Erlkönig Skoda EV Stefan Baldauf
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Erlkönig Skoda „Eniaq“ (2020)

Skodas erster Elektro-SUV

2020 legt Skoda sein erstes Modell auf Basis des ID.3 auf. Auf dem Nürburgring testen die Tschechen einen Prototypen mit veränderter Tiguan-Karosserie.

„Elektrofahrzeug“ steht groß am Heck und so ganz will sich die Optik des SUV nicht zum bekannten Tiguan decken: Die Schürzen passen nicht ganz, in der Mitte prangt ein schwarzer Spalt, der Tankdeckel ist aufgeklebt, der Unterboden näher am Asphalt und das Kennzeichen trägt die Tschechische Kennung „CZ“. Klar, unter der Karosserie steckt der Skoda-SUV, den die VW-Marke mit dem Skoda Vision IV auf dem Genfer Autosalon Anfang 2019 als Studie vorwegnahm.

Genfer Autosalon 2019: Skoda zeigt Vision iV

Skoda Vision IV
Skoda Vision IV Skoda Vision IV Skoda Vision IV Skoda Vision IV 26 Bilder

Als Basis für das Serienmodell dient der Modulare Elektrobaukasten (MEB) des Konzerns, auf dem der eben erst präsentierte VW ID.3 aufbaut. Das noch namenlose Modell – Skoda hat sich unlängst die Namen „Eniaq“ beziehungsweise „Enyaq“ sichern lassen – wird seine Entsprechung im VW ID.4 finden. Der liegt mit 4,60 Meter Länge zwischen dem Tiguan und dem Tiguan Allspace und zeigt sich auf Erlkönig-Bildern ebenfalls mit einem eher coupéhafen Dachverlauf.

Skoda-SUV als Kombi und Coupé

Die Skoda-Studie aus Genf verfügt über je einen Elektromotor an der Vorder- und Hinterachse, die zusammen 306 PS leisten. Dazwischen ist im Unterboden die flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie untergebracht. Sie soll nach WLTP-Zyklus eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern ermöglichen. Der Skoda Eniaq alias Enyaq erhält wie der ID.4 diese Allradkonfiguration und in der Basisversion Hinterradantrieb – analog zum ID.3. Die Batterie dürfte in drei Größen angeboten werden: Mit 45 kWh, 58 kWh und 77 kWh. Neben einem klassischen SUV kommt von Skoda dann ebenfalls ein SUV-Coupé.

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Fazit

Der MEB trägt weitere Früchte: Logisch, dass Volkswagen mit dem Elektrobaukasten den gleichen Weg geht wie mit dem MQB und auch alle anderen Konzernmarken mit dem MEB ausrüstet. Da kommen dann nur wenig diversifizierte Fahrzeuge heraus – aber dem Käufer scheint es in letzter Instanz egal zu sein, wie der MQB-Erfolg eindrucksvoll zeigt.

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