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09/2021, Elektron Motors Truva Elektro-Hypercar Elektron Motors
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09/2021, Elektron Motors Truva Elektro-Hypercar 15 Bilder

Hypercar Truva von Elektron Motors: 1.400 Elektro-PS aus Frankfurt/Main

Elektro-Hypercar Truva von Elektron Motors 1.400 Elektro-PS aus Frankfurt/Main

Mit Elektron Motors versucht sich ein in Deutschland ansässiges Unternehmen am nächsten Elektro-Hypercar. Der Truva ist das "zahme" Modell der Frankfurter.

Armağan Arabul bezeichnet sich selbst als "alter 'Petrol Head' und neuer 'Electron Head'", der heutzutage seine Träume verwirklichen will. Diese bestehen offenbar vorrangig aus elektrisch angetriebenen Hypercars, weshalb der türkischstämmige Gründer der Frankfurter Firma Elektron Motors bereits sein drittes Modell vorstellt. Es begann im Mai 2020 mit dem One; allerdings wurde das Projekt ein Jahr später zugunsten des mit absurden technischen Daten gesegneten Quasar zurückgestellt. Nun rückt Arabul mit dem Truva einen viel zahmeren Elektro-Sportwagen ins Rampenlicht.

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Der Elektron Truva tritt mit drei E-Motoren und insgesamt 1.400 PS an.

Das heißt freilich nicht, dass dieses Modell an Kraftmangel leiden wird. Elektron Motors stellt für den Truva eine Leistung von 1.400 PS in Aussicht. Die Power stellen insgesamt drei Motoren bereit: Zwei sind für die Hinterachse zuständig, während sich eine weitere E-Maschine um die Vorderachse kümmert und den Truva zum Allradler macht. Die Batterie soll eine Kapazität von 100 Kilowattstunden bieten, während das Fahrwerk mit Pushrod-Dämpfern arbeitet. Vom Ein-Gang-Getriebe abgesehen bleiben die Frankfuter bislang jedoch weitere technische Einzelheiten schuldig.

Mit dem Design eines Mittelmotor-Sportwagens

Die einem Chassis aus Verbundwerkstoffen übergestülpte Karosserie weist die typische Mittelmotor-Supersportwagen-Ästhetik auf. Der Vorderwagen, der gewisse Ähnlichkeiten zu aktuellen McLaren-Modellen nicht leugnen kann, ist kurz gehalten. Schmale und als Band arrangierte Scheinwerfer, große Lufteinlässe und ein weit nach vorne gezogener Splitter prägen das Front-Design. Die gebogene Windschutzscheibe erhebt sich sanft Richtung Dach, dass dann schnell und fließend direkt wieder nach hinten abfällt.

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Das Elektro-Hypercar präsentiert eine eigentlich für Mittelmotor-Sportwagen typische Ästhetik.

An die fast senkrecht positionierte Heckscheibe schließt sich eine Klappe mit Kühlrippen an, unter der bei einem echten Mittelmotor-Sportwagen der Verbrennungsmotor sitzen würde. Die üppig ausgeformten Kotflügel und der Schwellerbereich weisen zahlreiche Luftein- und -auslässe auf, während die Heckpartie optisch vom riesigen Diffusor und dem schmalen Leuchtenband dominiert wird. Im Gegensatz zum Quasar verzichtet der Truva auf einen ausladenden Heckflügel.

Grundpreis? 600.000 Euro!

Truva ist übrigens die türkische Bezeichnung für die berühmte altertümliche Stadt Troja, deren Ruinen im Nordwesten der heutigen Türkei liegen. Der Name kommt nicht von ungefähr, denn Armağan Arabul ist in der Nähe dieser sagenumwobenen Gegend aufgewachsen. 600.000 Euro soll der Elektron Truva kosten, sobald er sechs Monate nach dem für 2023 angekündigten Quasar auf den Markt kommt. Eine Roadster-Version ist übrigens bereits angedacht.

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Fazit

Sowohl der Quasar als auch der Truva existieren bislang lediglich auf dem Papier. Auch technische Informationen tröpfeln nur in überschaubarer Anzahl aus dem Frankfurter Büro von Elektron Motors. Wir sind gespannt, ob aus den automobilen Absichtserklärungen tatsächlich irgendwann echte Prototypen oder gar Serienautos entstehen werden. Natürlich wünschen wir der Truppe um Armağan Arabul nur das Beste. Dennoch ist Skepsis angebracht – wir haben einfach schon zu viele derartige Projekte entstehen und wieder verglühen sehen.

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