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PSA will mit FCA fusionieren

Viertgrößter Autohersteller soll entstehen

Die Autobauer PSA und FCA haben sich auf einen Zusammenschluss verständigt. Daraus könnte einer der größten Autobauer der Welt entstehen.

In der Autobranche steht eine Megafusion an. Wie der französische Autokonzern PSA und auch FCA am Donnerstag (31.10.2019) bestätigen, habe man sich auf einen Zusammenschluss geeinigt. Die Fusion ziele darauf ab, einen der weltweit führenden Automobilkonzerne zu schaffen, unterstreicht PSA in einem Statement. Der sollen in den Niederlanden angesiedelt werden und an den Börsen in Paris, Mailand und New York vertreten sein.

Wie FCA mitteilte, wird die Fusion im Zuge eines Aktientausches erfolgen. Jedes Unternehmen wird am neuen Gesamtkonzern 50 Prozent halten. Beide Partner wären damit gleichberechtigt. Chef des Megakonzerns wird für die kommenden fünf Jahre Peugeot-CEO Carlos Tavares werden. John Elkann, Chairman der Fiat Chrysler Automobiles NV, soll diese Position auch bei dem fusionierten Konzerns ausüben. FCA wird seine Stärke aus dem Nord- und Südamerika-Geschäft und PSA sein Europapotenzial mit einbringen. Synergien sieht man in nahezu allen Bereichen vom Pkw- bis zum Nutzfahrzeuggeschäft sowie auch in der Entwicklung, bei Elektroautos, Vernetzung und dem Thema Autonomes Fahren. Das jährliche Sparpotenzial beziffert FCA auf rund 3,7 Milliarden Euro. Firmenschließungen in Folge des Zusammenschluss schließt FCA in einer Mitteilung aus.

Gespräche mit Renault waren gescheitert

Im Sommer 2019 hatte Fiat-Chrysler bereits mit dem französischen PSA-Konkurrenten Renault über ein Zusammengehen verhandelt. Die Gespräche scheiterten aber an Einsprüchen der französischen Regierung, die an Renault beteiligt ist, sowie der Ablehnung des Renault-Allianzpartners Nissan.

Der neue Mega-Konzern würde die Marken Peugeot, Citroën, DS, Opel, Fiat, Lancia, Alfa Romeo, Maserati, Chrysler, Dodge, Ram und Jeep unter einem Dach zusammenführen und hätte einen Börsenwert von rund 45 Milliarden Euro. Damit wäre der neue Autokonzern der viertgrößte Autobauer der Welt mit einem Jahresabsatz von rund 8,7 Millionen Fahrzeugen.

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