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Rolls-Royce Spectre 34 Bilder

Elektrischer Rolls-Royce Spectre ab 2023

Rolls-Royce Spectre Erster E-Rolls kommt 2023 mit Roboter-Ladearm

Rolls-Royce bringt mit dem Spectre ab dem vierten Quartal 2023 sein erstes E-Modell auf den Markt. Die Luxus-Limousine ist der Auftakt für eine E-Baureihe.

Mit dem Rolls-Royce Spectre (zu deutsche: Gespenst) reiht sich der elektrische Luxusliner in die "Geistwesen-Baureihen" wie Phantom, Wraith und Ghost ein. Nun gewähren die Briten einen ersten Blick auf das Gespenst. Selbstbewusst verbergen sie das Design unter dem Schriftzug "When it does not exist, design it" (übersetzt: Wenn es nicht existiert, erschaffe es). Trotzdem lässt sich bereits der Look des Spectre erahnen. Der Luxus-E-Liner zeigt sich mit einer massiven Front, die den großen Grill der Marke geschlossen angedeutet. Tief liegen die eckigen Scheinwerfer in der Karosserie.

James-Bond-Stunts, Impression, Spectre, Bond-Cars

Eine stark konturierte Motorhaube mitsamt der obligatorischen Emily-Kühlerfigur leitet den Blick zu einer flach stehenden Windschutzscheibe. Der Dachverlauf des Rolls-Royce Spectre zeigt sich coupéhaft, die beiden Türen werden offensichtlich hinten angeschlagen – entsprechend ist der Bügeltürgriff weit vorne positioniert. Kräftig ausgestellte Kotflügel, eine hohe Fensterlinie sowie zahlreiche Sicken vermitteln Kraft und Eleganz. Die sich nach hinten nur sanft neigende Dachpartie läuft in muskulösen Kotflügeln und einem schmalen Heckfenster aus. Der Heckabschluss wirkt massiv mit einer konturierten Schürze.

Rolls-Royce Spectre als Coupé

Mit diesem schon fast konventionellen Coupé-Design ist der Spectre weit von der Formgebung der spektakulären Zukunftsstudie 103EX aus dem Jahr 2016 entfernt. Das Conceptcar war damals die Erweiterung des 102EX mit zwei je 145 kW (197 PS) starken E-Motoren an der Hinterachse, das auf dem Genfer Autosalon gezeigt wurde.

Wenn der Spectre dann ab 2023, also sieben Jahre nach dem 103EX auf den Markt kommt, hat die britische Luxusmarke in seiner Entwicklung die Hybridisierung seiner Modelle übersprungen. Der E-Antrieb passe "perfekt" zu Marke, er sei drehmomentstark und leise, daher würde es direkt von der Verbrennertechnik zur Elektrifizierung bei Rolls-Royce gehen, sagte Rolls-Royce-Chef Torsten Müller-Ötvös.

BMW iX
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Spectre erhält BMW-iX-Technik

Ursprünglich solle das neue Gespenst auf einem bestehenden Modell aufbauen, unterdessen wird das Modell zusammen mit dem BMW i7 entwickelt, wenngleich beide Modelle auf unterschiedlichen Plattformen basieren. Der elektrische 7er steht auf der bekannten CLAR-Plattform, der Spectre auf einer Aluminium-Space-Frame-Struktur. Trotzdem teilen sich die beiden Fahrzeuge viele Komponenten. Bereits seit Monaten wird der E-Rolls am Münchener BMW Forschungs- und Entwicklungszentrum erprobt, wie auto-motor-und-sport.de aus Unternehmenskreisen erfahren hat. Insgesamt wird der Spectre 2,5 Millionen Testkilometer abspulen.

Antriebsstrang und Akku-Technik sind vom BMW iX bekannt, die E-Motoren sowie die Achsen stammen direkt vom Münchener Hersteller, die Batterien kommen von Samsung SDI und optional von CATL. Die Batteriekapazität soll bei über 100 kWh, die Reichweite bei 500 Kilometer liegen. Gebaut wird das rund drei Tonnen schwere Elektromodell im britischen Rolls-Royce-Werk in West Sussex. Weitere Infos zu dem Modell gibt es erst Ende 2021, die Vorstellung erfolgt dann später. Schon jetzt wurde aber bekannt, dass Rolls-Royce mit einem Partner an einem Roboterarm für das automatisierte Laden arbeitet.

Neben der Luxuslimousine soll es noch einen rein elektrischen SUV auf Basis des Cullinan ebenfalls ab Mitte des Jahrzehnts geben. Vielleicht trägt er den Name "Silent Shadow", den BMW sich im Herbst 2020 unter der Nummer 302020112380 beim Patentamt hat eintragen lassen – passend als weiteres "Geistwesen".

Mit den Elektro-Modelle muss sich die Marke der Konkurrenz aus Maybach und Bentley erwehren, aber auch dem chinesischen Luxus-SUV Hongqi E-HS 9 in China Paroli bieten. Denn neben den USA ist China das Hauptabsatzgebiet für die elektrischen Rolls-Royce.

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Fazit

Rolls-Royce geht direkt zur E-Mobilität und geht nicht über die Hybridisierung. Das passt zur Marke, die leise und vor allem kräftige Motoren will und benötigt. Dazu arbeitet man auch ein einer Art Lade-Automaten mit Roboterarm, damit sich weder James noch Sir die Hände dreckig machen müssen. Bis 2030 wird Rolls-Royce keine Produkte mehr mit Verbrennungsmotoren produzieren oder verkaufen.

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