Wie die Automobilwoche berichtet, sieht sich BMW mit einem Lieferengpass für 17 und 18 Zoll große Leichtmetallfelgen konfrontiert. Aufgrund der fehlenden Räder könnte es ab Juni zu Einschränkungen in der Produktion des Elektro-SUV kommen. Kunden, die entsprechend konfigurierte Autos bestellt haben, müssen demnach mit deutlich längeren Wartezeiten rechnen, wobei sich Auslieferungen ihres neuen E-Autos zum Teil um mehrere Monate verzögern könnte. auto-motor-und-sport.de hat BMW um eine Stellungnahme gebeten.
Ab Juni könnte es eng werden
Die Automobilwoche bezieht sich auf ein Schreiben des BMW-Produktionsleiters an die Händler, in dem bestätigt wird, dass für den Mai noch ausreichend Felgen verfügbar sind. Im folgenden Monat Juni würden die Kapazitäten aber nicht mehr genügen. BMW stehe im Austausch mit dem Lieferanten, es werde jedoch dauern, "bis sich dieser Knoten löst". Offen bleibt, ob der bayerische Autobauer den Kunden bei der Überbrückung der Wartezeit entgegenkommt oder ob diese auf die Kulanz der Händler angewiesen sind.
Für Kunden, die sich nicht mit den verlängerten Lieferzeiten abfinden wollen, besteht die Möglichkeit, ihr Auto auf 19 oder gar 20 Zoll große Felgen umzukonfigurieren. Allerdings kosten die größeren Felgen nicht nur höhere Aufpreise (zwischen 900 und 3.200 Euro), sondern zusammen mit der entsprechend größeren Bereifung auch Reichweite. Wir sprechen hier nicht über enorme Verluste – mit Basisfelgen im 17-Zoll-Format liegt die Reichweite des iX1 bei 506 Kilometern, mit 20 Zöllern sinkt die Angabe auf 492 Kilometer. Unter dem Strich stehen dennoch höhere Kosten gegen geringere Reichweiten.
Der BMW X1 gehört bei BMW zu den Bestsellern. In 2026 wurden von der Baureihe bislang rund 15.400 Exemplare in Deutschland neu zugelassen, davon rund 5.800 mit Elektroantrieb.







