Sicherheitskampagne
Rücksicht hat Vorfahrt
Guenter Hiermaier Liqui Moly

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Liqui Moly-Geschäftsführer Günter Hiermaier im Interview

Interview mit Liqui Moly-Geschäftsführer Hiermaier „Es sterben immer noch zu viele Menschen“

Günter Hiermaier als alleiniger Geschäftsführer von Liqui Moly über die Zukunft des Schmiermittelherstellers, soziale Verantwortung und Sicherheit.

Günter Hiermaier ist ein langjähriger Wegbegleiter von Ernst Prost gewesen, mit dem er sich seit 2018 die Geschäftsleitung bei Liqui Moly geteilt hat. Nach dem Ausscheiden von Prost ist er seit 2022 nun alleiniger Geschäftsführer. Seine Karriere bei Liqui Moly startete er 1990 als Verkaufsleiter Fachhandel Deutschland. Im Anschluss übernahm der gebürtige Bayer den Posten des Gesamtvertriebsleiters Deutschland und Österreich, den er bis 2021 innehatte. Im auto motor und sport-Interview stellt er sich den Fragen von Chefredakteurin Birgit Priemer.

Sie haben nach dem Ausscheiden von Ernst Prost die alleinige Geschäftsführung bei Liqui Moly übernommen. Was haben Sie sich in dieser Funktion vorgenommen, um das Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen?

Wir wollen den Erfolgskurs der vergangenen Jahrzehnte fortführen. Wir werden uns immer stärker internationalisieren und weitere Vertriebskanäle erschließen. Und ganz wichtig ist mir, die Sicherheit der Arbeitsplätze weiter zu gewährleisten. Wir sind ein modernes, werteorientiertes Unternehmen, das nicht von Mitarbeitern, sondern Mitunternehmern spricht, wenn es um die Angestellten geht. Jeder hat in seinem Bereich die Möglichkeit, etwas zum Unternehmenserfolg beizutragen.

Sie engagieren sich im Rahmen der auto motor und sport-Kampagne "Rücksicht hat Vorfahrt" für mehr Sicherheit auf der Straße. Wie kann ein Unternehmen wie Liqui Moly mit seinen eigenen Produkten dazu beitragen?

Indem Sie bei den Schmierstoffen immer eine Top-Qualität verwenden. Das sorgt dafür, dass der Motor zuverlässig funktioniert und gut vor Verschleiß geschützt ist. Unsere Öle tragen die offiziellen Freigaben der Autohersteller – das ist die größte Auszeichnung, die ein Motoröl erhalten kann. Ein schlechtes oder gar ein falsches Öl führt zu Ölschlamm, Problemen mit Abgasnachbehandlungssystemen und zu einem erhöhten Verschleiß.

An unserer Sicherheitskampagne "Rücksicht hat Vorfahrt" sind nicht nur Autos, sondern auch Wohnmobile und Caravans beteiligt, mit denen man oft in den Urlaub fährt. Wie tragen Sie als Liqui Moly dazu bei, dass es auf der Reise keinen Ärger mit schwankender Sprit-Qualität gibt?

Hilfreich ist die Mitnahme von Liqui-Moly-Kraftstoffadditiven, damit lässt sich vor Ort die Qualität des Sprits verbessern. So sorgt etwa das Super Diesel Additiv dafür, dass die Cetanzahl erhöht wird. Nach dem Urlaub sollten Sie Liqui-Moly-Additive verwenden, die das Einspritzsystem reinigen und Ablagerungen beseitigen.

Liqui Moly
Liqui Moly
Die Sicherheit der Arbeitsplätze ist Hiermaier auch für die Zukunft ein großes Anliegen bei Liqui Moly.
Elektroautos gewinnen immer mehr an Attraktivität. Wie sehen Sie da die Zukunft von Liqui Moly?

Es wird noch lange Verbrennungsmotoren geben, auch auf anderen Kontinenten wie zum Beispiel Afrika. Hybride, egal welcher Art, haben ja auch immer einen Verbrennungsmotor, deshalb lautet unsere Strategie, Bewährtes zu bewahren. Aber die Elektromobilität bietet uns auch Chancen: Wir machen zwei Drittel unseres Grundumsatzes mit Schmierstoffen, ungefähr zehn Prozent mit Additiven. Wir haben aber auch noch Pflegeprodukte im Sortiment. Bei uns bekommen Sie also alles, was der Pflege eines Elektroautos dient. Und wir haben jetzt zwei Produkte rein für Elektroautos auf den Markt gebracht: Getriebeöl für Tesla und ein Kühlmittel für den Brennstoffzellenantrieb.

Stellen Sie im Zeitalter des Transformationsprozesses auch fest, dass die Nachfrage nach Produkten rund um das Thema Fahrrad und E-Bikes steigt?

Ja. Wir haben bereits vor fünf Jahren eine spezielle Produktlinie für Fahrräder aufgelegt – als Vollsortiment. Es gibt also nicht nur Ketten-, sondern auch Pflegespray. Der Umsatz hat sich seitdem verfünffacht. Wir stellen fest, dass Menschen, die ihr Auto gerne mit Liqui Moly pflegen, das auch bei ihren Fahrrädern tun.

Und wie sieht es aktuell mit den Motorrädern aus?

Da haben wir in den letzten zehn Jahren ja bereits eine tolle Erfolgsstory geschrieben. In der Moto2-Rennserie fahren alle Rennmaschinen mit unserem Original-Liqui-Moly-Öl – also dem Öl, das Sie rennsporterprobt direkt im eigenen Motorrad einsetzen können. Wir verzeichnen auch in diesem Bereich einen guten Zuwachs. Nicht nur in Deutschland, sondern auch im asiatischen Bereich, wo Zweiräder noch einmal eine ganz andere Rolle spielen.

Liqui Moly hat sich als Unternehmen immer durch sein hohes gesellschaftspolitisches Engagement ausgezeichnet. Welche Schwerpunkte setzen Sie als alleiniger Geschäftsführer in Zukunft?

Die Starken helfen den Schwachen – das ist unsere Unternehmensphilosophie. Während der Pandemie haben wir die Blaulicht-Aktion ins Leben gerufen: Rettungsdienste, Feuerwehren und Helfer wurden mit Gratisprodukten ausgestattet. Es wurden im Rahmen von fast sechs Millionen Euro Produkte zur Verfügung gestellt, damit diese Fahrzeuge immer auf der Straße sein können. Wir helfen, wo wir können, auch wenn mal ein Importeur in Schwierigkeiten gerät. Wir verstehen uns als eine große Familie.

Liqui Moly
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Perspektivisch soll der Umsatz deutlich steigen – auch mit neuen Pflegemitteln für E-Autos.
Auf den Straßen wird es immer enger, neue Transportmittel wie E-Scooter und Lastenfahrrad sorgen für eine zusätzliche Verdichtung in den vom Verkehr belasteten Innenstädten. Wie unterstützen Sie hier?

Wir haben eine Branchen-Initiative, die nennt sich TEILEn e. V. Liqui Moly ist Mitglied und Förderer und setzt sich in diesem Rahmen für besseren Kinderschutz ein. Da geht es zum Beispiel auch um Präventionsmaßnahmen, um Kinderunfälle zu verhindern. Es sterben immer noch zu viele Menschen auf der Straße. Jeder Tote, jeder Verletzte ist einer zu viel. Man muss alles dafür tun, dass die Verkehrssicherheit auch in Zukunft noch besser wird. Gerade die Schwächsten brauchen unseren Schutz. Und das sind nun einmal die Kinder.

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