das nun Gnade oder Geburtsfehler ist, darf gerne jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist: Abgesehen vom Einsatz als Arbeitsschuh hoch zu Ross sind die Dinger in weiten Teilen der westlichen Hemisphäre längst Kult. Und deshalb kommt es auch nicht wirklich überraschend, dass sie sich bei Dodge mit Lucchese, einem der renommiertesten Hersteller für Westernstiefel zusammengetan haben, um sich das passende Schuhwerk für den 10. Geburtstag der Limited Longhorn Edition des Ram 1500 entwerfen zu lassen. Dabei herausgekommen sind 5 paar Stiefel, 3 für Männer, zwei für Frauen. Alle mehr oder weniger auffällig gestaltet und grundsätzlich keine Schnäppchen: Los geht's bei 695 Dollar (615 Euro), Schluss ist erst bei 2.405 Dollar, was 2.207 Euro entspricht. Wer's mag ...

Auch wenn Sie Stiefel nicht so interessieren, die elektrische Zukunft des Ram 1500 ist tatsächlich ziemlich spannend!

Selbst Autofahrer, die mit Geschwindigkeitsbeschränkungen kein Problem haben, dürften Radarfallen nicht für einfach nur segensreich halten. Dass sie im Ruf stehen, vor allem für Einnahmen ihrer Betreiber zu sorgen und nicht immer zur Verkehrssicherheit beitragen, mag damit zu tun haben. Seinen Unmut darüber zum Ausdruck bringen und dabei die eigene und die Verkehrssicherheit zu gefährden, ohne (bislang) erwischt zu werden, das haben (vermutlich drei ) Männer in Australien geschafft: Sie fuhren auf dem Mittelstreifen zu schnell. Auf dem Blitzerfoto ist ein Mann auf der Motorhaube eines Pick-ups zu erkennen, der aus einer Flasche Bier trinkt, während der Beifahrer seine zum Fenster hinaushält. Gemessene Geschwindigkeit: 119 km/h. Erlaubt: 100 km/h. Warum die Polizei die waghalsigen Spaßvögel nicht erwischen konnte? Das Nummernschild gehört zu einem anderen Auto.

Was die Verursacher der Aufnahme über das Foto sagen würden, wissen wir daher nicht. Vielleicht dasselbe, was ein Unfallbeteiligter an seine Versicherung schrieb: „Ich weiß, dass ich schuld bin, aber ich sehe es nicht ein“. Was für Stilblüten Versicherungen sonst noch gesammelt haben, lesen Sie hier.

Der Honda Civic Type R hat viele Fans. Verständlich – das Auto hat sich als leistungs- und charakterstarker Hot Hatch auch mit guten Zeiten auf der Nordschleife einen Namen gemacht. Dass ein Exemplar als Gebrauchtwagen bei Bring a Trailer einen sechsstelligen Preis erzielt, überrascht dann aber doch. Okay, es ist die Nummer 1 von 600 Stück einer Sonderserie für den US-Markt und hat erst 16 Meilen auf dem Tacho. Aber 102.000 Dollar - echt jetzt?

Wenn Sie wissen wollen, wie sich der „normale“ Civic Type R auf der Rennstrecke fährt, lesen Sie hier weiter.

Der DeLorean DMC-12 war zwar ein Flop, aber einer mit Strahlkraft. Spätestens seit den Back-to-the-Future-Filmen ab 1985 war der Flügeltürer mit der Edelstahlkarosse Kult. Bis heute. In Würde altern ist also nicht. Auf der Tuningmesse SEMA in Las Vegas steht jetzt ein kräftig modifizierter DMC-12 von Speedhunter mit einem üppigen Widebody-Karosserie-Kit. So breit, dass Marty McFly damit womöglich nicht mehr zurück in die Zukunft gekommen wäre. Die Idee für die Breit-Bau Flunder hatte übrigens Designer Khyzyl Saleem, der sowas regelmäßig für alle möglichen Autos erdenkt - hier beispielsweise für den Golf 7.

Echte Zukunftsideen für den DeLorean gibt es auch. Zum Beispiel von Angel Guerra, der schon für den E-Autobauer Rimac gearbeitet hat.

Klappbrücken sind toll. Vielleicht erinnern Sie sich noch, wie Sie als Kind Bilder von der Tower Bridge in London bewundert haben. Der 27. Oktober 2021 könnte dafür sorgen, dass das anderthalbjährige auf dem Rücksitz dieses Kleinwagens mit Klappbrücken eher unangenehme Erinnerungen verbinden wird: Seine Eltern wollten im belgischen Löwen über einen Kanals fahren, als sich die Brücke öffnete. Der Fahrer konnte offenbar nicht schnell genug zurückfahren, schon wenigen Sekunden war es zu spät: Die Fahrbahn ragte fast senkrecht in die Höhe. Erstaunlich lange hielt sich der Kleinwagen mit offenbar voll getretener Bremse, dann begann er zu rutschen und und rummste mehrere Meter weiter unten auf die waagrechte Asphalt-Oberfläche, wo er sich überschlug, wie im Video zu sehen ist. Verletzt wurde offenbar niemand. Ein Glück!

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist unklar. Das beide Frontpassagiere derart abgelenkt waren, ist schwer vorstellbar. Was Autofahrer am meisten ablenkt, lesen Sie hier

Dieses absurde Ding zwischen "Nie im Leben" und "Muss ich sofort haben!" kennen wir alle. Jüngstes Beispiel: der Jetson One. Oder die Jetson One? Das Jetson One? Weiß der Geier. Im Grunde geht es um eine Drohne, in der ein Mensch rund 20 Minuten durch die Gegend fliegen kann. Das fliegende Elektro-Moped sieht irre aus, produziert irre coole Bilder, fühlt sich bestimmt irre an und ist ganz sicher irre genug, um bei vielen Zeitgenossen ins "Nie im Leben"-Nirvana wegsortiert zu werden. Wer im Mini-Senkrechtstarter mitfliegen will, braucht ein bisschen Budget (80.000 Euro), ein bisschen Geduld (Jahresproduktion 2022 ausverkauft) und vielleicht ein bisschen Sport (maximales Pilotengewicht 95 Kilo).

Wem das Ding zu viele Propeller hat, der kann ja auch den Jetpack Aviation Recreational Speeder warten. Auch ein fliegendes Moped, aber mit Turbinenantrieb. Von dem haben wir aber seit 2019 nichts Neues mehr gehört ...

Wer aus automobiler Sicht eine ganz miese Woche erwischt hat, tut immer gut daran, bei den Freunden von alibaba.com vorbeizuschauen. Die haben fahrzeugtechnisch eigentlich immer was im Angebot, das die Stimmung hebt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem elektrischen Bierbike? Die Dinger dürfen in Deutschland seit 2012 nur noch mit einer Sondergenehmigung im Straßenverkehr bewegt werden, sind aber bei der Firma Bestarcycle nach wie vor ein ganz großes Thema. Wichtigste Änderung zu den Strampel-Theken der Vergangenheit: Die bis zu 15 Mitfahrer können zwar ordentlich in die Pedale treten - das hat aber praktisch keine Auswirkung auf die Geschwindigkeit. Angetrieben werden die Dinger nämlich rein elektrisch. Der Antrieb zerrt so ein Elektro-Bierbike auf maximal 20 km/h, der bis zu 20 kWh große Akku reicht garantiert länger, als selbst die versiertesten Bier-Pedalisten trinken können. Kostenpunkt: je nach Ausstattung und Größe zwischen 10.000 und 15.000 Dollar.

Hätten Sie gewusst, dass Bierbikes seit 2012 mehr oder weniger verboten sind? Nicht? Dann kann ein Blick in die 44 Verkehrs-Irrtümer nicht schaden!

Flugzeug oder nicht - wenn etwas "B-52" heißt, dann muss sowas zum Militär. Alleine schon aus historischen Gründen. Das sehen sie bei der australischen Armee übrigens ähnlich und haben sich deshalb zumindest testweise mit einigen B-52-E-Bikes des australischen Herstellers Stealth eingedeckt. Eingesetzt werden die Elektro-Räder bei der Aufklärungstruppe, die damit die Erkundung für die motorisierten Kräfte übernehmen soll. Wer jetzt dabei allerdings an einen gemütlichen Sonntagsausflug durch die australische Weite denkt, hat sich die Stealth-Bikes noch nicht im Detail angesehen. Das B-52 kommt mit seinem 2-kWh-Akku auf eine Reichweite von rund 100 Kilometern und ist dabei bis zu 80 km/h schnell. 

Lust auf noch mehr Militärgerät? Dann hätten wir da zum Beispiel diesen für den Einsatz bei der US-Armee umgebaute Rallye-Racer!

Die richtig (fiese) Größe vorausgesetzt, brauchen Hagelkörner nur wenige Sekundenbruchteile, um aus einem gepflegten Neuwagen einen wirtschaftlichen Totalschaden zu machen. Das wusste offensichtlich auch dieser junge Australier, der mit vollem Körpereinsatz versucht hat, seine geliebte Toyota Supra vor einem Hagelsturm zu beschützen. Den Teil des Autos, den er nicht mit Pappkartons abgedeckt bekam, verteidigte er mit seinem Körper. Ob's geklappt hat, geht aus dem dazugehörigen TikTok-Video leider nicht hervor. Wir hoffen nur das Beste. Fürs Auto und seinen Besitzer.

Weil's wirklich nicht witzig ist: Wer kommt eigentlich für einen Hagelschaden auf?

Mit einem "Gigafest" für 9000 Gäste aus der näheren Umgebung läutete Tesla am 9. Oktober den Zielsprint in Sachen Gigafactory in Grünheide bei Berlin ein. Trotz diverser Einsprüche von Umweltschützern und Bürgerinitiativen kann die finale Betriebserlaubnis praktisch jeden Tag eintrudeln. Entsprechend gut gelaunt präsentierte sich Tesla-Chef Elon Musk bei seinem Auftritt auf dem "Gigafest". Wichtigste Botschaft: "Giga Berlin" wird großartig. Mit eigenem Bahnhof, coolen Graffitis und eigenem ... Bier! Die passende Flasche im Cybertruck-Design hatte der Tesla-Boss zumindest virtuell gleich dabei. Große Augen bei den Besuchern. Meint Musk das tatsächlich ernst? Gigabier aus Grünheide? Schwer zu sagen. Allerdings zeigt ein Blick in die Vergangenheit, dass Musk vermeintliche Schnapsideen erfolgreich umgesetzt hat. Angefangen vom limitierten Flammenwerfer bis hin zum Tesla-Tequila. Also schreiben wir das Tesla-Kaltgetränk besser nicht vorschnell ab.

Mit ambitionierten Ideen kennt Elon Musk sich aus. Beim amerikanischen Patentamt hat die Firma im September 2019 das Patent für einen Laser-Scheibenwischer eingereicht.

Abgesehen von seinem Auftritt in der legendären Kinofilm-Reihe "Zurück in die Zukunft" hat der DeLorean DMC-12 es ausschließlich zu trauriger Berühmtheit gebracht. Mies verarbeitet, untermotorisiert und viel zu teuer war bereits nach 8.600 verkauften Modellen Schluss. Bis heute gibt es immer wieder Gerüchte über das Comeback der Firma, die zwischenzeitlich mehrfach den Besitzer wechselte. Aus England kommt jetzt tatsächlich ein neuer DeLorean. Der hat aber, abgesehen von den Flügeltüren und der Kühlermaske, überhaupt nichts mit dem Original zu tun. Denn der DeLorean DMC-21 ist ein Dreirad-Pick-up, der auf einem Reliant Rialto aufbaut. Um das grausame Vehikel einigermaßen in Richtung DeLorean zu kriegen, wurde mit gebürsteten Aluminiumpaneelen,  Flügeltüren und einem Fluxkompensator ausgestattet. Umgerechnet 24.000 Euro will Ty DeLorean, der von sich selbst behauptet, ein unehelicher Sohn Sohn von John Z. DeLorean zu sein, für so einen Flügel-Dreirad haben. Was nur konsequent ist und den Kreis zur Historie schließt: Auch der DMC-21 ist hoffnungslos untermotorisiert, mies verarbeitet und viel zu teuer.

Autodesigner Angel Guerra geht deutlich behutsamer mit dem DeLorean-Erbe um und hat Ende 2020 einen virtuellen Nachfolger des DMC-12 auf die Räder gestellt.

Klar, lässt sich über Geschmack streiten. Aber halt nicht immer. Was der finnische "Künstler" Risto Majuri nämlich dieser 1977er Corvette angetan hat, erfüllt ohne Frage den Tatbestand der automobilen Grausamkeit. Der amerikanische Klassiker schiebt eine Kühler-Niere vor sich her, die selbst die gewagtesten Ideen der BMW-Designtruppe um Adrian van Hooydonk weit in den Schatten stellt. Warum Risto Majuri sich derart an der Corvette vergangen hat, wird nicht ganz klar. Allerdings scheint ihm die Sache inzwischen selbst nicht mehr ganz geheuer zu sein: Sein nach eigenen Angaben zu 90% fertiggestelltes Projekt steht nämlich bereits zum Verkauf. 20.000 Euro will er dafür haben. Das nennen wir jetzt einfach mal gewagt.

Natürlich lag auch BMW in Sachen Niere immer mal wieder daneben. Wir verweisen an dieser Stelle zum Beispiel auf die geheime ZBF-Studie des BMW 7ers aus dem Jahr 1996.

Höhenangst? Dann klicken Sie jetzt besser schnell weiter. Wir beschäftigen uns nämlich mal kurz mit dem Thema "urbanes Klettern". Und das ist nichts für schwache Nerven. Zumindest dann nicht, wenn man die Sache derart radikal angeht, wie Fotograf und Urban-Kletterer "Cpt.Olf". Der behält seinen echten Namen gerne für sich. Weil nicht jede seiner spektakulären Kletter- und Foto-Aktionen in den klassischen Rechtsrahmen passt. Seine jüngste Idee: ein kurzes Nickerchen in der Hängematte. Klingt wenig spektakulär. Abgesehen vielleicht von der Tatsache, dass "Cpt.Olf" sein mobiles Bett IM Mercedes-Stern auf dem Europa-Center in Berlin verzurrt hat. 100 Meter über dem Breitscheidplatz. Nachahmung? Nicht empfohlen. Und als Gesamtkunstwerk natürlich verboten. Aber halt spektakulär. 

Wer's nicht ganz so schwindelerregend mag, kann ja mal bei Fabian Oefner vorbeischauen. Der hat unter anderem schonen einen Audi R8 virtuell "explodieren" lassen. Auch spektakulär. Aber garantiert ungefährlich!

Wir müssen an dieser Stelle nicht darüber diskutieren, wie gut oder schlecht die Idee von Elon Musk ist, seine Idee vom autonomen Fahren mehr oder weniger ausschließlich kamerabasiert umzusetzen. Das wird die Zukunft zeigen. Viel spannender (und zuweilen auch lustiger) ist es, den selbstlernenden KI-Piloten im Alltag dabei zuzusehen, wie sie an Banalitäten scheitern. Hier trifft es eben einen Tesla, aber vor falsch interpretierten Verkehrssituationen ist bislang kein Assistenzsystem sicher. Die Geschichte zum Bild: Colby Kane fährt mit seinem Tesla Model 3 durch die Gegend, das plötzlich Fußgänger auf dem Highway anzeigt. Höchste Alarmstufe? Nicht ganz. Weil ein Blick durchs Fenster zeigt: Das ist nur die Beklebung auf einem Truck, der für Anzüge Werbung macht. Blöd gelaufen. Aber eben auch Teil der Lernkurve, mit der jede künstliche Intelligenz zu kämpfen hat.

Um künftig noch mehr Testfahrer zur Verfügung zu haben, gibt's bei Tesla inzwischen den Beta-Knopf. Über den können sich Tesla-Fahrer für die neuste Version des Autopiloten bewerben. Aber nur, wenn sie vorher 100 Punkte als guter Autofahrer gesammelt haben.

Die Legende von Fledermausmann, der als dunkler Ritter durch Gotham City zieht und reihenweise Übeltäter zur Strecke bringt, hat sich längst von der quietischigen TV-Schmonzette der 1960er-Jahre zur düster-dystopischen Endzeit-Fantasie gewandet. Funktioniert an der Kinokasse, keine Frage. Aber da muss doch noch mehr gehen. Da dachte sich auch Digitalkünstler Kefan Weng und hat den Dark Knight radikal umgestaltet. Sanftes Pink, adrett kombiniert mit einem Spitzendeckchen als Umhang-Topper. Immer mit dabei, ein entsprechend lackiertes Tumbler-Batmobil. Das kann man jetzt sehen wie man will, aber Batman kann das tragen! Der Fledermausmann als pastelliger Friedensengel. Herrlich. Die Botschaft des Künstlers: Farben sollten nicht dafür missbraucht werden, um damit Geschlechter zu kennzeichnen! Recht hat er.

Batmobil? Damit kennen wir uns aus. Der Tumbler ist ja längst Geschichte. Künftig soll Batman wieder deutlich bodenständiger werden. Zum Beispiel mit diesem Geschoss im Muscle-Car-Look!

Es dauerte mehrere Rückrufe, bis Chevrolet ein Einsehen mit den geplagten Bolt-Kunden hatte und wegen immer wieder auftretender Fahrzeugbrände jetzt Stück für Stück die Batterien aller verkauften Bolts austauscht. Ein echtes Drama. Und teuer dazu. Die gesamte Rückrufaktion kostet den GM-Konzern rund eine Milliarde US-Dollar. Weil Batterien aber ein rares Gut sind, kann sich der Akkutausch aber eine ganze Weile hinziehen. So lange gilt für Bolt-Fahrer (und alle Käufer des baugleichen Opel Ampera-e), dass die ihre Fahrzeuge nach dem Laden nicht in geschlossenen Räumen abstellen sollen. Außerdem empfiehlt Chevrolet, den Akku nicht unter eine Rest-Reichweite von 110 Kilometern zu entladen. Ein ganz besonders vorsichtiger Bolt-Kunde hat seinen kleinen E-Chevrolet zusätzlich noch mit einem Rauchmelder aus dem Baumarkt aufgerüstet - und es damit im Social-News-Aggregator reddit.com zu trauriger Berühmtheit gebracht. Apropos traurig: Ampera-e-Kunden gucken beim Akkutausch übrigens in die Röhre.

Bitte nicht von Bildern brennender Elektroautos verrückt machen lassen. Insgesamt brennen die Dinger nämlich deutlich seltener, als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor!

Das Thema Flugzeuge, die zu Autos umgebaut wurden, hatten wir an dieser Stelle bereits mehrfach. Zeit für eine neue Kategorie: Flugzeuge, die zu Anhängern umgebaut wurden. Die Idee dahinter ist natürlich genauso widersinning wie bei automotorisieren Flugzeugen. Der hier sprengt aber dann doch die nach unten offene Bewertungsskala. Das Gespann aus einem Jaguar XJ-S und einem flügelamputieren Learjet nennt sich "Loveliner" und wurde vom nicht ganz unexzentrischen Künstler James Love auf die Räder gestellt. Warum? Weil er's kann. Natürlich ist nichts davon auf deutschen Straßen zulassungsfähig. Wobei wir da alle eher froh drum sein sollten. 

Ja, auch Wohnwagen können unfassbar gut aussehen. So wie der Westcraft Capistrano Calypso. Ein riesiges Einzelstück aus den 1950ern, das für schlappe 630.000 Dollar versteigert wurde.

Weil ein ganz neuer Bugatti auf sich warten lässt und sie auf Basis der bisherigen Modelle wirklich jedes Stück Historie zu einem "exklusiven" Sondermodell verwurstet haben, versuchen sie bei Bugatti inzwischen mit allerlei "exklusivem" Beifang im Gespräch zu bleiben. Meist auf Bugatti getrimmte Spezialanfertigung teurer Luxus-Spielzeuge. Billard-Tische, zum Beispiel. Kann man schon machen. So langsam aber wird's grenzwertig. Weil sie sich in Molsheim nämlich jetzt Gillette als Partner ausgesucht haben. Und gemeinsam hat man sich die Bugatti-Version eines beheizbaren Allerwelts-Rasierers ausgedacht. Weiter weg vom Marken-Kern geht's fast nicht mehr. Zum Glück muss das der selige Ettore Bugatti nicht mehr miterleben. Und vielleicht setzt ja Bugatti-Neu-Eigner Mate Rimac dem Spuk ein schnelles Ende. Wir drücken die Daumen.

Lust auf noch so eine Schnapsidee? Dann hätten wir da zum Beispiel noch den Versuch, automobile Klassiker zu putzigen Paddelbooten umzuwidmen. Da ist immerhin kein Bugatti dabei.

Grellpinke Taxen, auf deren Dächer allerlei Gemüse wächst. Wer die Bilder aus Bangkok sieht, wähnt sich kurz in einem kitschig-schönen Urban-Gardening-Szenario. Der Hintergrund ist aber weder kitschig, noch schön. Sondern knallharte Covid-19-Realität. Weil die thailändischen Taxifahrer durch die Pandemie kaum noch Fahrgäste und damit auch kaum noch Umsätze haben, dürfen sie jetzt mit Erlaubnis von zwei Taxiunternehmern aus Bangkok auf den Dächern und Motorhauben ihrer Arbeitsplätze Gemüse anbauen. Um sich die Zeit zu vertreiben. Und um die Kasse aufzubessern. Von den einst 3000 aktiven Taxen der beiden Unternehmen sind aktuell lediglich 500 im Einsatz. Auf dem Rest wachsen Gurken, Bohnen und Erbsen.

Dann bleiben wir halt bei der Landwirtschaft: Wussten Sie, dass VW-Chef Herbert Diess gerne mal Elektro-Traktor fährt? Das sollten Sie sich unbedingt ansehen!

Weil er am 9. April mit seinem Mitsubishi einen Kilometer auf Eisenbahn-Schienen gefahren ist, muss ein englischer Autofahrer jetzt 15 Monate ins Gefängnis. Er habe damit Menschen in Gefahr gebracht und sich des gefährlichen Fahrens schuldig gemacht, heißt es in der Urteilsbegründung. Lustig ist das eigentlich nicht, aber halt selten dämlich. Vor allem, weil der gute Mann während des Prozesses immer wieder behauptet hatte, das Auto gar nicht selbst gefahren zu sein. Doof nur, dass die Ermittler sein Handy im Auto fanden und ihn per Überwachungsvideo der britischen Bahnpolizei identifizieren konnten. Nach den 15 Monaten Knast ist er dann noch neun weitere Monate Fußgänger und muss für umgerechnet 27.000 Euro Schaden aufkommen. Da sag' noch einer, es sei grundsätzlich immer eine gute Idee, vom Auto auf die Schiene zu wechseln.

Wie schnell man reisen kann, wenn man die Schienen gegen ein Magnetschwebe-System austauscht, zeigt der neuste Magnetschwebezug aus China. Der schafft tatsächlich eine Höchstgeschwindigkeit von 600 km/h.

Weil Simpson-Erfinder Matt Groening in Portland aufgewachsen ist, überlegt sich seine Heimatstadt immer mal wieder etwas, um auf den berühmten Sohn der Stadt hinzuweisen. Neueste Idee: Eine Fußgängerbrücke, die nach Ned Flanders benannt ist, dem dusselig-verpeilten Jesus-Hooligan, der das "Glück" hat, neben der Familie Simpson zu wohnen. Die Brücke sei explizit auch für Linkshänder geeignet, betont Portland in einer Pressemitteilung und wird damit alle Ned-Flanders-Fans in Verzückung versetzen. Immerhin ist "Neddie" der Besitzer eines Fachgeschäfts für Linkshänder. Auf so eine Idee können nur Amerikaner kommen, finden Sie? Na ja, in Schwäbisch Gmünd haben sie es geschafft, ein Freibad nach Bud Spencer zu benennen. Da kommt Portland mit der Ned-Flanders-Brücke doch gar nicht so schlecht weg.

Thema Brücken: Für die hat Deutschland 2020 beträchtlich mehr Geld ausgegeben, als in den Vorjahren. Und das war und ist auch bitter nötig.

Wer sagt eigentlich, dass so ein Schiebedach nur über den Innenraum eines Fahrzeugs gehört? Richtig: niemand. Den Beweis dafür gibt's (natürlich) im Internet. Genauer: auf reddit.com. Dem Social-News-Aggregator, der auch vor den Untiefen des World-Wide-Web keinen Halt macht. Das Video, das auch auf TikTok die Runde macht, zeigt einen nicht mehr ganz taufrischen Acura Integra, dessen Besitzer ihm ein kleines Sonnendach in die Motorhaube integriert hat. Damit kann er dann jederzeit für freie Sicht auf den Vierzylinder des kompakten Coupés sorgen.

Thema Integra: Passend zum Sonnendach-Tuning hat die schicke Honda-Tochter angekündigt, den Integra wieder ins Programm zu nehmen. Dort war er 2006 rausgeflogen.

Sie kennen das: Man bleibt in der Waschanlage sitzen und nutzt die Zeit, in der die Bürsten ihr Werk verrichten, für die eine oder andere dusselige Idee. Was wäre zum Beispiel, wenn jetzt, während der Wäsche, eines der Fenster aufginge? Fiese Vorstellung. Und die Heckklappe? Diese Antwort gibt's auf TikTok. Dort hat die Überwachungskamera einer Waschanlage mitgeschnitten, wie sich die (automatische) Heckklappe eines Range Rover Evoque während des Waschprogramms öffnet. In der besten aller Welten verhakt sich die Bürste und bleibt stehen, sobald sie auf Widerstand stößt. Im Video kommt es aber ganz anders. Die rabiate Bürste hakt sich ein, reißt die Heckklappe aus den Dämpfern und klappt das Teil aufs Fahrzeugdach. Rausgerissene Heckklappe oder durchnässter Innenraum? Pest oder Cholera. Beides mehr als gruselig.

Freie Sicht ohne Waschanlage? Dann hätten wir hier 12 Scheibenreiniger im Test!

Vor allem in der Ferienzeit hat die kanadische Polizei ein Auge auf junge Autofahrer, die sich betrunken hinters Steuer setzen. Soweit so nachvollziehbar. Da gab es bei dem jungen Mann, den die Beamten in Waubaushene bei Ontario samt seinem Toyota Corolla aus dem Verkehr gezogen haben, auch keine Probleme. Der war nüchtern. Musste aber dennoch 130 kanadische Dollar Strafe bezahlen. Um Alkohol ging's dabei trotzdem. Wenn auch nur indirekt. Der gute Mann hatte das Auto nämlich bis unters Dach voll mit leeren Bierdosen. Kann man machen. Fällt dann aber unter den Tatbestand der mangelhaften Ladungssicherung und kostet ein entsprechendes Bußgeld. Hätte sich das Ganze in Deutschland abgespielt, wär's finanziell wahrscheinlich glimpflich ausgegangen. Weil das Bußgeld locker per Pfand-Erlös zu bezahlen gewesen wäre.

Bußgelder. Da war doch was mit Porsche. Genau! Die Zuffenhausener führen das deutschlandweite Bußgeld-Ranking an!

Bummelig 200.000 Euro muss man für so einen Ferrari Roma auf den Tisch legen und bekommt dann einen 620 PS starken V8-Sportler vor die Garage gestellt, der nur bedingt für einen Abstecher in italienische Altstädte geeignet ist. Deren Gassen sind, historisch bedingt, nicht auf 1,97 Meter breite Sportwagen ausgelegt. Wer's nicht glaubt, bleibt stecken. Ungefähr diese Geschichte erzählt das Video von SupercarsNews, das allerdings verschweigt, ob die Sache mit einem Happy End zu Ende gegangen ist. Und falls Sie sich fragen, wie man in so einer Zwangslage aus dem Auto kommt: das wissen wir leider auch nicht.

Ganz ohne Mauern: So fährt der Ferrari Roma

Das englische Start-up Drycycle will mit einem sehr speziellen "Auto" die Städte erobern: Das Drycycle hat vier Räder, ist aber eigentlich ein E-Bike mit Deckel und Plastik-Karosserie. Die soll verhindern, dass der Fahrer nass wird. Deshalb auch Drycycle. Trockenfahrrad. Das Gefährt ist keinen Meter breit und etwas über 2 Meter lang. Die Haube öffnet sich wie bei einem Kampfflugzeug und gibt den Weg auf einen Schalensitz frei, der mit Hosenträger-Gurten ausgestattet ist. Die sind wichtig, weil den Machern das Thema Sicherheit wichtig ist. Darum soll's an dieser Stelle aber gar nicht gehen. Sondern um die ziemlich ungewöhnliche Parkmöglichkeit. Um das Drycycle nämlich möglichst platzsparend parken zu können, kann man das ganze Gefährt aufs Heck stellen. Ungewöhnlich, aber raumökonomisch. Man muss halt daran denken, vor dem Parken den Kaffeebecher aus dem Cupholder zu nehmen.

Fahrräder mit Transportmöglichkeit sind Ihr Ding? Dann hätten wir hier den passenden Lastenrad-Test

Warum das Thema Flammenwerfer im automobilen Kontext immer wieder auftaucht, ist empirisch wahrscheinlich nur schwer zu erklären. Die Dinger üben aber ganz offensichtlich eine Faszination auf Menschen aus, die sich gerne mit Autos beschäftigen. Sogar Tesla-Chef Elon Musk  hat mal so ein Teil gebaut, um die Kassen seiner Tunnelbohr-Firma "The Boring Company" zu füllen. Das geht natürlich alles auch ein Stück größer. Auf dem Social-News-Aggregator reddit.com zeigt ein russischer Autoschrauber seinen Lada 2106, dem er gleich zwei Flammenwerfer hinter die beiden Doppelscheinwerfer gebaut hat. Das folgende Feuerwerk ist absolut sehenswert, aber natürlich völlig sinnbefreit. Wobei das sicher nicht das Verrückteste ist, was sie einem Lada in Russland angetan haben.

Die irren Tuner von Garage 54 haben zum Beispiel mal einen Lada Samara auf Dampfantrieb umgerüstet. Fuhr. Aber halt nicht weit.

Mit ungewöhnlichen Ideen kennen sie sich bei Ford aus. Die Amerikaner haben sich mal einen Beamer für die Heckklappe einen SUV patentieren lassen. Und halte auch ein Patent, das es möglich machen soll, Elektroautos von großen Lkw an den Haken nehmen und dabei laden zu lassen. Jüngster Streich der irren Kreativ-Truppe: die Ford Mobility Challenge. Ein Wettbewerb rund um die Mobilität der Zukunft. Gewonnen hat eine Idee zweier Studenten vom Royal College of Art in London. "TOD", die Kurzform für "talk or drive" (reden oder fahren), ist eine elektrifizierte Multifunktionsbank, die künftig den urbanen Raum erobern soll. Sitzmöbel, mobiler Stauraum, Transport-Fahrzeug, Mobilitätshilfe für Menschen mit Behinderung - TOD ist so eine Art Schweizer Taschenmesser auf vier winzig kleinen Rädern. Natürlich elektrisch und bis zu 20 km/h schnell. 14.600 Euro gab's für die TOD-Idee als Preisgeld. Die sollen jetzt in den Bau eines ersten Prototypen fließen.

Über skurrile Patente von Auto-Herstellern und Tech-Konzernen kann man ganze Bücher schreiben. Zum Glück enden die meisten der wilden Ideen als Karteileichen. Oder würden Sie gerne bei einem Unfall als Fußgänger auf der Motorhaube eines Autos kleben bleiben?

Auf dem Weg zum vollautonomen Auto hat Tesla seine so genanntes Full-Self-Driving-Technologie (FSD) in den letzten zwei Jahren mehr oder weniger komplett neu erfunden. Die Software wurde komplett ausgetauscht und zur Orientierung nutzt so ein FSD-Tesla inzwischen nur noch die Bilder der im Fahrzeug verbauten Kameras. Keine Radar-Daten mehr. Und auf gar keinen Fall Lidar. Die Berichte der Beta-Tester schwanken von euphorisch bis niedergeschlagen. Manchmal ist die Tapsigkeit des FSD-Systems aber einfach nur witzig. So wie bei Tesla-Fahrer Jordan Nelson, der sich über Twitter an Elon Musk gewandt hat. Sein Model Y verwechselt den Mond mit der Gelbphase einer Ampel und bremst in Erwartung des roten Ampelsignals brav ab. Klingt lustig, nervt im semi-autonomen Alltag aber ganz gewaltig. Ein Update wird's richten. Wie so vieles.

Nicht nur Fans hat sich Elon Musk übrigens mit der Entscheidung gemacht, die Tesla-Supercharger noch in diesem Jahr für Fremdmarken freizugeben. Mal sehen, was da noch so kommt.

Sie mögen keine Flugautos? Willkommen im Club. Und wie sieht es mit fliegenden Autos aus? Ohne Flügel, aber mit viel Schwung? Besser? Dann hätten wir hier einen Toyota Camry, der sich im kalifornischen Yuba City bizarr verflogen hat. Die junge Frau am Steuer war auf der Flucht vor der Polizei dramatisch zu schnell unterwegs, unterschätzte eine Autobahnauffahrt und nahm deshalb laut eines Berichts des Fernsehsenders CBS den benachbarten Begrenzungswall mit rund 160 km/h volley. Der Rest ist eine Mischung aus Physik und vierfachem Glück. Der Toyota schoss laut Augenzeugenberichten rund 15 Meter in die Höhe, verpasste dort um Haaresbreite (Glück Nr. 1) die Stromleitung und landete dann auf der gegenüberliegenden Seite direkt VOR (Glück Nr. 2) dem Auto einer Familie. Von deren aktivierter Dashcam (Glück Nr. 3 stammen die spektakulären Bilder). Die Camry-Pilotin wurde sofort ins Krankenhaus gebracht und dort wenig später mit nur leichten Blessuren entlassen (Glück Nr. 4).

Das hätte böse ins Auge gehen können. Dabei kann so ein bisschen Weitsprung im Auto auch ganz lustig sein. Im Land Rover Defender V8, zum Beispiel.

Großfamilien kennen das Problem: Mit wachsender Kinderzahl gehen einem irgendwann im Auto die Fensterplätze aus. Selbst ein gängiger Siebensitzer muss in Sachen Platz am Fenster spätestens beim vierten Kind passen. Und dann ist das Geschrei groß. Eine Lösung für dieses Problem käme aus Japan. Zumindest theoretisch. Da rotten nämlich zwei komplett irre Stretch-Suburbans vor sich hin, bzw. warten auf einen Irren, der sich der beiden Chevys annimmt. Die stammen laut Auktionsbeschreibung aus den Jahren 1983 und 1987, haben jeweils einen V8 unter der Haube und brauchen für einen Weg zurück in den Straßenverkehr deutlich mehr als nur eine Wendeplatte mit eigener Postleitzahl. Warum jemand in den 1980ern auf die Idee kam, zehntürige Suburbans wären eine gute Idee, ist nicht wirklich überliefert. Vielleicht waren in der Zeit in Japan Busse aus irgend einem absurden Grund verboten. Angeblich sind tatsächlich vier der Giganten gebaut worden, alle mit diesem wenig eleganten Dach-Aufbau, der als zusätzlicher Stauraum dient.

Sie stehen auf so irres Großraum-Zeug? Dann schauen Sie doch mal, mit was man in Island die Gletscher hochfahren kann: Sleipnir Glacier Truck 8x8

Die Entwickler des kleinen Ford-Pick-ups Maverick haben eine sehr intensive Verbindung zu einer ganz bestimmten Keks-Sorte. Glaubt man den Bilder, die Ford selbst veröffentlicht hat, haben die Ingenieure während der Arbeit am Maverick eine gewaltige Menge Kekse verdrückt. Und dabei festgestellt, dass Kekse Begehrlichkeiten wecken. Und genau deshalb gibt es jetzt eine limitierte Keks-Edition, die sich als Handbuch des Ford Maverick tarnt und perfekt ins Handschuhfach passt. Klappe auf: Mh, nur das Handbuch zum Auto. Klappe zu. Kekse sicher. Ja, natürlich ist die Sache nur ein mieser kleiner Marketing-Gag. Aber schön ist die Geschichte auf jeden Fall. Und wenn durch die Idee auch nur eine Kekspackung vor hungrigen Langfingern gerettet wird, ist ja schon viel gewonnen!

Ja, Ford hat in der Tat immer mal wieder schräge Ideen. Elektroautos an fahrenden Lkw aufzuladen, zum Beispiel.

Weil eine von Ford in Auftrag gegebene Studie gezeigt hat, dass jeder fünfte Fahrer beim Umstieg auf ein Elektroauto den Benzingeruch am meisten vermisst, hat Ford jetzt ein Parfüm entwickelt, das nach Benzin und Pferd riecht. Vorgestellt wurde die "Mach-Eau" getaufte Brühe im Rahmen des traditionellen Goodwood Festival of Speed. Ganz ehrlich: Es gibt Ideen, da fällt dir nichts mehr dazu ein. Und schon gar nichts unterhaltsames. Einziger Trost: Bislang ist nicht geplant, das "Duftwasser" in den Verkauf zu bringen.

Dann halten wir uns doch lieber an Ford-Produkte mit Zukunft. Den Ford Mach-e, zum Beispiel. Den gibt's auch als Performance-Version. Wer da was vermisst, kann ja immer noch nach dem Parfum fragen

CO2? Kein Problem für diesen 1989er Honda Civic. Und auch um die restlichen Schadstoffe muss man sich am Steuer dieses kompakten Japaners keine Sorgen machen. Weil kein Elektro- oder Verbrennungsmotor für Vortrieb sorgt, sondern vier kräftige Beine, die auf einem Tandem strampeln, das über dem ehemaligen Motorraum befestigt ist. Wobei Vortrieb natürlich ein großes Wort für die maximal 3,2 km/h ist, die der Civic mit Tandem-Antrieb maximal schafft. Natürlich kann man sich an dieser Stelle die Frage stellen, was das soll. Was nicht heißt, dass man auf diese Frage eine Antwort bekommt. Zumindest nicht von den Machern des Youtube-Kanals Life 0D. Der ist voll mit solchen skurrilen Bastelarbeiten.

A propos Fahrrad: Wie sicher sind eigentlich diese Lastenräder, die man immer häufiger sieht? Wir haben 5 Cargo-Bikes getestet!

Mit seinem Starlink-Projekt will Elon Musk Internet bis in die entlegensten Ecken der Welt bringen. Dafür hat Musk bis jetzt (Stand Ende Juni 2021) 1.660 Starlink-Satelliten in den Erdorbit geschossen, 7.518 sollen es bald sein. Aber auch mit den 1.660 Satelliten klappt der Internetzugang bereits ziemlich gut. Wenn's sein muss, sogar auf der Motorhaube eines Toyota Prius. Und auch während der Fahrt. Klingt beeindruckend, ist aber eben sogar im freiheitsliebenden Amerika verboten. Und deshalb von Officer T. Caton von der California Highway Patrol aus dem Verkehr gezogen. Warum die Insassen mit der Starlink-Satellitenschüssel auf der Motorhaube unterwegs waren, steht im Polizeiprotokoll: Weil sie nach eigenen Angaben für ihren Job schnelles Internet brauchen. Klingt logisch. Bleibt aber trotzdem verboten.

Verrückte Ideen hat Elon Musk regelmäßig. Die Boring Company, zum Beispiel. Die bohrt enge Tunnels unter Metropolen, um mit autonomen Teslas staufrei von A nach B zukommen. Der erste Tunnel ist in Las Vegas in Betrieb. Autonom fährt da aber noch gar nichts. Und aktuell auch noch deutlich langsamer, als versprochen.

Der Passat der Generation B4 (1993 bis 1997) zählt eher nicht zu den legendärsten Volkswagen. Dafür aber zu den geräumigsten. Zumindest als Variant. Dennoch ist dem braven Lastentier eine große Karriere als Leichenwagen verwehrt geblieben. Oder besser: erspart. Warum erspart? Weil dem B4 der Umbau für die letzte Reise überhaupt nicht steht. Woher wir das wissen? Weil gerade in Tschechien der wahrscheinlich weltweit einzige, zum Leichenwagen umgebaute Passat B4 verkauft wird. 40 Extra-Zentimeter am Heck schaffen den nötigen Raum für ein Erdmöbel. Im Kombination mit der gewaltigen Heckklappe insgesamt kein wirklich eleganter Anblick. Knapp 30.000 Kilometer ist das gute Stück gelaufen, jetzt wollen es die Besitzer in gute Hände abgeben. Für umgerechnet knapp 2.000 Euro. Fast schon ein Schnäppchen. Vor allem auch deshalb, weil auf Wunsch sogar ein Sarg mit dabei ist.

Wie schick so ein Leichenwagen-Umbau auch enden kann, zeigt übrigens dieses zum Bestattungsfahrzeug umgebaute Tesla Model S.

Hände hoch, wer in frühester Kindheit zur Feuerwehr wollte!? Ob wegen der Autos oder der entzückenden Uniformen spielt keine Rolle. Feuerwehr geht ja immer. Und auch wenn daraus später in den seltensten Fällen ein Beruf wird, bleibt doch die Faszination fürs Feuerlöschen. Blöd nur, dass so ein durchschnittlicher Rüstwagen in die allerwenigsten Garagen passt. Zum Glück gibt's alibaba.com. Die haben auch Feuerwehr-Autos, die selbst in den kleinsten Carport passen. Der hier zum Beispiel stammt von der Firma Changli. Fährt sogar elektrisch, ist kaum mehr als 3 Meter lang und hat sogar 300 Liter Löschwasser dabei. Fährt aber leider nur maximal 30 km/h. Aber irgendwas ist ja immer.

Eine elektrisches Feuerwehrfahrzeug gibt's natürlich auch 5 Nummern größer: Wie wär's mit dem Rosenbauer RT?

Pat Larson fährt Tesla, hat eine Garage und im Alltag wenig Lust, sein Elektro-Auto von Hand anzustöpseln. Und weil der Mann dazu noch technisch überaus begabt ist, geht er die Sache professionell an. Inzwischen hat er einen Lade-Roboter an der Wand seiner Garage, der ihm die Arbeit abnimmt. Das Ding ist übrigens komplexer, als es auf den ersten Blick aussieht: Der Lade-Arm orientiert sich per Kamera am blauen Tesla-Logo in der Lade-Öffnung und findet so zuverlässig den Weg in die Lade-Buchse. Larson muss also nicht auf den Millimeter genau auf der selben Stelle parken.

Mit der Idee eines Lade-Roboters ist Pat Larson natürlich nicht alleine. Bei Volkswagen arbeiten sie bereits an der industriellen Umsetzung eine Lade-Roboters samt mobilem Akku.

Als Tom Peters bei General Motors als Chefdesigner wirkte, trug so ein Design-Schwergewicht noch Anzug und Krawatte zum V8-Rasentrimmer. Moment: ein V8-was? Genau: Ein V8-Rasentrimmer. Lässig unter den Arm geklemmt. Der perfekte Freischneider fürs etwas ambitioniertere Wochenend-Grundstück. Leider frei erfunden, bzw. von seinen Kollegen aus dem legendären "Chevy 3"-Designstudio als Fingerübung zusammengebastelt. Wäre ja auch zu schön gewesen. Ist aber zumindest auch heute noch ganz lustig und genau deshalb auf dem offiziellen Instagram-Kanal der GM-Designer aufgetaucht.

Noch ein bisschen Lust auf verrücktes Zeug? Dann haben wir da mal den Super-Traktor Claas Xerion 5000 durch den Konfigurator gejagt. 640.000 Euro. Noch Fragen?

Grundsätzlich finden wir schwerstindividualisierte Autos gar nicht so verkehrt. Was die fleißigen Reddit-User aber da auf einem Walmart-Parkplatz entdeckt haben, schießt dann doch deutlich übers Ziel hinaus. Klar kann man Fan der Duesenberg Motors Company sein, aber da kann ja der unschuldige Chrysler 300C nichts dafür. Der hat eigentlich schon schwer genug am zitronengelben Lack zu tragen. Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass das gute Stück ein Hingucker ist.

Lust auf einen Chrysler 300C Touring ohne Duesenberg-Schminke: Kann man immer machen. Auch als Youngtimer.

Natürlich haben wir uns redaktionsintern ausführlichst mit den Riesen-Nieren befasst, die BMW an seinen neuen M-Modellen verbaut. Aber immer, wenn du denkst, du hättest in Sachen BMW-Nieren alles gesehen, kommt irgendwo ein Link vom Social-News-Aggregator Reddit daher. Der führt in diesem Fall zu einem wirklich bemerkenswert geschmacksfrei veredelten BMW X5. Wir haben es übrigens aufgegeben, herauszufinden, WO diese Grausamkeit abgestellt wurde.

Dann doch lieber die Riesen-Niere im Original? Kein Problem: Hier haben wir das BMW M4 Coupé im Test!

Es hat schon einen Grund, warum kaum ein Kind etwas von der Spielzeug-Eisenbahn hat, die das Christkind gebracht hat. Weil natürlich erst Papa testen muss, ob das Geschenk was taugt. Eisernes Gesetz. Und warum sollte das bei diesen kleinen Elektroautos für Kinder anders sein? Ob der englische Youtuber James (aka Stitch76) Kinder hat, ist leider nicht überliefert. Wenn ja, dann haben die auf jeden Fall wenig Spaß an dem kleinen Elektro-Porsche im heimischen Fuhrpark. Den hat James nämlich ein "bisschen" umgebaut. Beleuchtung, ein etwas stärkerer Elektromotor und ein paar minimalistische Sicherheitsgurte. Was man halt so braucht, um für die Fuhre in England eine Straßenzulassung zu bekommen. Die hat er jetzt. Wobei der Spaß beim Umbauen wahrscheinlich deutlich größer war als beim Fahren auf der Straße. Weil der kleine Porsche nach wie vor über keinerlei Federung verfügt und mit knapp über 35 km/h auch nicht gerade den Asphalt zum Glühen bringt!

Echter Porsche ohne Tempolimit? Dann hätten wir zum Beispiel den ersten Supertest mit dem neuen Porsche 911 GT3.

Weil man sich als durchschnittlicher Auto-Hasser wahnsinnig schwer damit tut, Zucker in den Tank eines Elektroautos zu streuen, braucht es Alternativen. Hackfleisch, zum Beispiel. Fein säuberlich in die Öffnungen der Stecker einer Ladesäule gestopft, führt das Zeug unweigerlich zum Ausfall der empfindlichen Lade-Technik. Das ist weder Kunst, noch lustig. Sondern purer Vandalismus. 15 Prozent aller Störungen an Ladesäulen gingen inzwischen auf Vandalismus bzw. Fremdeinwirkung zurück, berichten die Stadtwerke München (SWM), von denen auch das Foto der per Hackfleisch sabotierten Ladesäule stammt. Also: Finger weg von den Ladesäulen. Und für überzähliges Hackfleisch lassen sich deutlich sinnvollere Verwendungen finden!

Aber auch ohne Vandalismus gibt's hier und da Probleme mit Elektroautos: Was tun, wenn der Stecker klemmt?

Noch ein eisernes Gesetz: Über Geschmack kann man nicht streiten. Manchmal geht's aber nicht anders. Oder fällt Ihnen beim Blick auf diesen bemitleidenswerten Mazda Miata irgend etwas Tröstliches ein? Nein? Uns eben auch nicht. Sein Verkäufer nennt den kleinen Japaner mit dem schlimm davor genagelten Vorkriegs-Kühler liebevoll "Art Deco Roadster" und will auf der US-Rubrikenbörse Craigslist 6,900 Dollar für das exklusive Einzelstück haben. Vielleicht hat der übel zugerichtete Miata ja Glück und es findet sich kein Käufer. Dann bleibt er stehen wo er ist. Und es wächst schnell Gras über die Sache.

Man kann einen Mazda MX-5 übrigens auch zu einer rattenscharfen Alfetta Tipo 158 umbauen. Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie doch mal hier: Bausatz macht Japan-Roadster zum Alfa-Renner

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